Freundesbreif Mai 2019

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Liebe Schärme Freunde,
Die Zeit verfliegt wirklich schnell. Bereits wieder liegt einiges hinter uns. Ich werde euch hier einen kurzen Überblick geben, über die Themen, über welche ich in diesem Freundesbrief berichten werde:

– Abschluss vom Jahr 2018
– Ski Weekends im Januar und Februar 2019
– Feedback der Jugendlichen
– Einsatz Italien
– An der Zeit zum «adieu» sagen

Abschluss vom Jahr 2018
Wir besprachen während dem letzten Semester einige Themen, wie «keine Zeit», oder «soziale Medien». Es ist enorm, was für einen Einfluss die sozialen Medien auf die Jugendlichen haben und die Auswirkungen dafür werden uns bestimmt auch noch in Zukunft beschäftigen. Wir hatten einige spannende und lehrreiche Diskussionen mit den Jugendlichen. Nebst dem, hatten wir auch noch ein Spielabend, indem Geschicklichkeit, Wissen oder Kraft geprüft wurden. An Weihnachten spielten wir ein «Land, Stadt, Fluss» dies aber mit Weihnachtsbegriffen. So musste z.B. ein Vorname einer biblischen Person angegeben werden. Nach dem offiziellen Programmteil hatten wir einen gemütlichen Teil mit Austausch und feinen Knabbereien.
Ski Weekends im Januar und Februar 2019
Wir durften zwei spannende und tolle Schneewochenende erleben. Das erste fand in Gstaad statt. Wir hatten wunderbar prächtiges Wetter und stahlblauer Himmel. Am Mittag trafen wir uns zum gemeinsamen Picnic, was uns Gelegenheit gab, mit den anderen Gruppen auszutauschen. Am Nachmittag fuhren wir dann nochmals Ski oder Snowboard. Man merkte, dass der Schnee gegen Abend schwerer wurde, da die Temperaturen zunehmend milder waren. Müde aber freudig kamen wir am Abend im Chalet im Turbach an, wo uns Fredy mit «Ghacktem und Hörnli» bekochte. Wir hatten wirklich einen grossen Hunger, nach so einem Schneetag. Am Abend machte ich noch einen Input zum Thema «Luftballone». Ich forderte die Jugendlichen heraus über Fragen wie: «Mit was füllst du dein Leben» oder «Ist dein Leben zeiterfüllt oder sinnerfüllt». Anfangs spielten wir noch ein witziges Ballonspiel. Es ging darum, die Luftballone möglichst lang in der Luft zu behalten, ohne mit den Händen nachzuhelfen. Danach spielten wir noch einige Gesellschaftsspiele. Am nächsten Morgen putzten wir das Haus und gingen noch einmal auf die Piste.
Am zweiten Wochenende hatten wir leider mit dem Wetter weniger Glück. Am ersten Tag war es stark bewölkt und es schneite. Am zweiten Tag wurden anhand des starken Windes einige Skilifte geschlossen, doch alle Gruppen entschieden sich trotzdem auf die Piste zu gehen. Am Abend fand ein Input zum Thema «Samen säen» statt, bei welchem eine ehemalige JG-lerin ein Zeugnis gab. Es durfte viele Herzen der Jugendlichen berühren. Danach fand ein lustiger Spielabend statt, es ging dabei um Pferde. Als Gruppe mussten sie verschiedene Aufgaben bewältigen. Es war ein lustiger und entspannter Abend. Besonders gefreut habe ich mich über den Besuch einiger ehemaligen Jugendlichen, welche auch am Skiweekend teilnahmen.

Feedback der Jugendlichen
Ziemlich am Anfang des Jahres führte ich mit den Jugendlichen eine Feedback Umfrage durch, bei der ich wissen wollte, wie sie die jeweiligen Plausch- oder Themenabende so erleben. Es war sehr zwiespältig denn einerseits diskutieren die Jugendlichen sehr gerne, anderseits sagten sie, sie möchten nicht immer nur über den Glauben und über Gott diskutieren. Gerne dürft ihr auch dafür beten, dass die Jugendlichen weiterhin regelmässig zur JG kommen, auch gerade bei Themenabenden.
Einsatz in Italien vom 18.-28.April
Dieses Jahr haben wir uns dazu entschieden, nicht wie jedes Jahr nach Ungarn, sondern nach Roccella zu reisen. Dort unterstützten wir ein Missionarsehepaar bei Arbeiten rund ums aber auch im Haus. So wurden fleissig Zimmer neu gestrichen, ein Arbeitsschuppen renoviert und eine Mauer neu gebaut. Das Ehepaar hat aktuell 10 Pflegekinder welche aus schwierigen Familienverhältnissen stammen- sie wollen ihnen auf diese Weise eine Heimat bieten. Nebst dem Garten haben sie ein Hof mit verschiedenen Tieren und auch einer beachtlichen Fläche Land, welche sie bewirtschaften. Nebst dem Arbeiten gab es auch genügend Zeit um gewisse Ausflüge in nahegelegene Städte oder zum Meer zu machen. Das war eine angenehme Abwechslung. Ausserdem haben wir fast täglich ein Input mit einer Kleingruppenzeit gehabt, wo wir uns mit dem Thema „facing the giants“- dem Riesen gegenübertreten, beschäftigten. Dabei haben wir auf die Geschichte von David und Goliath aus der Bibel ein Bezug genommen. Wir schauten verschiedene Riesen in unserem Leben an, diese können beispielsweise Ungeduld, Einsamkeit, Bitterkeit oder Vergleiche sein. Ausserdem machten wir während der Hinreise ein Tagesausflug in Florenz und auf der Rückreise in Rom. Es war eine schöne und erlebnisreiche Zeit, welche wir erleben durften.

