Freundesbrief August 18

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Liebe Schärme-Freunde,

Bereits habe ich in das zweite JG Jahr gestartet. Ich hoffe ihr hattet einen schönen Sommer und konntet euch auch etwas ausruhen.

Hier eine kurze Auflistung von dem, was euch in diesem Brief alles so erwartet.

  • Erlebnisse vom Semester Mai- Juni 18

  • Sponsorenlauf

  • Abschlussweekend JG 17/18

  • Planung/ Start ins neue JG Jahr 18/19

Erlebnisse vom Semester Mai- Juni 18

Im letzten Semester stand noch so einiges auf dem Programm. Als das Wetter schöner wurde, konnte man die Frühsommerabende draussen geniessen. So waren wir Minigolf spielen. Wir konnten uns gut unterhalten und es war ein gemütlicher Abend.

 

Ausserdem haben wir dieses Jahr ein Entdeckungsspiel in zwei Gruppen draussen in Yverdon gespielt. Es ging darum, eine Wissens oder Geografiefrage zu beantworten. Bei einigen Fragen ging es darum, möglichst lustige Gruppenfotos mit Objekten zu machen. Es war ein toller Abend und auch unser Bauchmuskeltraining kam nicht zu kurz.

Sponsorenlauf

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder der Sponsorenlauf statt. Eigentlich hatten wir keine Zweifel und hofften auf schönes Wetter im Mai. Doch am Dienstag war es anfangs bewölkt, dann begann es den ganzen Tag zu regnen. Am Abend begann es sogar noch zu hageln und auch gewitterte es. Ich betete für mich innerlich und wusste, dass Gott alles im Griff hat und es für ihn nur etwas Kleines ist, uns ein regenfreier oder zumindest durchführbaren Sponsorenlauf zu schenken. Doch auf einmal wurde ich trotzdem unsicher und fragte mich, ob ich wohl richtig entschieden habe. Ich schrieb Annika um sicherzugehen, dass sie auch derselben Meinung war. Wir waren also beide genug motiviert, das Ganze durchzuziehen, komme was wolle. Und wirklich, als die Jugendlichen und einige Leute aus der Gemeinde um 20.15h eintrudelten, hörte es mehrheitlich auf mit dem Regen. Was für ein grosses Geschenk und ein riesen Zeugnis von Gottes Grösse und Macht. Wir durften den Sponsorenlauf bei angenehmen Temperaturen und durchaus gutem Wetter durchführen. Einmal mehr zeigt es mir, dass wir Gott in jeder Situation 100% vertrauen dürfen, er hat einen guten Zeitplan und handelt spätestens rechtzeitig. Während dem Sponsorenlauf wurden wir eifrig von Leuten aus der Gemeinde angefeuert und motiviert. So durften wir einige Runden laufen. Ein Teilnehmer stellte wohl einen Rekord auf, er lief während 30 Minuten 15 Runden, was für eine Leistung. Bei einem gemütlichen Schwatz und einem Stück Rhabarberkuchen liessen wir den Abend ausklingen.

Abschlussweekend JG 17/18

Dieses Jahr habe ich im Voraus ein Doodle erstellt, wo sich die Jugendlichen eintragen konnten um zu sehen ob wir ein Wochenende finden, an welchem alle dabei sein könnten um den Abschluss zu feiern. Leider konnten nicht ganz alle dabei sein aber ich entschied mich das Wochenende zu nehmen, bei welchem die meisten konnten. Es begann am Abend beim Bahnhof, wo die Jugendlichen bereits mit Gepäck auf mich warteten. Annika holte zwei Mädchen direkt bei ihrer Lehrfamilie ab. Schlussendlich trafen wir uns alle auf dem Monthélaz einem wunderschönen Hügel nahe von Yverdon mit einem Blick auf den See und die umliegenden Felder. Das letzte Stück war nur noch zu Fuss erreichbar. Da ich einiges an Material zu tragen hatte, halfen wir einander. Bei der Hütte droben angekommen, begannen wir unser Fleisch und unsere Würste zu bräteln. Daneben gab es noch Hörnli und Kartoffelsalat sowie grüner Salat. Wir genossen das schöne Wetter und die Gemeinschaft untereinander. Allgemein war die Stimmung sehr locker und vertraut. Als es dann langsam eindunkelte, haben einige auf dem Feuer noch Schoggibananen gebraten. Nach dem Dessert packten wir unser Gepäck und liefen weiter in Richtung Wald. Wir fanden eine Stelle an der es keine Bäume hatte und wir direkt auf den Himmel sahen. Dort unter dem schönen Himmelszelt übernachteten wir. Die Nacht war für einige mehr erholsam und für andere weniger. Am Morgen packten wir alles zusammen und liefen hinunter zu den Autos. Anschliessend besuchten wir als Gruppe den Gottesdienst in Yverdon. Welche Überraschung dabei trafen wir auf Hans und Martha Käser, welche die Jugendgruppe vor langer Zeit auch mal geleitet haben und nun in Peru in der Mission sind. Sie kamen für den Heimaturlaub kurz zurück in die Schweiz. Nach dieser Begegnung fuhren wir mit den Autos zu Annika wo wir feine Tortillas genossen. Nach einem fruchtigen Dessert ging es dann weiter, ein letztes Mal an den See. Es hatte aber so viel Leute, dass wir ziemlich lange einen Parkplatz suchen mussten. Als wir uns dann auf einer schönen Wiese niederliessen, gingen wir uns im See abkühlen. Andere genossen ein erfrischendes Glacé. Einige Zeit später hiess es dann schon „adieu“ und wir mussten von den Jugendlichen Abschied nehmen. Es war für mich nicht einfach und noch jetzt wenn ich diese Zeilen schreibe, frage ich mich, wie es den Jugendlichen wohl geht? Ich fühle auf der einen Seite eine grosse Dankbarkeit über all das, was sie uns während dem Jahr anvertraut haben, auf der anderen Seite aber auch eine gewisse Trauer, nicht mehr so eng mit den Jugendlichen unterwegs sein zu können. Es ist für mich ein lernen. Lernen liebgewonnenes loszulassen und sie im Frieden weiterziehen lassen. Dabei beruhigt es mich immer wieder, zu wissen, dass Gott bei ihnen sein wird, ganz egal was noch auf sie zukommen wird. Im Matthäus 28,20 lesen wir folgendes: «Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.»

