Vom Märit

Lisa, 16 Jahre, Aupair in Chavornay berichtet uns übers Märit Weekend:

29. Oktober, Samstagmorgen:

Um 8 Uhr morgens standen wir alle versammelt auf dem grossen Platz und bauten den Stand auf. Wir verkauften Weihnachtskarten, Konfitüren und Crèpes mit verschiedenen Zutaten. Es war ein sehr unterhaltsamer und lustiger Morgen. Nach dem Märit gingen wir Kart fahren. Für manche war es das erste mal und für andere das zigste Mal. Um 4 Uhr gingen wir dann zurück zum Schärme. Die Jungs machten den Einkauf und die Mädels tauschten den neusten Klatsch aus.

Zum Abendessen gab es Toast Hawaii und danach gab es einen Filmabend mit den Divertimento DVD’s. Es war ca, 12.30, als alle im Bett waren. Die Jungs schliefen oben in Julia’s Wohnung und wir Mädels machten es uns in Désirée’s Wohnung gemütlich.

30. Oktober, Sonntagmorgen:

Das Frühstück um 8 Uhr verlief ziemlich schnell, weil wir um 9 Uhr in der Kirche sein wollten. Also machten wir schnell den Abwasch und fuhren dann in die Kirche. Eine Stunde vor der Predigt, um noch Mal die Lieder zu üben, die wir dann im Gottesdienst vorsingen wollten. Die Predigt ging eine Stunde und war sehr intressant. Danach gingen wir zurück in das Schärmelokal und kochten Spagetti Bolognese. Am Nachmittag ging es dann ab auf die Schlittschuhbahn! Und mit einem unterhaltsamen und lustigen Eishockeymatch, von einem Mitglied unserer Jugendgruppe, schlossen wir unser tolles Weekend ab! Schade dass die Zeit immer so schnell vergeht…

Liebe Grüsse Lisa

Auf Wiedersehen

Die Zeit vergeht wirklich schnell. Seid fast 3 1/2 Jahren bin ich schon in Yverdon, und eigentlich wollte ich nur ein Jahr bleiben. Um dann so schnell wie möglich Richtung Südamerika weiter zu ziehen. Es gefällt mir hier sehr. Die Arbeit im Schärme ist eine sehr wichtige und hat viele schöne Seiten. So habe ich die Zeit genossen und sehr viel gelernt. Danke für das Vertrauen, die Geduld und für alle Unterstützung.

Hie und da werde ich von den Jugendlichen gefragt, ob ich nicht noch ein bisschen bleiben könnte. Natürlich fällt es mir schwer zu gehen, doch ich freue mich sehr auf meine Arbeit in Südamerika. Schon seit vielen Jahren trage ich den Wunsch in meinem Herzen, einen solchen Einsatz zu machen und freue mich sehr, dass sich mir nun die Möglichkeit bietet.

Ende Sommer, wenn ich zurückkomme, wäre es schön wenn ich eine Stelle in der Umgebung von Yverdon finden könnte und in meiner Freizeit die Jugendarbeit weiter unterstützen dürfte. Die Arbeit ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich würde gerne dazu beitragen, dass sie weitergeht. Helft ihr mit im Gebet dafür zu bitten, dass wir bald einen neuen Jugendleiter oder eine Jugendleiterin finden? Denn bis jetzt haben wir noch niemanden gefunden. Bis hierher hat uns der Herr geholfen und uns treu versorgt. Wir vertrauen Ihm auch in den Zukunftsfragen.

Liebe Grüsse, Julia

Survival-Weekend

Es war das schönste Lager, dass ich erlebt habe, meinte eine Jugendliche und auch ich fand es ein hervorragendes Weekend.

Dabei war der Start gar nicht so toll. Denn am Samstag Morgen beim Treffpunkt, regnete es in Strömen. Doch die Stimmung der Jugendlichen war auch durch den Regen nicht zu trüben. So trugen wir durch Matsch und Regen unser Material in den Wald. Wir befestigten erst einmal eine Blache, so dass wir nicht schon vor dem Mittagessen völlig durchnässt wurden und begannen unsere Kürbissuppe zu kochen.

Nur klein Alischa (6 Monate alt) wurde es zu bunt. Und so suchte die JG-Leiterin von Moudon mit ihrer Tochter bei den Tippis „Schärme“. Der Rest der Truppe zerlegte den Kürbis und bereitete eine leckere Kürbissuppe zu. Natürlich ganz ohne Mixer dafür mit vielen Regentropfen.