An der Zeit zum „adieu“ sagen
Schon als ich vor mehr als zwei Jahren erneut hier in die Westschweiz kam, wusste ich, dass ich nicht ewig hier bleiben werde. Ich wollte diese Zeit Gott widmen, als Dank für all das, was ich während meiner nicht immer einfachen Welschlandzeit auch gerade dank der Jugendgruppe, erleben durfte. Es war nicht immer eine einfache Zeit. Gerade in letzter Zeit verspürte ich vermehrt eine innerliche Zerrissenheit durch das ständige Hin und Herreisen zwischen Deutsch- und Westschweiz, aber auch durch das Gefühl einer gewissen «Heimatlosigkeit». Doch ich durfte Gott immer wieder als treuen und liebevollen Vater von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Und ausserhalb der JG durfte ich auch wertvolle Kontakte zu Arbeitskolleginnen schliessen. Doch nach langem hin und her überlegen, habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, die Jugendarbeit auf Sommer 2019 abzugeben. Der Entscheid fiel mir alles andere als leicht, und währenddem ich diese Zeilen hier schreibe, habe ich immer noch Tränen in meinen Augen. Doch ich will Gott vertrauen, dass er einen guten Plan sowohl mit der Jugendgruppe als auch mit mir hat. Er hat den Schärme bereits seit 30 Jahren versorgt, was für ein grosses Geschenk- so hat er auch für die Zukunft einen Plan. Im neuen Freundesbrief wird sich sicherlich die neue Jugendarbeiterin Michaela etwas genauer vorstellen.
An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN für all eure Unterstützung.

Liebe Grüsse und seid gesegnet, Andrea

Spielabend

Die Jugendlichen wünschten sich schon lange wiedereinmal ein Spielabend zu machen. So spielten wir verschiedene Spiele. Anfangs Tabu mit Pantomime, Zeichnen und Erklären. Beide Gruppen waren nahe beieinander und hatten fast gleich viele Punkte. Doch am Schluss gab es dann doch noch einen klaren Sieger. Anschliessend spielten wir noch ein weiteres Gesellschaftsspiel. Wir hatten dabei Spass konnten viel lachen.

Dürrezeiten
Gerade in letzter Zeit hat das Interesse der Jugendlichen gerade bei Themenabenden abgenommen. Immer noch oder immer wieder melden sich Leute ab, besonders häufig kommt dies bei Themenabenden vor. Viele Fragen habe ich im Kopf, manchmal fühle ich mich schon etwas ratlos, traurig, oder auch enttäuscht. Enorm bereichernd war aber der Austausch mit Michaela, welche mich mit Abholen und Heimfahren der Jugendlichen unterstützt und an den JG Abenden präsent ist. Wir hatten einige Ideen und fragten uns, ob das Modell, wie wir Jugendgruppe machen, überhaupt noch zeitgemäss ist? Müssen wir denn überhaupt mit der Zeit gehen? Wie können wir in der heutigen Zeit ein Licht für Jesus sein für diese Welt? Was müsste geändert werden, damit Jugendliche angesprochen werden, und sie sich gegenüber uns öffnen? Wie können wir sie am Besten erreichen?
All dies sind offene Fragen, auf welche ich manchmal gerne eine Antwort haben würde. Doch ich weiss, Gott ist souverän, und er weiss, was er tut. Seine Weisheit und seine Allmacht übersteigt all mein menschliches Denken und Verstehen. Er sieht das Ganze, ich sehe nur ein Teil von einem Winkel aus.

Mose in der Wüste
Auch das Volk Israel war über 40 Jahre lang in die Wüste, obwohl sie das Land Kanaan eigentlich in einigen Monaten hätten erreichen können. Doch diese Zeit gebrauchte Gott, um sein Volk zum Gehorsam zu erziehen und er zeigte ihnen immer wieder, auch gerade durch die tägliche Versorgung mit Manna: „Auf mich ist Verlass, ich bleibe treu.“ Sie waren nicht immer zufrieden und forderten von Gott mehr, als sie eigentlich zum Leben brauchten. Sie hatten Zweifel und Ängste, so wie auch wir Menschen sie heute noch kennen. Doch Gott kann auch solche Wüstenzeiten gebrauchen, um unseren Glauben und unser Vertrauen in ihn zu festigen oder uns etwas zu lehren. So will und möchte ich auch in Zukunft unserem grossen und allmächtigen Schöpfer vertrauen. Die Jugendgrupppe und jeder einzelne Teilnehmer liegt in seinen Händen und er hält alles in seiner Hand.