   

Planung/ Start ins neue JG Jahr 18/19

Die Vorbereitungen fürs nächste JG Jahr laufen auf Hochtouren. Ich bin gespannt, was für eine Gruppe wir dieses Jahr haben werden. Auch dürfen wir seit diesem Sommer auf die Mitarbeit von Michaela zählen, welche uns als JG Leiterin und mit dem Chauffeurdienst im Team unterstützt, worüber wir sehr dankbar sind.

Auch hat Rahel die Jugendarbeit von Jael und Francine, welche für die Jugendgruppe Payerne, Moudon und Mézières arbeiteten, auf diesen Sommer übernommen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.

Ausserdem habe ich meine befristete Stelle in der Apotheke beendet und schon bald beginnt mein Bibelstudium in Burgdorf. Ich freue mich auf die neue Herausforderung neben der Jugendarbeit.

Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit. Herzliche Grüsse,

Andrea

Abschluss JG Jahr 2017/18

Gerne schreibe ich hier noch einen Bericht über das was wir am Ende des JG Jahres noch alles so erlebt hatten. 

Discover Yverdon

So nannte ich das Stadtspiel, welches ich mit den Jugendlichen machte um die Stadt Yverdon etwas besser kennenzulernen. Wir teilten sie in zwei Gruppen auf und sie mussten verschiedene Aufgaben wie z.B. ein Foto von der Gruppe in einer Telefonkabine lösen. Sie hatten eine Menge Spass und es war ein toller Abend.

Thank you- Dankeschön

Psalm 139,14: „Ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Grossartig ist alles, was du geschaffen hast- das erkenne ich.“

Nicht nur ich sondern auch die Jugendlichen haben während dem Jahr so Einiges erlebt, für welches sie dankbar sein können. So gestalteten wir an diesem Abend ein MindMap über alle Dinge für welche sie dankbar sind. Schlussendlich machten wir daraus ein Spiel. „Ich packe in meinen Rucksack“ nur startete es mit dem Satz: „Ich bin dankbar für“ so durfte jeder etwas sagen, musste vorher aber alles wiederholen, was bereits gesagt worden war. Wir spielten dies so lange, bis wir uns nicht mehr zurückerinnern konnten.

Abschlussweekend

Ende Juni fand unser Abschlusswochenende statt, welches wir am Samstagabend auf dem Montélaz starteten. Wir grillierten und genossen ein gemütliches Beisammensein. Später gab es noch feine Schoggibananen. Da das Wetter so schön und warm war, übernachteten wir draussen unter dem wunderschönen Sternenhimmel. Am Morgen nach dem Frühstück besuchten wir den Gottesdienst in Yverdon. Anschliessend fuhren wir hoch zu Annika wo wir feine Fajitas genossen haben. Anschliessend fuhren wir noch zum See wo wir den Nachmittag beim Glacé essen und baden ausgeklingt haben. Es war ein gemütliches und schönes Wochenende, welches hoffentlich so manchem JG ler in guter Erinnerung bleiben wird. 

Anfang in ein neues JG Jahr

Bereits habe ich mit den Einladungen für nächstes Jahr angefangen. Schon bald werden wir wieder die Chefs anrufen und fragen, ob sie wieder ein AuPair, Jeune fille oder ein Lehrling aus der Deutschschweiz haben.

Neu wird ab Sommer Michaela unser Team ergänzen und uns unterstützen, worüber wir sehr dankbar sind. Sie ist lebt in der Westschweiz in der Nähe von Yverdon und spricht fliessend schweizerdeutsch, da ihre Eltern Deutschschweizer sind.

Ich habe meine Stelle in der Apotheke Ende Juni abgeschlossen und werde deshalb nur noch ab und zu und bei Bedarf in einer Apotheke arbeiten, da ich ja Ende August ins Bibelstudium starten werde, auf welches ich sehr gespannt bin. Natürlich bin ich auch etwas traurig und trotzdem freue ich mich sehr auf die bevorstehende Herausforderung.

Danke, dass ihr mit mir einsteht im Glauben und Vertrauen auf Gottes Führung auch gerade für das neue JG Jahr.

Hebräer 11,1: „Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.

Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit und verbleibe mit lieben Grüssen, Andrea

Sponsorenlauf

Einmal mehr durfte ich an diesem Tag Gottes Führung und Treue erleben. Anfangs Woche sah das Wetter noch ganz schön und sonnig aus. Doch am Dienstag änderte dies plötzlich. Während dem ganzen Tag war es regnerisch, ja sogar gewitterhaft. Doch innerlich betete ich und vertraute auf Gott, das wir am Abend den Sponsorenlauf doch durchführen dürfen. So war ich eigentlich ganz ruhig. Doch am Abend fing es auch noch an zu hageln und ich bekam ein Mail von jemandem, ob wir den Sponsorenlauf wirklich durchführen wollen, bei diesem schlechtem Wetter. Ich wurde zunehmend unsicher und geriet ins Wanken. Eigentlich hat sich nichts an meiner Entscheidung geändert, doch um sicherzugehen, schrieb ich noch Annika. Auch sie war der Meinung, wir sollten das Ganze heute Abend durchziehen. Und tatsächlich, als die JG-ler und auch einige Leute aus der Gemeinde um 20.15h eintrudelten, war es mehrheitlich trocken und es hatte aufgehört zu regnen. Was für ein Geschenk und auch Zeugnis von Gottes Grösse. Es zeigte mir einmal mehr, dass wir uns 100% auf Gott verlassen dürfen, egal wie die Umstände aussehen. Halten wir unseren Blick immer wieder zum Himmel gerichtet, oder lassen wir uns von den Umständen um uns herum beeinflussen? Diese Frage möchte ich auch dir stellen. Es ist sicher keine einfache Aufgabe und erfordert viel Training. Doch auch verspricht uns Gott,uns dabei zu helfen. Nun, als alle beisammen waren, starteten wir. Wir wurden eifernd und mit voller Motivation von den Leuten aus der Gemeinde angefeuert. So durften wir einige Runden laufen und ein Teilnehmer lief während den 30 Minuten 15 Runden, was für eine Leistung. Bei einem gemütlichen Austausch und mit Rhabarberkuchen schlossen wir den Abend ab.