Der Überlebens-Postenlauf fiel also wortwörtlich ins Wasser. So mussten die Jugendlichen bloss den Weg duch den Wald bis zu den Tippis ausfindig machen. Bei den Tippis angekommen machten wir dann erst einmal Feuer. Danach hiess es Abendessen zubereiten. Nahrungsbeschaffung in der Natur ist nicht immer einfach, aber auch diese Mutprobe meisterten die Jugendlichen mit Bravur.

Nach dem Abendessen sassen wir alle in einem Tippi um’s Feuer und sangen Lieder. In der Nacht waren wir ständig damit beschäftigt Holz nachzulegen, damit es in den Tippis genug warm zum schlafen war.  Denn es war eine sehr kalte Nacht. Schnee bis 600m war die Wetterprognose…

Am Sonntag morgen gab es ein leckeres Frühstück auf dem Bauernhof. Danach hielt uns Dennis einen intressanten Input und wir sangen noch einmal Lieder. War das schön, so um’s Lagerfeuer…

Bald gab es Mittagessen. Essen ist wichtig um überleben zu können. Auch unser Glaube braucht Nahrung. Zur Frage was unseren Glauben stärkt, hatten die Jugendlichen viele Ideen. Bibellesen zum Beispiel, beten, Lobpreis, der Heilige Geist, Erlebnisse mit Gott…

Weiter ging es dann mit Überlebensübungen. Wie macht man Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer? Das wurde ein lustiges Experiment.

Den Richtigen Weg zu finden ist in der Wildniss sehr wichtig. Wie bastelt man einen Kompass? Wir probierten es aus. Bei vielen Entscheidungen im Leben hilft uns aber kein Kompass weiter. Wie gut, dass wir Gott um Wegweisung fragen können.

Das wollen wir nicht vergessen auch wenn das Weekend schon wieder ein paar Wochen her ist.

Julia

Olivia, Janine oder Sascha?

„Nein, Helena kommt mit dem Fahrrad, Lukas mit dem Roller und Michael wie letztes Jahr mit seinem Auto. Die anderen 20 warten, um mit dem Auto abgeholt zu werden.“ So fuhren Désirée, Peter, Anneliese und ich am 23. August los um die Jugendlichen für den ersten JG-Abend abzuholen.

So gab es dann ein buntes Hallo mit so vielen neuen Gesichtern. Und bei Kennenlernspielen, einer Vorstellungsrunde und alkoholfreien Cocktails lernten wir uns ein wenig kennen. Eine fröhliche und spannende Gruppe besucht nun neuerdings den Schärme. Ich finde es sehr spannend wie unterschiedlich sie sind. Madlen zum Beispiel, spielt Schwizerörgeli, schwingt gerne und möchte Landwirtin werden. Olivia hingegen will eine KV-Lehre machen, hört gerne Musik und geht in ihrer Freizeit tanzen. Michael ist bereits Landwirt, spielt Eishockey, fährt gerne Snowboard und möchte Kanada bereisen…
Es gibt viele die das Hauswirtschaftslehrjahr machen, Aupairs, einige Bauernlehrlinge und solche, die weiter zur Schule gehen. In der Jugendgruppe würden sie am liebsten Abenteuer erleben, Sport machen und einfach rumhängen und die Beziehungen pflegen. Die Themen Sucht und Liebe intressieren sie am meisten. Und so möchte ich das Programm in diese Richtung gestalten.
Bis jetzt haben wir die schönen Sommerabende noch genossen und einmal am See Schoggifondue gegessen und ein andermal Beachvolleyball gespielt.

Auch mit dem Hauskreis haben wir bereits gestartet. Denn unter den Jugendlichen gibt es auch ein paar junge Frauen die an Jesus glauben und im Glauben weiterkommen möchten. Wie schön! Gott möge die Wünsche erfüllen und unsere Herzen immer mehr für Ihn öffnen.

Zum Programm

VORTRAG MENSCHENHANDEL: Wir sind gespannt, was uns Michael Stauffer über Menschenhandel und Pornographie berichten wird. Ein trauriges aber leider sehr aktuelles Thema.

SURVIVAL-WEEKEND: Schon bald ist unser Herbstweekend an der Reihe. Dieses Jahr übernachten wir in Villars-le-Terroir in Tippi-Zelten. Wie auch letztes Jahr geht es wieder ums Überleben. Wir wollen verschiedene Situationen austesten, Tipps zum überleben lernen und auch herausfinden was unser Glaube zum über“leben“ braucht.