Kontemplation
Im Rahmen von der Bibelschule, welche ich mache, habe ich das Kloster Ingebohl in Brunnen besucht und dort an einem Kontemplationstag teilgenommen. Hier noch einige kleine Erklärungen, was das genau ist. Es ist die Gottsuche und Sinnfindung. Es geht dabei um die Gotteserfahrung, welche wir aufgrund des Lassens machen. Wir lassen Gedanken, Wünsche, Bilder und Vorstellungen und geben uns ganz dem Jetzt hin. Eine Begegnung mit Gott, das suchten wir, gerade in der Stille. Dies war für mich eine spannende Erfahrung und ich merkte, dass es viele Wege gibt, um mit Gott in Kontakt zu treten.

Ich glaube, dass in jedem von uns ein tiefes Verlangen nach Geborgenheit, Sicherheit und Heimat ist. Es ist die Sehnsucht heimzukommen und bei sich selbst anzukommen. Den Platz zu finden, wo wir uns wohlfühlen und wir geliebt und angenommen sind. Wir dürfen uns auf den Weg machen, um Gott zu suchen, denn diese tiefe Sehnsucht in uns ist in Wirklichkeit diese, dass wir uns nach unserem wunderbaren Schöpfer und allmächtigen Gott sehnen.

Gottes Segen und herzliche Grüße,

Andrea

Hunger?

Vor kurzem haben wir ein gemütlicher Abend gemacht, wir waren eine bunte Frauentruppe. Teilweise hatten einige vorher schon etwas gegessen, so war ihr Hunger nicht mehr so gross. Es gab Toast, welchen sie mit verschiedenen Beilagen wie Ananas, Mais, Schinken, Speck oder Käse belegen konnten.
Die Jugendlichen genossen den Austausch und die Gemeinschaft. Ausserdem nutzte ich die Zeit und führte eine Feedback Umfrage durch. Ich wollte wissen, wie sie jeweils die Abende so erleben, was sie verbessern würden und was ihnen gefällt. Ich merkte ein Zwiespalt. Auf der einen Seite mögen sie Diskussionen, auf der anderen Seite sagen sie, dass sie sich weniger Diskussionen auch bezüglich des Glaubens wünschten. Ich möchte aber weiterhin versuchen, eine gewisse Abwechslung sowohl mit Plausch als auch mit Themenabenden zu haben. Schade nur, dass sie immer weniger motiviert sind auch die Themenabenden zu besuchen.

Allgemein kamen in mir, gerade durch diese Diskussion über die Jugendgruppe viele Fragen auf. Wie kann ich die Jugendlichen in der heutigen Zeit abholen? Wie kann ich machen, dass sie sich in der JG wohlfühlen? Wie kann ich sie liebevoll und authentisch auf den Glauben hinweisen? Ich glaube die Bedürfnisse nach Liebe, Annahme, Anerkennung und Identität haben sich nicht geändert. Aber die Zeit und die Art und Weise, wie sie angesprochen werden, hat sich geändert.

Ich bin euch dankbar, wenn ihr um Geduld, Liebe und Weisheit beten könnt, damit ich neue Ideen bekomme, wie ich mit den Jugendlichen umgehen soll. Auch dürft ihr um Veränderung ihrer Herzen beten, damit Gott auch sie verändern und ihr Herz öffnen kann. Danke für all eure Unterstützung auch gerade in dieser schwierigen Dürrezeit. Wollen wir unsere ganze Hoffnung auf unseren Herrn Jesus setzen, er weiss, was los ist und was jeder von den Jugendlichen braucht, wir wollen darauf vertrauen, dass er einen wunderbaren Plan hat.

Sportabend
Auch in diesem Semester durfte ich ein zweites Mal die Sporthalle mieten. Leider fiel das Datum in die Sportferien, so waren einige Jugendliche abwesend, da sie in den Sportferien waren. Doch wir bekamen eine Gruppe zusammen und konnten trotzdem zwei Mannschaften bilden. Wir spielten während des ganzen Abends Unihockey. Sie waren motiviert und wir haben uns alle richtig ausgepowert. Gegen Ende wurde aber die Müdigkeit zunehmend spürbar. Müde aber glücklich verliessen wir die Turnhalle und kehrten nach Hause zurück.

Gebetsstunde für die JG

An einem frühen Dienstagmorgen führten wir die Gebetsstunde im Pfarrhaussaal in Yverdon durch. Welch eine Ehre und Überraschung, auch der Pfarrer aus Moudon, Patric, war mit dabei. Dabei durften wir aktuelle Anliegen der Jugendgruppe aber auch Anliegen aus der Kirchgemeinde oder persönliche Anliegen vor Gott bringen. Es war eine bereichernde und wertvolle Zeit, welche wir verbringen durften.

Wichtige Daten zum Vormerken:

Schon bald ist es wieder soweit und der STAMI Cup, das Unihockeyturnier findet statt, nämlich am 12.Mai um 9.00h in der PAM Turnhalle in Cossonay. Der anschliessende Gottesdienst ist um 11.00h geplant- herzliche Einladung.