Themenabende

Auch gestaltete ich in letzter Zeit einige Themenabende. So zum Beispiel gingen wir gewissen Fragen wie „alles nur Zufall?“ oder „warum lässt Gott Leid zu?“ auf die Spur und befassten uns damit. Während dem Abend als wir uns mit Leid der Welt befassten kombinierte ich zusätzlich die 4 Punkte. Vielleicht habt ihr diese auch schon gesehen in Form von Armbändern, Schriftzügen oder Autoaufklebern. Doch was bedeuten sie eigentlich? Darin sind die 4 Kernaussagen des Evangeliums enthalten. Sie sagen aus, das Gott uns liebt, wir jedoch gesündigt haben, Gott stellvertretend für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist und dass wir noch auf dieser Erde eine Entscheidung treffen müssen. Doch Gott lässt uns dabei die Freiheit, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Hast Du bereits eine solche Entscheidung in Deinem Leben getroffen? Wenn nicht, möchte ich genau Dich in nächster Zeit herausfordern, Dich bewusst mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Wie reagierst Du auf Gottes Angebot? In Johannes 1,12 lesen wir folgendes: „Die ihn aber aufnahmen, denen gab er die Macht, Gottes Kinder zu werden, denen die an seinen Namen glauben.“ Es heisst, dass wenn wir ihn in unser Herz und somit auch in unser Leben einladen, dann dürfen wir teilhaben an seiner Herrlichkeit. Er gibt uns die Hoffnung auf ein Leben mit ihm in Ewigkeit, ein Leben über den Tod hinaus. WOW- ist das nicht grossartig?

active sunday“

Vielleicht sagt euch der Begriff noch etwas. Cynthia hatte während des JG Jahres jeweils ab und zu an einem Sonntag etwas mit den Jugendlichen unternommen. Auch ich spürte vor kurzer Zeit das Bedürfnis bei einigen JG lern, etwas gemeinsam am Wochenende bzw.am Sonntag zu unternehmen. So holte ich am Sonntagmorgen zwei Jugendliche ab, die mit mir den Gottesdienst in Yverdon besuchten. Anschliessend holten wir noch ein anderes Mädchen ab. Als wir noch Fleisch kauften, stiess ein weiterer Jugendlicher dazu. So gingen wir gemeinsam zum See und grillierten unser Fleisch. Wir genossen die Zeit, auch konnten wir bereits baden bei dem warmen Wetter. Es war ein gemütlicher und lustiger Nachmittag.

Abschluss

Ja, schon bald geht dieses JG Jahr zu Ende. Danke, dass ihr mit mir um einen guten Abschluss betet. Es war für mich ein intensives aber auch sehr spannendes JG Jahr. Auch freue ich mich bereits auf das nächste Jahr. Ich wünsche euch allen einen gesegneten Sommer. Mit lieben Grüssen, Andrea

Ungarnbericht 2018

Gerne schaue ich auf die unvergessliche Zeit in Ungarn zurück. Wir waren dieses Jahr eine grosse Gruppe von insgesamt 46 Leuten, darunter auch einige Ehemalige, welche schon mehrmals mitkamen. Unser Bus kam uns am Gründonnerstagabend pünktlich in Yverdon abholen. Als wir dann alles Gepäck eingepackt hatten und die Leute zählten, fuhren wir weiter in Richtung Moudon. Dort stellten wir plötzlich fest, dass jemand, der in Yverdon hätte einsteigen sollen, nicht da war. So versuchten wir die junge Frau zu erreichen. Wir fanden heraus, dass sie sich wohl mit der Zeit getäuscht hatte, denn sie dachte, es wäre um 20.45h Treffpunkt, anstelle von 19.45h. Doch wir fanden eine Lösung, sie stieg in den nächsten Zug ein und fuhr direkt nach Olten, zum letzten Einstiegsort. Es hatte ihr so gerade noch rechtzeitig dafür gereicht. Wir waren dankbar, dass es trotz diesem Zwischenfall noch gut geklappt hat. Auch dort könnte man sich fragen: „Warum musste so etwas gerade uns passieren?“ Ich denke, dass es nicht unbedingt wichtig ist, alles zu wissen oder auf jede Frage eine Antwort zu haben. Sondern allein das Wissen, dass Gott da ist und alles im Griff hat, sollte eigentlich schon reichen. In Matthäus 28, 20 lesen wir: „Ich bin bei dir alle Tage, bis an der Welt Ende.“ Glauben wir das und vertrauen darauf das es wahr ist? Auch ich habe immer wieder offene Fragen. Doch ich bin überzeugt, dass Gott mich durch diese Art und Weise führen möchte um mein Vertrauen dadurch zu stärken. Als wir dann alle komplett beisammen waren, wurden wir Leiter noch vorgestellt. Danach schauten wir noch einen Film. Die erste Nacht im Car war wohl für die wenigsten erholsam. Den nächsten Tag verbrachten wir in Wien, eine grosse aber auch sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Am nächsten Morgen in der Frühe kamen wir bereits in Ungarn an. Am ersten Tag war vor allem ausräumen und einrichten angesagt. Ausserdem besuchten wir ein erstes Mal die Romas (ehemalige ungarische Zigeuner). Am Sonntag feierten wir mit Georg und einigen Leuten aus der Hausgemeinde einen Ostergottesdienst. Am Nachmittag besuchten wir noch ein ungarisches Thermalbad. Montag und Dienstag standen verschiedene Arbeiten wie Zaun streichen, Dach reparieren oder Vorhof betonieren an. Ausserdem fand auch ein Kinderprogramm statt. Auch auf dem Gelände gab es Einiges an Arbeiten zu erledigen. Doch die Teilnehmer waren sehr motiviert und packten tatkräftig mit an. Am nächsten Tag war ein Ausflug in die Hauptstadt Ungarns, nämlich nach Budapest geplant. Mit dem Car hatten wir über 2 Stunden Weg. Auf dem Weg erzählte uns Georg noch einige spannende Geschichten über das Land. Auch nutzten wir die Zeit um mit den Teilnehmern auszutauschen, zu spielen oder Gespräche zu führen. Wir genossen die Zeit und sahen uns einige Sehenswürdigkeiten an. Am Abend als wir müde zurückkamen, wurden wir mit einem aussergewöhnlichen Nachtessen überrascht. Es gab Nudeln mit gemahlenen Nüssen, Mohn und Confiture. Obwohl es mein Kopf nur schwer zugeben würde, aber das Essen war sehr lecker und schmeckte gut. Die nächsten beiden Tage waren nochmals ausgefüllt mit den verschiedenen Arbeiten die noch zu erledigen waren.