HERBSTMARKT: Auch beim Marktverkauf werden wir wieder mit von Partie sein. Werden wir sie auch treffen?
Liebe Grüsse Julia

Freundesbrief

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Liebe Ehemalige, liebe Schärme-Freunde,
Seit dem letzten Brief ist viel Zeit vergangen. Wir vom Schärme haben viel erlebt und möchten Euch gerne davon erzählen.
Der erste grössere Ausflug in diesem Jahr war das Ski-Weekend in Gstaad. Schnee war Mangelware dafür war die Stimmung super.
Kurz nach dem Ski-Weekend organisierten wir den Stami Cup in Yverdon. Es war wieder ein farbenfrohes und originelles Unihockeytournier mit all den witzigen Verkleidungen. Es meldeten sich 16 Gruppen an, so dass wir zusätzlich zum normalen Turnier ein Kindertournier für die Kleinen organisierten. Von Yverdon spielten 3 Gruppen: der Mäucherblitz, les colorées und les Croccarottes (die Kindergruppe). Eigentlich wollten wir nur eine Gruppe Jugendlicher anmelden. Aber da es kurzfristig noch Abmeldungen gab stellten wir noch eine zweite Mannschaft zusammen. Am Tourniertag fehlte unser wichtigster Spieler. Alex spielte dann an seiner Stelle. Er war eigentlich als Jury gekommen und half uns dann so viel er konnte aus. Kurz vor dem Mittag verloren wir ein Spiel. Deswegen dachte ich mir dass wir keine Chancen hätten ins Halbfinale zu kommen. Aber es reichte dann doch. Wir kamen sogar ins Finale und gewannen!!! Der Stami Cup wird also auch nächstes Jahr in Yverdon stattfinden.
Am Stami Cup war auch die letzte Frist um sich für das Portugalcamp anzumelden. Und prompt meldeten sich noch zwei Ehemalige an, die zu Besuch waren. Somit war der Car komplett ausgebucht. Gespannt fieberten wir dem Camp entgegen. Für die Leiter gab es natürlich auch viel vorzubereiten. Ziemlich aufgeregt stiegen wir dann in den Car. Endlich ging es los! Es wurde eine geniale Zeit!! Unser Thema war „revolutionär glauben“. Dabei nahmen wir uns vor allem die Glaubenshelden aus Hebräer 11 als Vorbilder. Es ergaben sich viele interssante Gespräche. Es ist nämlich extrem spannend was zum Beispiel Abraham mit Gott erlebt hat. Du kennst bestimmt die Geschichte als Gott Abraham prüfte ob er für Gott sein liebstes hergeben würde. Abraham fiel es schwer, aber er war bereit dazu. Was Gott von ihm erwartete wollte er tun. Er glaubte sogar dass Gott seinen Sohn wider von den toten erwecken könnte. Gott wollte sein Vertrauen testen und schauen ob er wirklich das wichtigste in Abrahams Leben war. Ob er bereit wäre alles für Gott aufzugeben. Abraham bestand die schwierigen Test. Wie würden wir wohl reagieren? Natürlich haben wir auch fleissig gearbeitet und in der Freizeit das Land und das Meer genossen. Und Schwubs waren die Tage vorüber und wir machten uns wieder auf die Heimreise. Ein paar Wochen später beim Lagernachtreff staunte ich, wie viel die Teilnehmer nach dem Lager mit Gott erlebt hatten. Auf so manches Gebet hatte er geantwortet! Dass du das auch immer wieder erlebst, wünschen Dir!
Nachdem wir wieder Zuhause waren, organisierten wir einen Sponsorenlauf um unsere Kasse nicht verhungern zu lassen. Wir hatten grosses Glück mit dem Wetter. Den ganzen Tag über regnete es, doch während dem Lauf blieb es trocken. Gott ist gut! Allmählich ging dann dem Abschluss entgegen. So dass es Zeit wurde gemeinsam das „aDIEUwEEKEND“ zu organisieren. Auf dem Hof eines Jugendlichen durften wir grillieren und im Stroh übernachten. Am nächsten Morgen ging es ab in die Kirche und dann nach Estavayer an den See. Baden, Pedalo fahren, beachen und Banana- Boat war angesagt. Wir genossen das gemeinsame Weekend sehr, denn das ganze Jahr über hatten wir eine super Zeit zusammen.
Am Abschlussabend kamen 22 Personen! Alle wollten noch einmal dabei sein… Möge Gott mit ihnen gehen!
Letztes Jahr war ich sehr schwach und oft krank. Seid der Arzt mir eine Eisenionfusion verpasst hatte, ging es mir viel besser. Kein Schwindel mehr, viel weniger Kopfschmerzen und nicht mehr ständig krank. Ich bin sehr froh darum. Danke für eure Gebete. Im Vorstand vom Schärme gibt es grossen Wechsel. Der Präsident, der Kassier und der Sekretär möchten ihren Posten abgeben. Für die meisten Posten haben wir bereits Ersatz gefunden, einer ist aber noch offen. Bei der nächsten Vorstandssitzung wird über die Wechsel abgestimmt. Wir sind froh für die Aufgaben die bereits verteilt worden sind und hoffen dass sich auch noch jemand findet der die Kasse übernehmen wird. Auch hoffe ich auf Unterstützung im Leiterteam. Wir sind bloss noch drei Personen. Cynthia, Désirée und ich. Cynthia unterstützt uns an den Wochenenden. Unter der Woche sind wir bloss zu zweit. Eventuell macht Désirée eine Weiterbildung so dass ich ab Januar allein währe. Aber Gott wird sorgen… Bis im dahin bleibt noch etwas Zeit.
Wir haben nun nach den Sommerferien gerade wieder gestartet. Am ersten Abend sind über 20 Jugendliche gekommen. Wir sind gespannt wie das Jahr werden wird. Vielen Dank für deine Unterstützung, sei es durch beten, an uns denken, spenden oder mithelfen.
Sonnige Schärmegrüsse,
Julia