Der Sponsorenlauf findet am 14.Mai um 20.15h in Yverdon beim See statt.

Nächste Gebetsstunde für die Jugendgruppe ist am 21.Mai um 8.00h im Pfarrhaussaal.

Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit und verbleibe mit lieben Grüssen,

Andrea

Skiweekend 19.-20. Januar 2019

Wie jedes Jahr, führten wir auch dieses Jahr wieder zwei Skiweekends durch. Das erste fand in Gstaad statt. Am frühen Samstagmorgen fuhren wir über Bulle nach Saanenmöser, wo wir den Treffpunkt bei der Talstation abgemacht hatten. Es war ziemlich kalt teilweise sogar bis -14 Grad, deshalb zogen wir genügend warme Kleider an. Und ich war wirklich froh, hatte ich 5 Schichten Kleidung. Die erste Abfahrt war wunderschön, denn die Pisten waren frisch gemacht und es hatte kaum Leute. Das Wetter war traumhaft, stahlblauer Himmel und kaum Wolken.

Mit der Zeit hatte es aber immer mehr Leute, aber die Leute verteilten sich gut, da es ein grosses Skigebiet ist. Am Mittag trafen wir uns alle zum gemeinsamen Austausch und Essen. Wir waren 6 Personen in unserer Gruppe und verstanden uns gut. Der Nachmittag ging ziemlich schnell vorbei. Als wir uns unten an der Talstation wieder getroffen haben, verteilten wir uns auf die Autos und fuhren zum Chalet nach Turbach. Die Strasse war ziemlich eisig und so war ich dankbar, dass Annika mit meinem Auto hochfuhr.

Im Haus angekommen, hatten wir noch etwas Zeit für Gemeinschaft und wir durften die Jugendlichen etwas besser kennenlernen. Zum Nachtessen gab es „Ghackets mit Hörnli“ und Salat, ein richtig feines Menu. Alle hatten viel Hunger, nach so einem langen und intensiven Skitag. Nach dem Abwasch ging es weiter mit einem kurzen Spiel und einem Input über Luftballone, welchen ich hielt. Hier einige meiner Gedanken: Ich regte die Jugendlichen zum Nachdenken an, indem ich ihnen verschiedene Fragen stellte. So wie man den Luftballon mit verschiedenen Sachen wie Luft, Helium, Wasser oder Mehl füllen kann, so können wir auch unser Leben mit unterschiedlichen Dingen füllen. Die Arbeitszeit ist meist ziemlich klar ausgefüllt oder vorgegeben. Doch bei der Freizeit haben wir die Wahl, wie wir diese füllen. Jeder durfte ein Hobby aufschreiben, welches er gerne macht. Die meisten Sachen sind gut und recht, und trotzdem, auch jeder beste Moment endet einmal. Dies ist zwar für eine gewisse Zeit erfüllend, aber nicht dauerhaft. Und sind die Sachen, mit welchen du deine Zeit füllst für dich einfach nur zeitfüllend oder auch sinnerfüllend? Was gibt dir dauerhafte Erfüllung? Alleine Gott kann uns immer wieder neuen Lebenssinn, eine Hoffnung und Liebe für unsere Mitmenschen geben. Er allein kann unsere tiefsten Sehnsüchte stillen, denn er ist der Ursprung allen Lebens und auch unser Ziel in Ewigkeit. So wie Ballone welche mit Luft gefüllt sind nur in Bodennähe schweben, so haben wir Menschen manchmal eine einseitige Sichtweise auf unsere Probleme. Ist der Ballon aber mit Helium gefüllt, bekommt er Kraft und steigt in den Himmel hinauf. So kann sich mit Gottes Hilfe auch unsere Denkweise oder unsere Sicht auf Probleme verändern, wenn wir mit ihm rechnen und uns an ihn wenden. Er kann und möchte uns immer mehr in sein Ebenbild verwandeln.
Am nächsten Morgen gab es ein feines Frühstück mit Speck und Ei. Anschliessend haben wir das Haus geputzt und ein Gruppenfoto gemacht. Danach fuhren wir mit den Autos hinunter zur Talstation. Trotz des etwas bewölkten Wetters haben wir auch den zweiten Skitag in vollen Zügen genossen. Am Abend gab es ein kleiner Abschied und wir verabschiedeten uns von allen anderen Leitern und Teilnehmern. Müde aber mit vielen Erinnerungen im Gepäck kamen wir gut nach Hause.

Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit und verbleibe mit lieben Grüssen,

Andrea

Neues Jahr 2019, ein Neuanfang?

Das Jahr 2018 scheint wie im Flug vergangen zu sein. Nun müssen wir uns wieder daran gewöhnen, anstelle vom 2018 2019 zu schreiben. Dankbar und voller Freude blicke ich auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen aber auch voller Veränderungen. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich mich seit September 2018 einer neuen Aufgabe angenommen, ich habe mich dazu entschieden beim IGW (Institut für gemeindeorientierte Weiterbildung) eine Bibelschule zu machen. Gleichzeitig habe ich auch mein Pensum als Pharma-Assistentin reduziert. So arbeite ich nur noch ab und zu, wenn sie zuwenig Leute sind oder sie gerade dringend Hilfe gebrauchen. Ich bin dadurch noch mehr am Reisen und es ist ziemlich ein hin und her. Manchmal verspüre ich eine gewisse Zerrissenheit, denn ich bin an mehreren Orten zuhause und manchmal doch nirgends richtig. Diese neue Situation mit dem IGW habe ich ehrlicherweise schon ziemlich unterschätzt. Es ist sehr anstrengend und ermüdend.