Für mich war es eine grosse Freude, einige Kinder, welche ich vor einigen Jahren gesehen hat, wiederzusehen. Sie waren inzwischen gewachsen und hinterliessen einen zufriedenen Eindruck. Ich merkte, wie sie sich immer sehr über unseren Besuch freuten. Obwohl die Eltern ja eigentlich Zeit hätten für die eigenen Kinder, da viele keine feste Arbeit haben, nehmen sie sich selten bis nie Zeit um sich mit ihnen zu beschäftigen. Das hat mich ziemlich nachdenklich und irgendwie auch etwas traurig gemacht. Am Freitagabend fuhren wir dann nach Hause. Wobei wir am Samstag den ganzen Tag noch in Linz verbrachten. Am Sonntagmorgen schlossen wir das Lager offiziell bei einem feinen Frühstück in Yverdon ab. Es war eine schöne aber auch intensive Zeit, wir durften einmal mehr Gottes Grösse, Treue und Güte erfahren.

Nun wünsche ich euch, liebe Leser, einen wunderschönen Sommer. Liebe Grüsse, Andrea

Freundesbrief Mai 2018

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Liebe Schärme-Freunde,

Hiermit schreibe ich euch bereits den dritten Freundesbrief. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, schon bald habe ich mein erstes JG-Jahr hinter mir.

In diesem Freundesbrief werde ich euch mitnehmen und die letzten paar Monate mit euch Revue passieren lassen. Kommt ihr mit auf diese Reise?

Jahresanfang 2018

Wir haben gut ins neue Jahr gestartet und die Jugendlichen waren auch im 2018 sehr motiviert zu den jeweiligen JG Abenden zu kommen. Zum Jahresanfang machten wir einen lustigen, lockeren Spielabend mit verschiedenen Gruppenspielen, in welchen vor allem die Kraft, Geschicklichkeit oder Wissen getestet wurde.

Auch besuchte ich mit den Jugendlichen die Thermalbäder aus Yverdon-les-Bains, welche weitherum bekannt sind und heute noch viele Touristen heranlocken. Es war eine sehr schöne, entspannte Stimmung an einem nebligen Winterabend und auch die Jugendlichen schienen es zu geniessen.

Skiweekend Gstaad und Rougemont

Gemeinsam mit der JG Payerne und Moudon führten wir das erste Weekend durch. Bereits frühmorgens standen wir auf, um die Teilnehmer an ihren Arbeitsorten abzuholen und gemeinsam nach Gstaad zu fahren. Es war eine lange Fahrt, welche sich aber durchaus gelohnt hatte, denn das Wetter war einfach nur traumhaft und wolkenfrei. Wir teilten uns in kleine Gruppen à mindestens 3 Personen auf. Am Mittag gab es ein freiwilliges Treffen zum gemeinsam zu Essen. Am Abend kamen wir dann müde im heimeligen Chalet im Turbach an.  Wir durften uns mit einem feinen Nachtessen stärken. Nach dem Abwasch hielt ich noch einen kleinen Input zum Thema Identität. Anschliessend hatten wir noch genügend Zeit für Austausch, Spiel und Spass. Wir hatten gute Gespräche und auch unser Bauchmuskeltraining kam bei diesem Abend nicht zu kurz. 🙂 Am nächsten Morgen haben wir bereits vor dem Morgenessen all unser Gepäck gepackt. Gestärkt nach dem Frühstück, haben wir noch das Haus geputzt und sind dann los auf die Piste gegangen. 

Am zweiten Wochenende in Rougemont war noch zusätzlich die JG aus Lausanne mit dabei. So waren wir einige Leute mehr und es waren diesmal auch viele Ehemalige dabei. Dementsprechend war auch das Lagerhaus um einiges grösser als das Chalet im Turbach. Diesmal war das Wetter etwas mehr bewölkt, dafür hatte es bessere Pisten, da es wohl in den letzten Tagen doch noch um einiges geschneit hatte. Es war für mich das erste Wochenende, bei welchem ich die Hauptleitung hatte und ich realisierte wie viel Arbeit und Organisation hinter dem steckt. Ich bin Gott so unendlich dankbar, für all die Bewahrung und allen Schutz vor Unfall und auf den Strassen.

Stami Cup am 18.März 2018

Es ging sportlich zu und her an diesem Sonntagmorgen in der Turnhalle von Moudon. Insgesamt haben sich 9 Mannschaften angemeldet, die gegeneinander im Unihockey antreten. Auch wir waren eine Gruppe aus Yverdon. Wir verkleideten uns als Samichläuse und verteilten nebenbei noch Nüsse und Mandarinen. Wir waren mit vollem Einsatz dabei, doch leider reichte es uns nicht, und wir belegten einen der hinteren Plätze. Aber auf alle Fälle hat es eine Menge Spass gemacht und das ist ja genauso wichtig.

Ungarn Einsatz vom 29.März- 8.April 2018

Auch dieses Jahr durften wir erneut zu Georg und seinem Team nach Janoshalma in Ungarn fahren. Wir waren eine relativ grosse Gruppe von insgesamt 46 Teilnehmer, was für uns ein Geschenk war. Am Gründonnerstagabend startete unser Abenteuer. Nach einer relativ kurzen und nicht wahnsinnig gemütlichen Nacht kamen wir am nächsten Morgen in Wien an, wo wir den Tag in kleinen Gruppen verbrachten. Auch die zweite Nacht im Car war relativ kurz, da wir bereits frühmorgens in Ungarn ankamen. Am ersten Tag wurden wir mit einem feinen Frühstück von Georg und seiner Frau begrüsst. Wir machten uns daran noch die letzten Sachen auszuräumen und am Nachmittag spazierten wir das erste Mal zu den Romas, wo wir erste Kontakte knüpften und mit ihnen spielten. Am Ostersonntag feierten wir einen Ostergottesdienst und am Nachmittag machten wir einen Ausflug in ein Thermalbad. Am Montag und Dienstag erledigten wir dann bereits verschiedene Arbeiten wie z.B. eine Einfahrt betonieren, ein Dach flicken, Zaun neu streichen oder einige halfen mit bei der Gestaltung und Durchführung des Kinderprogramms. Am Mittwoch stand ein weiterer Höhepunkt an, denn wir besuchten die Hauptstadt Ungarns, nämlich Budapest. Es war ein langer Tag geprägt von vielen neuen Eindrücken, welche wir erhielten. Am Donnerstag und Freitag waren wir erneut an den verschiedenen Arbeiten die anstanden. Die Jugendlichen waren voller Eifer und Motivation dabei. Am Donnerstagabend gab es wieder ein lustiger und unterhaltsamer Tanzabend und uns wurden verschiedene ungarische Volkstänze beigebracht. Und am Freitag hiess es dann bereits wieder „au revoir“. Die darauffolgende Nacht im Car war schon etwas erholsamer, da die meisten ziemlich müde waren von dem ganzen Lager. Den letzten Tag verbrachten wir in Linz. Und am Sonntagmorgen kamen wir in Yverdon an, wo wir das Lager mit einem Frühstück und einem gemütlichen Beisammensein offiziell abschlossen.