Wir war das Portugalcamp?

Fantastisch, sensationell und unvergesslich war es!
Am Donnerstag den 21. April trafen wir uns um 21h in Moudon. Wir verabschiedeten uns von unseren Angehörigen und fuhren los. Die ganze Nacht sollte der erste Teil der Reise dauern. Als wir in Barcelona ankamen, regnete es. In Gruppen aufgeteilt besuchten wir die Stadt. Abends assen wir dann alle zusammen beim Chinesen, um anschliessend das letzte und längste Stück der Reise unter die Räder zu nehmen. Samstags um zwei Uhr nachmittags sollten wir ankommen. Doch kurz vor dem Mittag sprang der Car nach dem Tanken nicht mehr an. Zum Glück war unser Chauffeur auch Mechaniker und konnte den Schaden reparieren. So kamen wir mit etwas Verspätung, aber wohlbehalten in Maffra an. Es war regnerisch, und als wir unsere Zelte aufgestellt hatten, gab es gleich noch einmal einen Schauer. Ja, die Zelte sind wirklich wetterfest!
Am Ostersonntag suchten wir als erstes die lustig versteckten Nestchen. Nach dem Morgenessen fuhren wir dann los zu unserem Ausflugsziel. Die  Fahrt lohnte sich! Die Aussicht bei Cabo Roca war prächtig. Das Wetter hatte auch gedreht und die Sonne sollte uns von nun an den Aufenthalt verschönern. Vom Aussichtspunkt Cabo Roca fuhren wir die wunderschöne Küste entlang bis zum schönen Städchen Cascais. Nachdem wir den Strand, das Meer  und das schmucke Städchen ausgiebig genossen hatten, kehrten wir zurück. In Maffra angekommen, machten wir Lobpreis, Andacht und diskutierten in den Kleingruppen über das Thema des Camps: FAITH REVOLUTION (revolutionär Glauben). Die Glaubenshelden aus Hebräer 11 waren dabei unsere Vorbilder. Am Montag begannen wir mit den Arbeiten. Stühle schleifen und streichen, Umgebung roden, Rasen mähen, Büsche schneiden, jäten, flicken und einen Schweinestall bauen. Wir unterstützten mit den Arbeiten die ACJ (Christliche Jugendhilfe) in ihrem Dienst. (Früher Christliche Ostmission). Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitagmorgen sah der Tagesplan immer ähnlich aus: Feiwilliges Joggen um 6h, Leitersitzung um 7h, Frühgebet um 7.30h. Frühstück um 8h. Andacht, Arbeiten, Mittagessen, Arbeiten, Abendessen und Freizeit. Ausser Mittwochnachmittags hatten wir frei. So legten wir unsere Werkzeuge beiseite und fuhren an den Strand. War das schön! Wir assen dort auch das Abendbrot, schauten den wunderschönen Sonnenuntergang und machten Lobpreis und Andacht am Strand. Das gemeinsame Forschen in der Bibel hat uns Gott näher gebracht. Wir haben viel füreinander gebetet und hoffen, dass unsere Beziehung zu Gott mindestens so tief werden darf wie die Freundschaften, die wir untereinander geknüpft haben. Auf der Heimfahrt verbrachten wir noch einen Tag in Portaventura und kamen dann am 1.Mai wieder in Moudon an –  müde, aber sehr glücklich.