 

Was wird das neue Jahr wohl bringen?
Ich glaube, dass Gott jedes Jahr gerade dann, wenn es dem Ende zu geht und ein neues Jahr vor der Haustür steht, gebrauchen möchte, um uns an gewisse Sachen zu erinnern. Vielleicht gibt es Dinge in deinem Leben, welche du dringend ausmisten solltest? Vielleicht sind es ungesunde Freundschaften, Anfechtungen oder Zeitkiller? Gott möchte an dir arbeiten und das bedingt eine gewisse eigene Willenskraft, sich von unserem Schöpfer verändern zu lassen. Durch diesen Veränderungsprozess durchzugehen ist oft alles andere als einfach und braucht viel Geduld, Nerven und Kraft. So wie im Winter alles brach liegt und die Zeit des Wachstums noch auf sich warten lässt, so gibt es diese Wartezeiten auch in unserem Leben. Doch diese Wartezeiten können wir nutzen, um unser eigenes Leben zu reflektieren und Platz für Neues zu schaffen. Altes ausmisten und offen sein für all diese Veränderungen. So wünsche ich auch euch, liebe Leser, dass ihr das nächste Mal, wenn ihr in einer Wartezeit seid, euch Gedanken über euer Leben machen könnt und Platz für Neues schaffen könnt. Damit ihr freudig auf die nächste Wachstumsphase warten könnt.

Gebetsanliegen für die Jugendgruppe
Ich bin euch unendlich dankbar für all eure wertvollen Gebete. Danke für all euer Mittragen und unterstützen im Gebet.

Lob, Preis und Dank für:
– Bewahrung auf der Strasse
– für die spannende Zusammenarbeit mit der Jugendarbeiterin aus Moudon
– für Michaela, welche uns mit Fahrdienst unterstützt
– für all die tollen Gespräche, welche wir schon mit den JG-lern hatten

Bittet für:
– weiterhin um Schutz auf den Strassen
– für Offenheit und ein Hunger der Jugendlichen
– für gute Planung und gute Durchführung von unserem Ostereinsatz in Italien, – dass sich möglichst viele Jugendliche dafür entscheiden und sich anmelden

Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit und verbleibe mit lieben Grüssen,

Andrea

Freundesbrief Januar 2019

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Liebe Schärme Freunde,

Und nun ist wieder ein Jahr vorbei und ein neues Jahr steht vor der Tür. Fürs neue Jahr wünsche ich euch viel Geduld, Gelassenheit, freudige Momente mit Freunden und Gottes reichen Segen.

Hier eine kurze Übersicht und eine Auflistung von den Themen, über welche ich in diesem Brief berichten werde:

– Rückblick der JG Abende
– Survival Weekend
– Marktverkauf
– Vorschau 2019

Rückblick der JG Abende
Mit viel Freude und auch einer gewissen Portion an Ungewissheit was mich erwarten wird, startete ich ins neue JG Jahr. Auch gab es von Seiten des Teams einige Veränderungen, nämlich werde ich neu von Michaela, einer Freundin von Annika, mit dem Fahrdienst unterstützt. Ausserdem ist sie während den Abenden für die Jugendlichen da und hat ein offenes Ohr für sie. Dies ist sehr wertvoll und eine enorme Bereicherung, sowohl für mich als auch für die Jugendlichen. Ich habe einfach gemerkt, wie wichtig diese Unterstützung ist, denn häufig bin ich während dem Durchführen der Programme schon ziemlich mit der Organisation beschäftigt, dass ich weniger Zeit habe, um auf die Jugendlichen einzugehen und so nicht immer alles mitbekomme.
Etwa 13 Leute kamen zu unserem ersten Willkommensabend. Dabei waren die Jugendlichen sehr freudig und gespannt, was sie wohl so als nächstes erwarten wird. Wir machten einige Kennenlernspiele draussen und als es langsam dämmerte, gingen wir in den Pfarrhaussaal und spielten dort weiter. Es gab auch eine Vorstellungsrunde und am Schluss stellte ich die Jugendgruppe Schärme und mich vor. Bei einer Früchtebowle und Chips konnten wir den Abend ausklingen lassen und schon einige Kontakte knüpfen.

Neben den Themenabenden fanden immer wieder Plauschabende statt. So gab es ein feines Spaghettiessen wobei angeregt diskutiert aber auch viel gelacht wurde. Ein weiteres Highlight war ausserdem der Sportabend im Herbst. Auch dieses Jahr mietete ich wieder eine Turnhalle. Zum Aufwärmen gab es einige Stafetten und danach spielten wir Unihockey. Es war für mich unglaublich, wie begeistert und motiviert die JG-ler waren, sie gaben wortwörtlich Vollgas und hatten sichtlich Spass daran. Mit verschwitzten Outfits und ziemlich müde verliessen wir am Ende die Turnhalle. Nach einer solchen Anstrengung haben die Jugendlichen sicher gut geschlafen.