Wie geht es bei mir weiter nach dem Sommer? Auch bei mir stehen einige Änderungen bevor. Und zwar werde ich nebenbei nicht mehr in einer Apotheke arbeiten, da mein Vertrag diesen Sommer ausläuft. Ich habe mich nun für ein vierjähriges Bibelteilzeitstudium entschieden, welches ich im igw Burgdorf machen werde. Ich möchte mich noch mehr mit Gottes Wort beschäftigen, sodass ich noch viel mehr in sein Reich investieren darf. Es ist auch eine Art Dank, welchen ich gerne Gott weitergeben möchte, für all das was er mir in den letzten Jahren, Monaten, Wochen , Tagen und noch heute immer wieder schenkt.  Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Herausforderung. Danke schon im Voraus auch für euer Mittragen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Sommer und seid lieb von mir gegrüsst, Andrea

Rückblick Stami Cup

Stami Cup vom 18.März

 

Wir haben uns dieses Jahr als Samichläuse verkleidet. Es war eine ziemlich spontane Aktion aber schlussendlich hat es doch noch geklappt dass wir als Mannschaft ein einheitliches Kostüm hatten, ausser natürlich der „Schmutzli“.

Es ging sportlich zu und her in der Turnhalle in Moudon. Nebst den aktuellen JG-lern durften wir auch auf die Unterstützung einer ehemaligen JG-lerin zählen, welche extra aus der Deutschschweiz gekommen ist. Die ersten zwei Turniere war unsere Mannschaft noch nicht komplett, da einige vorher noch im Stall waren und daher erst etwas später anreisten. Denn ersten Match verloren wir knapp mit 0:1. Beim zweiten Match wurde es wieder knapp. Und während dem dritten Match durften wir endlich unseren ersten Sieg verzeichnen. Währenddessen kamen die 3 JG-ler an, und wir waren somit komplett. Insgesamt waren wir 8 Leute und hatten genug Auswechselspieler.

Nach einer Weile wurde die Halle umfunktioniert und es wurden Bänke aufgestellt denn es gab ein kleinen Morgengottesdienst mit den Besuchern. Neben dem Lobpreis erzählte uns Patric eine spannende Message, in welcher er die Jugendlichen und die Besucher aufforderte, sich Gedanken zu machen, wo wir im Leben Tore machen oder Tore bekommen können. Am Schluss schloss er mit folgender Bibelstelle aus Matthäus 6,19 ab: „Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Frass zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Frass zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“

Anschliessend spielten wir weiter. Kurz darauf gab es eine einstündige Mittagspause in welcher köstliche Speisen wie Hot-Dog oder Hörnlisalat angeboten wurden. Ausserdem verteilten wir Samichläuse Nüssli, Mandarinen und Schokolade. So fand ein guter und interessanter Gesprächsaustausch mit den anderen Teams statt. Insgesamt waren es 9 Mannschaften wobei 3 aus Moudon, 4 aus Pied du Jura, 1 aus Lausanne und 1 aus Yverdon waren. Am Mittag waren wir in der Zwischentabelle auf Rang vier. Doch am Nachmittag lief es nicht mehr so gut und so verloren wir viele Spiele, ausser am Schluss hatten wir das letzte Spiel noch gewonnen. So reichte es uns leider nicht für ins Halbfinale, und somit schieden wir leider aus. Es war ein interessantes Finalspiel von den „Boxern“ aus Moudon und den „Seniors“ aus Pied du Jura, welches die „Seniors“ knapp mit 3:2 gewannen.

Somit wird der Stami Cup nächstes Mal von der JG „Pied du Jura“ organisiert. Nebst den Preisen wurde der Fairness Preis verliehen und auch der Kostümpreis, welche „Tuareg“ gewonnen hatte, die sich als Wüstenvolk aus der Sahara verkleidet hatten.

 

Christus in uns

Paulus schreibt im Galaterbrief 2,20 folgendes: „Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt, und sein Leben für mich gegeben hat.“

Ich finde das eine gewaltige Vorstellung, dass Jesus in uns lebt mit seiner ganzen Fülle. Jesus, der Tote auferweckte und der Kranke wieder lebendig gemacht hatte. Jedem Menschen dem wir begegnen hat in gewisser weise auch eine Begegnung mit Christus. Das kann einem viel Druck wegnehmen, gerade, wenn wir versuchen über den Glauben zu reden. Aber eigentlich reicht schon die Begegnung mit dem Menschen aus. Weil wenn sie uns begegnen, begegnen sie Jesus und das verändert ihr Leben. Das finde ich sehr schön, gerade auch zu wissen, dass er in uns und durch uns wirkt ob wir uns das bewusst sind oder auch nicht.

Rückblick letzte JG Abende

Unfassbar, wie schnell die Zeit doch vergeht. Ich staune immer wieder, wie Gott wirkt, während den JG Abenden aber auch in den Gesprächen mit den JG lern.

Thermalbad

Anfangs Jahr sind wir in die berühmten Bäder in Yverdon gegangen. Es war ein entspannter und gemütlicher Abend und es hatte sehr wenig Leute, was wir schätzten.

 

Auch hatte ich dieses Semester ein Abend eingeplant zum Austausch und gemütlichem Beisammensein. Wir haben zusammen Toast gegessen und durften die JG-ler an diesem Abend noch etwas besser kennenlernen. Es war ein toller Abend.