Ist Ostern mehr…

… als ein verlängertes Wochenende?

Diese Frage möchten wir uns in Portugal stellen. Denn über die Ostertage sind wir mit der Jugendgruppe wieder unterwegs, um auf der Quinta Omega in Mafra Unterhaltsarbeiten zu erledigen. Neben Arbeit und Freizeit möchten wir uns Zeit nehmen, um mehr über den Glauben zu erfahren. Weshalb feiern wir Ostern? An was glauben wir? Aus verschiedenen Blickwinkeln möchten wir uns darüber Gedanken machen.

Was gehört für dich zu Ostern? Ein paar freie Tage? Ostergeschenke besorgen für die Familie und Freunde? Schokoladenhäschen, Schokoladeneier, Nougateier…

Es macht uns Spass, Hühnereier möglichst originell zu färben und am Ostersonntag zu suchen. Bei all den schönen Bräuchen wollen wir aber die Bedeutung nicht vergessen. Es lohnt sich, das grösste Geschenk, das uns Jesus gemacht hat, immer wieder anzuschauen. Denn es ist nicht ein billiges Geschenk. Nein, es hat ihn sein Leben gekostet, uns das Geschenk der Erettung zu bieten! Überwältigend, was Ostern bedeutet, oder?

Eine Chance, die Jugendlichen aus dem Schärme besser kennen zu lernen – die Interviews:

Schärme: Wieso kommst du gern in die Jugendgruppe?

Silvana: Um andere Welschlandgänger zu treffen. Dass ich am Abend etwas unternehmen kann und ein bisschen Abwechslung habe.

Schärme: Würde dir etwas fehlen, wenn es den Schärme nicht geben würde?

Silvana: Schon, weil ich würde sonst niemanden kennen in der Gegend. Die JG verbindet Leute, man sieht sich häufiger, es entstehen Freundschaften.

Schärme: Welche Anlässe fandest du am besten?

Silvana: Am interessantesten finde ich die spannenden Vorträge, z.B. der über OpenDoors oder auch der Vortrag von Stephan W.

Schärme: Was gefällt dir am meisten am Schärme?

Natalie: Die Gemeinschaft mit den anderen Deutschschweizern, einfach zu reden und auszutauschen. Ich habe einen sehr guten Kollegen hier kennengelernt.

Schärme: Was wäre, wenn es die JG nicht gäbe?

Natalie: Ich würde es extrem vermissen. Es ist eine gute Abwechslung zum Alltag.

Schärme: Was war dein schönstes Erlebnis mit dem Schärme?

Natalie: Das Abschlussweekend 2010.

Schärme: Würdest du den Schärme weiterempfehlen?

Natalie: Auf jeden Fall. So lernt man Leute kennen, die man sonst nie kennengelernt hätte. Es gibt auch Unterstützung, wenn man Probleme auf dem Betrieb hat. Darum sollte man unbedingt in die JG gehen.

Liebe Grüsse,

die Jugendlichen und Julia.

Zukunftsblicke

Bis im Sommer steht einiges auf dem Programm der Jugendgruppe, denn es sind viele interessante Abende geplant. Aber auch neben den regelmässigen Anlässen können wir uns auf einiges freuen.

Bald schon packen wir die Taschen für unser Ski-weekend in Rougemont. Bereits haben sich 42 Personen angemeldet, und das Haus ist beinahe ausgebucht. Wie wird wohl das Wetter sein? Werden wir wieder eine super Gruppenstimmung haben?

Am 20. März wird der Stamicup in der Turnhalle Léon-Michaud, in Yverdon stattfinden. Jugendgruppen, Jungschar und sogar Sonntagsschüler werden bei diesem Unihockey-Turnier gegeneinander antreten. Ob Yverdon wieder gewinnen wird? Wie werden die Mannschaften wohl verkleidet sein? Das wird bestimmt lustig!

Ende April reisen wir dann wieder in Richtung Portugal. Das Projekt der Christlichen Ostmission in Mafra wartet wieder auf unsere fleissigen Hände. Was werden wir wohl diese Jahr bauen, umbauen, pflanzen oder sonst helfen können? Wird das Wetter wieder herrlich sein? Werden wir dieses Jahr wirklich genug Betten haben? Wird Gott diese 10 Tage wieder so segnen?