Nebst dem haben wir auch einiges an Themen besprochen, so haben wir uns mit dem Thema Glück, soziale Medien oder Identität befasst. Es war auch für mich spannend und gibt mir immer wieder neue Perspektiven in die Denkweise von den Jugendlichen. Ich merke, wie hier eine neue Generation heranwächst und sich die Zeiten ändern. So tauchen bei mir auch immer wieder Fragen auf, wie beispielsweise: «Ist die Art& Weise wie wir die Jugendabende gestalten noch zeitgemäss?» «Wie komme ich heutzutage an die Jugendlichen heran?» «Wie kann ich ihnen in mit Liebe und Empathie begegnen, so dass sie sich mir gegenüber öffnen?» Häufig ist es auch eine völlig andere Situation, in einer Gruppe ist es manchmal schwierig persönliche und tiefe Gespräche zu führen. So erlebe ich die Gespräche während den Hin und Retourfahrten jeweils als unglaublich wertvoll.

Survival Weekend
Dieses Jahr haben wir einige Änderungen vorgenommen im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Wir waren nur eine kleine Gruppe doch umso mehr konnten wir in die Beziehungen zu den Jugendlichen investieren. Motiviert starteten wir am Samstagmorgen mit einer Vorstellungsrunde um die Teilnehmer etwas besser kennenzulernen. Anschliessend mussten wir, aufgeteilt in einige kleine Gruppen, mit verschiedenen Geschicklichkeitsfragen, unser Mittagessen verdienen. Dabei konnte man sich Konservendosen verdienen indem man die Fragen richtig beantwortete. Anschliessend machten wir ein Feuer und kochten so unser Mittagessen. Am Nachmittag gab es einen spannenden Postenlauf zu bestreiten. Am Abend liessen wir bei Lagerfeuerstimmung den ganzen Tag ausklingen. Auch am nächsten Tag stand noch einiges auf dem Programm. So wurden wir mit einem feinen Frühstück von der Familie Bovat verwöhnt. Danach liefen wir mit Gepäck weiter und hörten uns noch ein Input an. Am Mittag grillierten wir Würste und zum krönenden Abschluss gab es noch leckere Schoggibananen.

Marktverkauf 27.Oktober 2018
Trotz viel Regen und Kälte schaue ich auf einen schönen und zumindest innerlich schönen Tag zurück. Ich habe mich über die zahlreichen Begegnungen und Besuche sehr gefreut. Auch war ich froh, dass Annika uns wortwörtlich «Schärme» gab, indem sie ein Dach für den Marktstand organisierte. Anschliessend fand das Ehemaligenweekend statt. Wir fuhren nach Vallorbe und besuchten die imposanten unterirdischen Tropfsteinhöhlen. Danach assen wir feine Pizza. Am Sonntagmorgen besuchten wir den Gottesdienst in Yverdon und kochten anschliessend gemeinsam zu Mittag. Am Nachmittag spielten wir noch einige Gesellschaftsspiele.
  
Vorschau 2019
Auch im nächsten Semester steht einiges auf dem Programm, so werden wir dieses Jahr neu über Ostern ein Arbeitseinsatz in Italien machen. Dort werden wir vor allem in der Landwirtschaft tätig sein um eine Grossfamilie zu unterstützen. Wir freuen uns sehr und sind gespannt auf das neue Abenteuer.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Brief einmal mehr einen kleinen Einblick in meine Arbeit gewähren.

Ich wünsche euch alles Gute auf euren Wegen und verbleibe mit lieben Grüssen, Andrea

 

Das Weihnachtsgeschenk

„S’grösste Gschänk vo der Wiehnacht, ligt nid underem Christbaum da, s’isch nid ipackt i Papier. Es hett niemmert kauft und niemmert gmacht. S’isch glich s’Grösst vo de Wiehnacht.“

Diese Liedtextzeilen von Andrew Bond begleiteten mich während der Advents und Weihnachtszeit. Ja, wie schnell und wie oft geht dieser Weihnachtssinn doch verloren. In einer schnelllebigen Gesellschaft wo geprägt wird vom Leistungsdruck und von der Selbstverwirklichung. Oft muss ich aufpassen, dass ich selber nicht in dieses Denken hineinkomme. Doch vor über 2’ooo Jahren war doch noch alles ganz anders. Jesus hat das Denken der Leute damals aber auch heute völlig auf den Kopf gestellt. Ein König wurde geboren, doch nicht wie man sich die königliche Ankunft so vorstellt mit Ruhm, Glanz und Glitzer, nein in einem einfachen Stall, in einer Krippe kam er zur Welt. Er war der versprochene Erretter und er ist auch heute noch unsere Hoffnung- denn dank ihm haben wir heute wieder Zugang zum ewigen Leben. Was für ein grosses Geschenk. Doch wie viele Eltern bringen ihren Kindern in der heutigen Zeit noch den wahren Weihnachtssinn bei?