Gebet

 

Auch gestaltete ich in diesem Semester ein Themenabend zu diesem Thema, weil ich glaube, das es wichtig ist, über das Gebet zu sprechen. Ich erklärte ihnen, das es zum beten weder ein spezieller Ort noch eine bestimmte Uhrzeit sein muss. Gott versteht alle Sprachen und ist 24 Stunden am Tag erreichbar. Danke auch euch, für all eure Gebetsunterstützung, ich darf in letzter Zeit viel erleben, dass ohne Gebete kaum möglich gewesen wäre.

Filmabend

Gerne blicke ich auf die spannenden Begegnungen am Filmabend mit der Gemeinde und unseren JG lern zurück. Danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Es machte mir grosse Freude zu sehen wie 2 Generationen friedlich miteinander gemeinsam einen Film schauten. Es ging dabei um eine junge Frau, die später herausfindet, dass sie eine Abtreibung überlebt hat. So macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter die sie dann am Ende auch findet. Ein wunderbarer Film über Heilung, Vergebung und der Suche nach Identität.

Ungarn

Wir sind vom 29.März bis 8.April in Ungarn. Zusammen mit den Jugendgruppen aus Moudon, Mézières, Payerne und Lausanne werden wir auch dieses Jahr mit dem Car nach Janoshalma fahren um dort Georg und seine Arbeit unter den Romas zu unterstützen. Danke schon im Voraus für euer wertvolles Mittragen im Gebet.

Sponsorenlauf

Er findet am 15.Mai 2018 um 20h15 in Yverdon am See (nähe Restaurant La Plage) statt. Wie die anderen Jahre auch, führen wir wieder einen Sponsorenlauf durch. Ich freue mich auf zahlreiche Zuschauer ganz gleich ob bekannt oder unbekannt.

Ich wünsche euch eine freudige Frühlingszeit und grüsse euch herzlich,

Andrea

Reich beschenkt

„Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern.“ Psalm 105:1

Wenn ich über diese Textzeilen aus der Bibel nachdenke, bin ich dankbar. Ich habe mich in letzter Zeit oft mit den Mosebüchern befasst, und immer wieder zeigt sich eines: Gott hält sein Wort. Er führte das Volk Israel ins versprochene Land und vollbrachte viele mächtige Wunder während der Zeit in der sie durch die Wüste zogen. Und bis heute hat sich daran nichts geändert. Gott bleibt bei dem, was er verspricht und hält uns für immer die Treue.

 Wenn ich auf die letzten JG-Abende aber auch auf die beiden Skiweekends in Gstaad und Rougemont zurückblicke, ist mein Herz voller Dank, für all das was Gott wirken konnte.

 Rückblick Skiweekend Gstaad

 Viele schöne Erinnerungen habe ich, wenn ich an die beiden unvergesslichen Wochenenden im Schnee zurückdenke. Am ersten Weekend in Gstaad hatten sich aus Yverdon 5 Teilnehmer angemeldet. So war ich froh, dass Annika sich dazu bereiterklärte auch mitzufahren. Früh am morgen um 6.30 Uhr sind wir losgefahren und haben die Teilnehmer am Arbeitsort abgeholt. Es war eine ziemlich lange Autofahrt, aber es hatte sich definitiv gelohnt, denn als es langsam Tag wurde, wurde die Sicht immer besser und am ersten Tag war der Himmel blau und ohne Wolken- einfach Traumwetter zum Skifahren. Wir teilten uns in kleine Gruppen à mindestens 3 Personen auf. Am Mittag gab es ein freiwilliges Treffen zum gemeinsam zu Essen. Am Abend kamen wir dann müde im heimeligen Chalet in Turbach an. Dort hatte es gerade noch für eine einigermassen warme Dusche gereicht. Anschliessend wurden wir von einem ausgezeichnet feinem Abendessen von Fredi (einem Leiter aus Moudon) verköstigt. Nach dem Abwasch habe ich noch einen kleinen Input zum Thema Identität vorbereitet. Danach hatten wir noch genügend Zeit für Austausch, Spiel und Spass. Wir hatten gute Gespräche und auch unser Bauchmuskeltraining kam bei diesem Abend nicht zu kurz. 🙂 Am nächsten Morgen haben wir bereits vor dem Morgenessen all unser Gepäck gepackt. Gestärkt nach dem Frühstück, haben wir noch das Haus geputzt und sind dann los auf die Piste gegangen.

Skiweekend Rougemont

An diesem Wochenende waren nebst der Jugendgruppe in Mézières, Moudon und Payerne auch die Jugendgruppe aus Lausanne mit dabei. Somit waren wir etwas mehr Teilnehmer und auch viele Ehemalige waren diesmal mit dabei. Welch eine Freude, auf einige bekannte Gesichter zu treffen, welche man schon seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Auch das Haus in Rougemont war um einiges grösser, als das Chalet im Turbach. Es war für mich das erste Mal, bei welchem ich die Hauptleitung für das Wochenende hatte. Ich merkte, es stand so Einiges an und es war mir anfangs gar nicht bewusst, was für eine grosse Organisation hinter so einem Lager steckt. Wir (Annika und ich) kamen bereits etwas früher an und so hatte ich genügend Zeit die bestellten Skibillette abzuholen, bevor alle anderen Leute eintrafen. Die beiden Tage waren etwas mehr bewölkt, aber ab und zu liess sich die Sonne doch noch etwas hervorblicken. Dafür waren die Pisten etwas besser, da es wesentlich mehr Schnee als beim ersten Weekend hatte. Am Abend haben wir den Teilnehmern den Ungarn Film von letztem Jahr gezeigt und sie ermutigt, mitzukommen. Anschliessend hörten wir von Alex aus der JG von Lausanne einen spannenden Input. Danach schlossen wir den Abend mit einem Spiel ab, als wir plötzlich von der JG Gstaad mit einer Schneeballschlacht überrumpelt worden sind. Am nächsten Tag putzten wir das Haus und die Teilnehmer gingen Skifahren. Es verlief alles wie geplant und ich bin dankbar, dass kein Unfall passiert ist. 

Herzliche Grüße, Andrea

Neues Jahr 2018

Fürs kommende Jahr wünsche ich euch alles Gute und Gottes reichen Segen. Ich glaube, wir dürfen gespannt sein, was Gott auch in diesem Jahr wieder mit uns vorhat, bzw.durch uns tut.