Eine spannende Zukunft haben wir vor uns! Was stellst du dir für Fragen, wenn du an deine Zukunft denkst?

Oftmals wissen wir nicht genau, was auf uns zukommt. Das kann uns Sorgen bereiten oder uns gerade wegen der Vorfreude richtig kribbelog machen. Kommt sehr darauf an, was für ein Ereignis auf uns zukommt.

Fragst du dich auch manchmal, wie deine Zukunft nach dem Leben auf dieser Erde aussehen wird?

Für welchen Ort in der Ewigkeit hast du dich entschieden? Machst du dir eher sorgen oder schlägt dein Herz höher vor Freude?

Ich liebe es darüber nachzudenken, wie es im Himmel einmal sein wird! Das meiste ist ein wunderbares Geheimnis. Doch ein bisschen etwas wird uns in der Bibel verraten. Es verstärkt meine Vorfreude, wenn ich solche Verse lese.

Aus Offenbarung 21:

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Schmerz wird mehr sein.

Die Stadt erstrahlte im Glanz der Herrlichkeit Gottes.  Sie leuchtet wie Edelstein, wir kristallklaser Jaspis.

Und die Stadt war aus reinem Gold gebaut, klar und durchsichtig wie Glas.

Die zwölf Tore bestanden aus zwölf Perlen, jedes Tor aus einer einzigen Perle. Umwerfend oder?

Ich möchte dir Hoffnung geben, besonders dann wenn du zu spüren bekommst, dass die Erde alles andere als der Himmel ist. Denn wir haben wunderbare Zukunftsaussichten!

Liebe Grüsse Julia

Nummer 1?

1.1.11 Ein tolles Datum oder? Wäre doch ein schönes Geburtsdatum…

Meine Gedanken gehen weiter: Nummer eins.. Wer ist die Nummer eins in meinem Leben? Viele Dinge sind uns sehr wichtig. Der Partner, unsere Familie, unsere Freunde, unser berufliches Ziel, das Hobby, die Lieblingsmannschaft…

Doch was ist uns am wichtigsten? Was erfüllt unser Leben ganz und gar? Was macht unser Leben lebenswert? Wem gehört der erste Gedanke Morgens und der letzte Abends? Für was investieren wir am meisten Zeit?

Mir kommt folgendes Kinderlied in den Sinn:

Absolut d’Nummer eis
söusch du sii i mim Läbe.
J-E-S-U und S

Jesus du bisch de Gröscht!
Du hesch de Wäg frei gmacht,
u hesch de Himu bracht,
du hesch dis Läbe gä,
i wotts aus Gschänk a näh

Er soll die wichtigste Person in meinem Leben sein. Ihm möchte ich alles erzählen, wenn ich glücklich bin oder traurig bin. Auf Ihn will ich hören und mein Leben nach Ihm ausrichten. Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Denn seither macht mein Leben erst richtig Sinn. Als Teenager befürchtete ich, dass Christen furchtbar spiessig und langweilig sind – das Gegenteil ist der Fall! Da geht die Post erst richtig ab! Was ich bereits mit Jesus erleben durfte übersteigt alles, was ich vorher erlebt habe.

Schwieriger finde ich, dass Jesus immer das Wichtigste in meinem Leben bleibt und nicht doch plötzlich etwas anderes Ihm den Platz wegnimmt. Es gibt so viele Dinge, die bei uns um Aufmerksamkeit buhlen. Verbringe ich dann trotzdem Zeit mit Ihm oder ist es schon bald etwas anderes, was mein Herz ausfüllt?

Immer wieder will ich darauf achten, dass Ihm der erste Platz gehört und ich will nicht vergessen „Gott von ganzem Herzen lieben. Mit ganzer Hingabe, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft.“

Ich wünsche Dir für das Neue Jahr alles Gute, dass Jesus bei Dir auch an erster Stelle steht, Deine Liebe zu Ihm immer tiefer und fester werden darf und Er Dich reich segnet!

Auch in der JG soll Jesus die Nummer eins bleiben. Wir sind gespannt darauf, was wir noch alles mit Ihm erleben dürfen.

2tes Semester

Wir hatten eine geniale Zeit im ersten Semester und wünschen uns, dass es so weitergeht und noch besser wird.

Danke für Eure Unterstützung, dass Ihr an uns denkt, für uns betet, uns bekannt macht, spendet, beim Fahrdienst mithelft oder uns auch sonst unterstützt. Vielen Dank!!