Spielabend
Es ging bunt zu und her an diesem Abend. Wir machten allerlei Spiele. Anfangs zum Beispiel teilte ich die Gruppe in 2 verschiedene Gruppen ein. Diese mussten dann einige Geschicklichkeitsspiele als Stafetten machen, beim Watteblasen war Teamarbeit gefragt und beim Armdrücken vor allem Kraft. Und am Schluss war noch ein helles Köpfchen gefragt, denn wir spielten noch das Geografiespiel „Land, Stadt, Fluss“. Alles in allem war es ein toller und lustiger Abend.

Social Media
An diesem Abend haben wir über die sozialen Medien und auch dessen Auswirkungen beziehungsweise auf dessen Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft gesprochen. Was mir dabei aufgefallen ist, es ist eine neue Generation, welche hier heranwächst. Eine Generation die sich schnell verbindet, und überall mit jedem durch die sozialen Medien in Kontakt kommen kann. Doch wie viel Zusammenhang hat dieses Leben noch mit der realen Welt. In einem Zeitalter wo man durch „Likes“ dem anderen einen Wert gibt und wo man die Anzahl „Likes“ zählt, um gut vor Leuten dazustehen. Doch gelten die „Likes“ eigentlich der Person selber oder nur dem hochgeladenen Bild. Immer mehr Jugendliche suchen im Internet verzweifelt nach Anerkennung und Annahme. Auf diesem Weg kann es sich wirklich in eine ungesunde Richtung entwickeln, wenn uns unser Image oder unser Portrait, welches wir im Internet präsentieren uns plötzlich mehr Wert ist, als im realen Leben. Was können wir tun? Ich glaube, der beste Weg, diese heranwachsende Generation zu unterstützen, ist, dass wir für sie immer wieder im Gebet einstehen. Möge Jesus ihnen auf ihrer verzweifelten Suche nach Anerkennung und Wert begegnen. Er allein kann ihre tiefsten Sehnsüchte stillen.

Aktion Weihnachtspäckli
Herzlichen Dank euch allen, für eure Unterstützung für die Weihnachstspäckli. Insgesamt kamen 36 Packete zusammen. Wie schön, können wir so vielen Menschen eine Freude damit machen.

Gebetsstunde JG& Gemeinde
Lilo und ich, wir haben uns dazu entschieden, ab Neujahr 2019 ab und zu eine öffentliche Gebetsstunde für die JG& Gemeinde zu machen. Das erste Treffen findet am 19. Februar um 8.00h im Pfarrhaussaal statt, zu welchen ihr alle herzlich eingeladen seid.

Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit und verbleibe mit lieben Grüssen,

Andrea 

Besuch von der Ostmission für die Päckliaktion

Auch dieses Jahr hatten wir wieder Besuch von Michael, der für uns extra aus der Deutschschweiz angereist war. Er informierte erneut über die Aktion Weihnachtspäckli. Viele Kinder aber auch Erwachsene in Osteuropa müssen von Jahr zu Jahr ums Überleben kämpfen. Besonders im Winter, wenn Temperaturen oftmals im Minuswert gemessen werden. So ist es für sie eine unglaubliche Freude, wenn sie einmal im Jahr ein Geschenk bekommen mit Dingen, die sie zum Leben gebrauchen können. Das wollen wir unterstützen und so haben wir bei dieser Aktion mitgemacht.

Marktvorbereitungen
Leider waren wir dieses Jahr nicht besonders viele für die Marktvorbereitungen, denn viele waren während dieser Zeit in den Herbstferien oder hatten anderes zu tun. Deshalb war ich enorm dankbar, um die Hilfe einer ehemaligen JG-lerin, welche mich extra aus der Deutschschweiz besuchen kam. Wir malten Bilder und bastelten Tiere aus Waschlappen. Am darauffolgenden Dienstag waren wir glücklicherweise etwas mehr Leute und so machten wir Bretzelis aber auch gebrannte Mandeln.

Marktverkauf am 27.10.18
Als ich circa eine Woche vor dem Marktverkauf das Wetter auf meinem App checkte, sah ich, dass Regen gemeldet war. So betete ich und einige Freunde um schönes Wetter. Doch leider als ich mich am Samstagmorgen aus dem Haus machte, fiel bereits Regen. Es regnete den ganzen Tag, aber nicht in Strömen. Eigentlich waren wir ja auch dankbar für Regen, denn gerade in der Landwirtschaft, beteten die Landwirte wochenlang um Regen. Für die Natur war der Regen also dringend nötig. Und dank einer guten Dachkonstruktion von Annika fanden wir wortwörtlich „Schärme“ unter dem Marktstand. Was mich besonders freute war der Besuch von Leuten aus der Gemeinde aber auch von den Ehemaligen, welche extra aus der Deutschschweiz hergekommen sind um uns zu besuchen. Trotz des Regens war ich eigentlich sehr zufrieden mit den Geschäften.