Filmabend

Anfangs Dezember machten wir einen gemütlichen Filmabend. Da ich mich mit der Technik nicht so gut auskannte, fragte ich Annika um Hilfe. Wir trafen uns einige Tage im Voraus, damit sie mir alles erklären konnte. Doch an diesem Morgen wollte gar nichts so laufen, wie es sein sollte. Der DVD-Player wollte zuerst die DVD gar nicht akzeptieren, und zuletzt akzeptierte er sie, wollte sie aber nicht mehr öffnen. So nahm ich am Dienstag meinen eigenen Laptop mit und Annika brachte noch ein Tonkabel. So hatte es dann gut funktioniert. Dankbar schaue ich zurück und bin froh, dass es so gut geklappt hat, und auch, dass wir es im Voraus noch „ausprobiert“ haben. Gott wusste von dem und so durften wir seine Führung einmal mehr erleben.

Um was ging es in diesem Film?

Ein Brief für dich- Ein Film der von einem Teenager-Mädchen namens Maggie handelt, für welche die Musik sehr wichtig ist. Sie verbringt ihre Zeit häufig in der Band und mit singen. Darunter leiden zunehmend auch ihre schulischen Leistungen und dies führt zu häufigen Auseinandersetzungen mit ihrer Mutter. Eines Tages erhält Maggie einen Brief von einem unbekannten Absender, in dem viele schöne und bewegende Sachen über sie stehen. Doch weder die Mutter noch ihr fremdgewordener Vater wissen, wer das sein könnte. Erst nach intensiver Suche findet sie mit dem Rentner Sam den wahren Verfasser des Briefes. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, täglich einen neuen Brief an eine unbekannte Person zu schreiben, um damit ihr Leben zu ermutigen. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, doch als Maggies Leben durch Probleme mit der Band, ihrer Freundin und ihrer Mutter aus den Fugen gerät, muss sie sich entscheiden: Soll sie sich geschlagen geben oder doch das Positive im Menschen und im Leben sehen? Ich finde den Film sehr berührend und schön. Gerade weil Maggie durch Sam enorm ermutigt worden ist. Durch ihn hat sie die Freude am Leben wiedergefunden. Als sie den Brief bekam, hatte sie viele Probleme. Nachdem sie diese Briefe erhalten hatte, wollte sie natürlich den Absender herausfinden, so verbesserte sich auch das Verhältnis zur Mutter und sie nahm allen Mut zusammen und nahm wieder Kontakt zum Vater auf. Der Film hat mir auch aufgezeigt wie sehr Gott auch ältere Menschen gebrauchen kann, um eine jüngere Generation zu segnen. Sam ist auch mir ein Vorbild geworden. Wie oft hören wir von unseren Mitmenschen mehr Kritik, Ärger und Negatives. Ich glaube, wenn wir ihnen etwas mitteilen möchten sollten wir uns v.a.aufs Positive und die guten Eigenschaften in einem Menschen fokussieren. Denn, dass kann so viel GUTES bewirken, wie wir auch im Film gesehen haben

JG Weihnachten 2017

Dieses Jahr haben wir mit der JG Weihnachten gefeiert. Zuerst haben wir Plätzchen gebacken und Seife hergestellt. Anschliessend habe ich die Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Danach haben wir den Abend bei guten Gesprächen und mit Erdnüssen, Mandarinli und Schöggeli ausklingen lassen.

Einladung zum nächsten Filmabend

Am 6.Februar 2018 findet bereits der nächste Filmabend statt, zu welchem ich euch ganz herzlich auf die 20.15h in der Kirche einlade. Der Film heisst October Baby und handelt um die Geschichte einer jungen Frau, die herausfindet, dass sie eine Abtreibung überlebt hat.

 Bevorstehende Veranstaltungen

18.3.18 Stami-Cup in Moudon

29.3-8.4.18 Ungarn Einsatz

Herzliche Grüße, Andrea

Freundesbrief Januar 2018

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Liebe Schärme-Freunde,

Ich freue mich sehr, euch hiermit meinen zweiten Freundesbrief zu schreiben. Ich habe mich gut eingelebt und auch die Jugendarbeit macht mir sehr grosse Freude. Ich werde euch mit diesem Brief einen kleinen Einblick in die vergangenen Monate geben.

Survival-Weekend

Mitte September fand bei sonnigem Wetter das Herbstweekend in Villars-le-Terroir statt. Mit der Jugendgruppe von Moudon, Mézières sowie von Payerne, waren wir 7 Teilnehmer und 9 Leiter. Wir starteten das Weekend mit einigen Kennenlernspielen. Es ging dabei vor allem ums Thema Grenzen, Vertrauen aber auch Mut. So durften die Teilnehmer einige herausfordernde Aufgaben lösen. Sie mussten sie sich das Essen selber zubereiten, indem sie selber Pizza auf dem Feuer backten oder für am Abend Hühner schlachteten. Von Anfang an mussten sie ihr Handy abgeben, dies war für einige Teilnehmer nicht ganz so einfach. Ausserdem konnten sie beim Postenlauf auch ihre Kreativität und Teamzusammenarbeit unter Beweis stellen. Ich bin sehr dankbar für Gottes Führung und Leitung, für das schöne Wetter, für die gute Gemeinschaft als Gruppe, für neuen Kontakte, welche wir knüpfen durften, und für all die wertvollen Gespräche mit den Teilnehmern. Als wir die Jugendlichen am Schluss nach einem Feedback sowie Verbesserungsvorschlägen fragten, wurde lediglich erwähnt, dass das Weekend zu kurz und die Zeit zu schnell vorbeigeflogen sei. Nun ja, wenn es nur das ist, ich glaube das ist ein gutes Zeichen.