Liebe Grüsse Julia

Freundesbrief Herbst 2010

Freundesbrief als pdf

Liebe Ehemalige, liebe Schärme-Freunde,
„wie sind die Neuen?“ werde ich oft gefragt. Vielleicht stellt Ihr euch dieselbe Frage? Nach den Sommerferien habe ich mich richtig gefreut mit der Jugendgruppe zu beginnen. Oft fragte ich mich selber: „wie werden sie sein, die Neuen? Wer wird alles kommen? Wie wird das neue Jahr werden?“
Die Welcome-Party wurde richtig herbeigesehnt. Denn anders als in den letzten Jahren, haben wir einige Jugendliche die länger hier sind und die Abende in den Sommerferien vermisst haben. So waren nicht nur wir vom Team neugierig darauf wer zur Welcome-Party kommen würde. Mit den Leitern waren wir dann ungefähr zwanzig Personen. Viele sympathische neue Gesichter! Ja die “Neuen” sind ganz verschieden aber alle: jung, bunt, voller Lebensfreude und sehr sympathisch!!!
Seit dem Start haben schon über 35 verschiedene junge Frauen und Männer bei uns hereingeschaut. Öfters bekomme ich eine SMS : “Julia, ich nehme heute noch wen mit, jemand der zwei Wochen Landdienst macht, eine Schnupperlehre oder ein neues Aupair“. Regelmässig kommen meistens so um die 15 Personen. Nun ist es schon über zwei Monate her seid wir wieder begonnen haben. Wir haben schon einiges zusammen erlebt! Zum Beispiel waren wir bowlen, haben zusammen ein Schoggifondue genossen und diskutierten darüber was man braucht um glücklich zu sein. Wir hatten schon einen Spielabend, Filmabend, Spaghettiabend und einen Vortrag über Schöpfung oder Evolution. Die letzten zwei Abende haben wir Kerzen gegossen und Kärtchen gebastelt um sie auf dem Herbstmarkt zu verkaufen. „Es wott es Froueli z Märit ga…“ Dabei haben wir über 350.- eingenommen. Wir müssten jeden Samstag auf den Markt gehen wenn wir nicht Spender hätten die uns regelmässig unterstützen. Vielen Dank für jede Spende!!! Leider wissen wir aber trotzdem oft nicht wie wir über die Runden kommen. Wenn du gerne Spender werden möchtest oder noch Fragen hast dann melde Dich bei uns. Es ist auch möglich einzelne Projekte direkt zu unterstützen.

Danke auch dass ihr an uns denkt, für uns betet und uns besucht! Am 12. September sind einige von Euch vorbei gekommen. Wir waren eine kleine Gruppe am Ehemaligentreffen. Natürlich hätten wir gerne mehr von Euch wiedergesehen aber wir hatten eine coole Zeit zusammen. Nach der Kirche habe wir zusammen gegessen und anschliessend vergnügten wir uns mit ein paar lustigen Spielen. So wurde viel gelacht und wir hatten auch genug Zeit zum plaudern. Da so schönes Wetter war gingen wir nach draussen. Denn an diesem Wochenende waren die Strassen in der Innenstadt gesperrt und es gab viel interessantes zu sehen. Beim zurück kommen traten schon die ersten den Heimweg an. Wir anderen sangen noch ein paar Lieder, erzählten uns lustige Witze und mussten auch schon bald wieder Abschied nehmen. Es ist schön wenn wir ab und zu Lebenszeichen von euch erhalten und wir freuen uns über jeden Besuch!