Hochzeit Cynthia

Bereits am frühen Morgen haben sich Jael und einige Leiter, sowie einige Ehemalige zusammengefunden um den Apérosaal zu dekorieren und Tische aufzustellen. Insgesamt waren wir 15 Helfer. Es war sehr schön für mich, einige Ehemalige die ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen habe, aber auch einige die ich noch nicht kannte, begrüssen zu dürfen. So wurden einige neue Kontakte geknüpft. Am Mittag war dann der grösste Teil geschafft. Da wir nicht viel Zeit zur Verfügung hatten, bestellten wir uns Pizza. Nachher fuhren wir mit allen Helfern zur kirchlichen Trauung. Es war eine sehr emotionale Trauung, mit vielen persönlichen Gesten von Seiten des Brautpaares, was mir sehr gut gefallen hat. Als diese fertig war, fuhren wir wieder zurück nach Yvonand. Wir finalisierten die letzten Details und gerade just als wir fertig waren, kam bereits das Brautpaar an. Es war eine friedliche und angenehme Feier. Gerne denke ich an diesen wunderschönen Tag zurück und bedanke mich, dass wir Teil davon sein durften.

Marktverkauf

 

Für mich war es das erste Mal, als ich so einen Marktverkauf auf die Beine stellte. Doch ich bastle sehr gerne und deshalb hatte ich einige Ideen, was wir für den Verkauf machen könnten. Während zwei JG Abenden haben mich die Jugendlichen fleissig unterstützt und mitgeholfen. Am Schluss war einiges zusammengekommen und freier Platz auf dem Markttisch war wirklich schwierig zu finden. Bereits am frühen Morgen begannen wir, alles aufzustellen. Es fanden viele interessante Begegnungen mit von mir bekannten aber auch unbekannten Leuten statt. Danke für alle, welche vorbeigekommen sind. Es war schön mit der Kirchgemeinde zusammen als Einheit aufzutreten und so auch in dieser Stadt in Yverdon ein Zeichen zu setzen. Viel zu schnell verging die Zeit und als ich mal auf die Uhr schaute, war es bereits fast Mittag. Also bauten wir alles ab. Ich ging dann kurz nach Hause um alle Kisten auszuladen. Anschliessend gingen Rachel, Annika und ich noch kurz zu dem Volleyballturnier, welches von Interjeunes (der JG in der Romandie) organisiert war.

Rückblick JG Abende

Es ist enorm, wie schnell die Zeit vorbeifliegt. Im letzten halben Jahr durften wir viel Spannendes erleben. Im September ist es mir gelungen eine Sporthalle in Yverdon zu reservieren. Dazu noch eine Geschichte, welche ich mit Gott erlebte. Am Freitag ging ich die Schlüssel abholen. Ich steckte sie in meine Bauchtasche, die ohnehin schon überfüllt mit Schlüssel waren. Dies ist etwas, an dass ich mich noch gewöhnen muss, hier habe ich für alles einen Schlüssel, für den Briefkasten, die Eingangstüre, Haustüre etc…Anschliessend habe ich mich mit einer Arbeitskollegin getroffen, und wir gingen gemeinsam ins Kino und danach noch in ein Restaurant. Am Ende begleitete ich sie noch zum Bahnhof und machte mich auf den Nachhauseweg. Auf dem Weg nach Hause ging ich noch am Pfarrhaus vorbei, und holte die Unihockeyschläger, welche im Estrich verstaut waren. Müde vom langen Tag kam ich in meinem Zimmer an, und kontrollierte, ob ich noch all meine Schlüssel hatte… Ich fand alle, bis auf den Schlüssel der Turnhalle. Ich war ziemlich schockiert, denn ich konnte mich nicht erinnern, wo ich den Schlüssel verloren hatte. Ich durchsuchte meine Tasche mehrmals- leider aber jedes Mal erfolglos. Es war unterdessen schon spät und dunkel geworden draussen. Trotzdem nahm ich allen Mut zusammen und lief nochmals die ganze Strecke ab. Auch im Restaurant, in welchem wir gegessen hatten fragte ich nach, ob sie ev. ein Schlüssel gefunden hätten. Leider nein. Während dem Weg betete ich für mich innerlich, denn ich war mir sicher, dass Gott weiss, wo der Schlüssel liegt, und dass er mir den doch zeigen kann. Denn in der Bibel in Lukas 1,37 lesen wir: Für Gott ist nichts unmöglich. Und dass sagte ich innerlich immer wieder. Als ich nach Hause kam, rief ich noch das Kino an. Sie fanden nichts. Meine Nacht war dementsprechend kurz, da sich meine Gedanken immer und immer wieder um den verlorenen Schlüssel drehten. Früh am Morgen hörte ich die Putzmaschiene- mein erster Gedanke war: hoffentlich putzt sie nicht den Schlüssel auf… Ich stand extra etwas früher auf, um vor der Arbeit nochmals ein Teil des Weges abzusuchen. So langsam kamen Zweifel auf… Innerlich wollte ich schon fast ein Alternativprogramm für Dienstag planen- doch halt-ich wusste das kann ich nicht, denn ich glaube dass Gott alles in der Hand hat, und falls ich das machen würde- würde ich Gott nicht glauben, dass er gut ist, und es für Ihn ein Leichtes ist, mir zu zeigen wo der Schlüssel ist. So betete ich weiter, und sagte immer wieder, dass Gott gut ist, jeden Tag. Ich erzählte die Story meiner Arbeitskollegin, sie wollte mir helfen und sagte, dass ihre Kollegin eine Telefonnummer hatte, von einem Detektiv. Und dass es einer anderen Kollegin auch schon half, als sie etwas verloren hatte. Als ich etwas genauer nachfragte, merkte ich aber, dass dies irgend ein Heiler war. So wies ich dankend ab. Denn ich vertraute immer noch Gott. Was mir noch in den Sinn gekommen war, ist zur Polizei zu gehen, denn manchmal gibt es noch ehrliche Leute, welche etwas zur Polizei bringen, falls sie etwas gefunden haben. Über den Mittag also, eine letzte Hoffnung, war, dass jemand den Schlüssel zurückbrachte. Als ich angekommen war, fragte ich nach dem Schlüssel, sie gab mir 2 zur Auswahl, welche in den letzten Tagen gefunden worden waren. Und ich staunte meinen Augen nicht schlecht, als der Schlüssel dabei war, den ich suchte.  Erleichtert und voller Dankbarkeit ging ich zurück. Auch meine Arbeitskolleginnen staunten nicht schlecht. Und Gott antwortete auf meine Gebete.

Sonst hatten wir ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Aktivitäten wie Bowling, Spaghettiessen, Basteln aber auch verschiedene interessante Themenabende.

 

Ich wünsche euch alles Gute und  Gottes Segen fürs 2018.

 

Seid lieb von mir gegrüsst, Andrea