Letztes Wochenende war unser Survival-Herbstweekend. Wie überlebt man in der Natur? Wie über“lebt“ unser Glaube? Es war jede menge Action in der Natur geplant. Am Samstagmorgen um acht ging es los. Mit dem JG-Bus fuhren wir los in Richtung Gstaad. Als erstes war eine Überlebenswanderung angesagt. Auf dem Weg kamen wir an einem Posten vorbei, an dem zwei Leiter blutüberstömt am Boden lagen und wir Erste Hilfe leisten mussten. Da die Situation offensichtlich gestellt war, wurde mehr gelacht als geholfen. Danach war Orientierung und Wandern angesagt. Unterwegs hatten wir noch einige Aufgaben zu erledigen, wie zum Beispiel eine Person 20m weit zu tragen. Am Schluss der Wanderung wurden wir dann gefesselt, in einen Bus gedrängt und zur Brätelstelle geführt. Dort gab es Tee aus abgekochtem Flusswasser. Dann ging die Nahrungssuche los. Wir fanden Kartoffeln und Hühner, Zutaten für Pizza und gruben einen Schatz aus, der Zutaten für Schoggibananen enthielt. Dann ging es los mit Hühner schlachten und kochen auf dem Feuer. Während dem Hühnerrupfen wurde es langsam dunkel und als die Pizzen auf’s Feuer kamen war es stockfinster. Wir sahen kaum was wir im Teller hatten und es wurde immer kälter. Desshalb brachen wir bald auf ins Lagerhaus. Die warme Dusche tat gut und wir freuten uns aufs Bett, denn wir waren richtig müde. Nach dem Frühstück ging es wieder los mit Überlebensprogramm, aber diesmal etwas anderer Art. „Wie überlebt unser Glaube?“ war die Frage. Wir konnten dann Workshops machen. Bei einem Posten durften wir unsere Schuld auf WC-Papier schreiben und im WC runterspülen. Denn Gott vergibt uns unsere Schuld. Wir konnten auch Gebete oder Wünsche auf Papierschiffchen schreiben und auf dem Bach treiben lassen. Und wir konnten auch Bibellesepläne ausprobieren um die Bibel zu lesen. Denn unser Glaube braucht Nahrung zum überleben. Es wurde viel gesungen und nach dem Mittagessen fuhren wir los. Bei Schneegestöber machten wir einen Zwischenhalt im Thermalbad und erholten uns von den Strapazen. Es war ein geniales Weekend, und ich wünsche Euch allen dass ihr nicht vergesst was euer Glaube zum überleben braucht, so dass ihr den Alltag und auch in Krisenzeiten gut überlebt!

Schöne letzte Herbsttage wünscht euch,
Julia

Der allerschönste Liebesbrief

Während dem Erntedank-Gottesdienst vor zwei Jahren, wurde das Auto meiner Eltern aufgebrochen und unter anderem meine Handtasche gestohlen. Ich war schockiert, denn erst kurz vorher hatte ich als Leiterin im Schärme angefangen zu arbeiten und war sehr auf meinen Terminkalender angewiesen. Nachdem die Polizei da war, suchte ich die Umgebung nochmals ab, so wie auch am nächsten Morgen. Ich bat Gott, dass er mich doch wenigstens die leere Tasche mit dem Terminkalender finden lasse. Während dem Suchen sah ich am Bach einen grossen Stein in Form eines Herzens. „Wie Schön“, dachte ich, er liebt mich trotzdem! Um den Stein zu fotografieren wollte ich meine Fotokamera hervornehmen. In diesem Moment realisierte ich, dass sich auch diese in der gestohlenen Handtasche befand! Ich brauchte diese jedoch für die Jugendgruppe und wusste, dass ich mir nicht so schnell wieder eine kaufen konnte. Terminkalender, Portemonnaie, Ausweise, Schlüssel, Handy, Kamera, meine Spanische Bibel alles geklaut…

Von der Situation überfordert konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Auf meinem Rückweg, sah ich an einer Plakatwand das Traktat „Der allerschönste Liebesbrief“ hängen, mit der Aufforderung „Nimm und lies“! Der Zuspruch, dass Gott nur das Allerbeste für uns will, hat mich in diesem Moment sehr berührt. Meine Situation hatte sich nicht geändert, doch wurde mir wieder bewusst, dass Jesus Christus da ist, egal was passiert. Er liebt mich und hat alles im Griff!

Und ER hat auch geholfen!! Ich habe keine wichtigen Termine für die Jugendgruppe verpasst. Jemand den ich kaum kannte hat mir sogar  Geld für anfallende Kosten geschenkt! GOTT IST SO GROSS!!!

Die Situation hat mein Vertrauen  zu Gott stärker gemacht. Wir können  ihm in jeder Lebenslage alles erzählen. Ob wir glücklich oder frustriert, verzweifelt oder zufrieden sind auf ihn können wir uns verlassen! Auch wenn uns kein Mensch helfen kann, er ist da.
Schmerz und Probleme bieten uns die Gelegenheit, Gott zu zeigen wie gross unser Vertrauen zu ihm ist.
Manchmal geschehen Dinge die für uns einfach keinen Sinn machen. Doch er ist da und lässt uns nie alleine, über seine Hilfe staune ich immer wieder.

Herbstweekend

Das erste Novemberwochenende werden wir in Gstaad verbringen. „Überleben“ ist unser Thema.  Überleben in der Natur und wie überlebt unser Glaube?
Wir werden euch natürlich darüber berichten, wenn wir zurück sind. Danke, dass ihr für uns betet!
Liebe Grüsse Julia