Ehemaligentreff
Am Mittag räumten wir zügig auf und zusammen mit 3 Ehemaligen gingen wir feine Crêpes essen. Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Weg nach Vallorbe, wo wir einerseits die wunderschöne und atemberaubende Natur mit all ihren wunderschönen Herbstfarben bestaunen konnten, anderseits besuchten wir die Tropfsteinhöhlen, welche sehr eindrücklich waren. Am Abend gingen wir noch Pizzaessen in Yverdon. Am nächsten Morgen besuchten wir gemeinsam den Gottesdienst. Danach kochten wir im Pfarrhaussaal feine Spaghetti. Anschliessend spielten wir noch einige Gesellschaftsspiele. Wir hatten es lustig zusammen und ich genoss den Austausch sehr, es war für mich interessant zu sehen, wie sich ihr Leben verändert hat, seitdem sie nicht mehr in der Romandie sind. Immer wieder ist es mir eine Freude und ein grosses Vorrecht, Leute zu begleiten und ein Einblick in ihr Leben zu bekommen.

Nun wünsche ich euch, liebe Leser eine ruhige möglichst stressfreie Adventszeit und hoffe dass ihr die Zeit nutzen könnt um euch gewissen Dingen zu widmen, welche ihr vielleicht schon lange einmal machen wolltet, jedoch bisher noch nie dazugekommen seid. Gottes Segen möge euch jeden Tag neu begleiten auf euren Wegen.

Herzliche Grüße, Andrea

Sportabend

Wie letztes Jahr hatte ich auch dieses Jahr wieder eine Sporthalle reserviert. So trafen wir uns direkt vor der Halle und begannen den Abend mit ein paar abwechslungsreichen Stafetten in denen es sowohl um Geschwindigkeit als auch um Geschicklichkeit ging. Es war eine enorm motivierte Gruppe und sie freuten sich nach den Stafetten sehr, aufs Unihockey spielen. Die zwei Mannschaften waren beinahe gleich stark so blieb es bis zum Schluss spannend. Das Spiel beendeten sie mit einem ziemlich ausgeglichenem Resultat. Es waren sowohl faire Verlierer als auch faire Gewinner. Am Schluss spielten die zwei Jungs noch gegen alle anderen Mädchen, welche ziemlich in der Überzahl lagen. Mit einem guten Resultat von 2:4 beendeten sie die Partie. Es war eine Freude zu sehen, wie die Jugendlichen sich angestrengt und richtig ausgepowert haben. Müde aber zufrieden beendeten wir den Abend.

Herbstwochenende vom 22-23.9.18
Nach langem zögern und einigen Diskussionen haben wir uns trotzdem entschieden, das Wochenende durchzuführen. Leider waren wir dieses Jahr nicht sehr viele Teilnehmer. Für das Wochenende hatte Rahel, die neue Jugendarbeiterin aus Payerne und Moudon die Hauptverantwortung. Wir trafen uns um 10.00 Uhr am gleichen Treffpunkt wie letztes Jahr. Gestartet haben wir mit einer Namen-Vorstellungsrunde um die Teilnehmer etwas besser kennenzulernen. Anschliessend ging es darum, uns unser Mittagessen (Konservendosen) zu verdienen, indem wir verschiedene Aufgaben beantworteten. Auch machten wir ein Mutspiel, bei welchem Vertrauen in unsere Mitmenschen gefragt war. Es kostete die eine oder die andere schon ziemlich viel Überwindung aber schlussendlich haben es fast alle geschafft. Nachher wurde uns erklärt, wie man am Besten ein gutes Feuer machen kann. Wir wärmten die Büchsen auf dem Feuer. So gab es warme Ravioli, Bohnen, Erbsen und Mais. Als Beilage hatten wir noch Brot. All das machten wir ohne Servietten, ohne Teller ohne Gabel und Messer. Es war schon etwas ungewöhnlich und trotzdem war es gerade für die Teilnehmer eine spannende Erfahrung.
Nach dem Mittag bereiteten sie das Fleisch für den Abend vor. Unterdessen knetete ich den Teig fürs Schlangenbrot. Danach gab es einen abwechslungsreichen Postenlauf zu bestreiten. Schlussendlich, als alle bei den Tipis ankamen bereiteten wir das Nachtessen also das Pouletfleisch und das Schlangenbrot vor.
Bei einem gemütlichen Beisammensein liessen wir den Herbstabend ausklingen. Am Morgen assen wir gemeinsam Frühstück und räumten unsere sieben Sachen zusammen. Anschliessend spazierten wir zu einem schönen Waldplatz wo wir uns ein kurzen Gedankenanstoss anhörten und über einige Fragen diskutierten. Zu Mittag machten wir erneut ein Feuer und zum Dessert gab es noch feine Schoggibananen.

Sowohl die Teilnehmer als auch wir Leiter haben das Weekend sehr genossen. Die Jugendlichen verabschiedeten sich müde aber glücklich von uns. Wir dankbar für alle Bewahrung und Gottes Schutz gerade speziell während diesem Wochenende.

Einladung zum Filmabend 4.12.18
Am 4.Dezember werden wir um 20.15h ein Filmabend in der Kirche haben, ihr seid herzlich dazu eingeladen.

Vielen Dank für all eure so wertvolle Unterstützung

Liebe Grüße und eine gesegnete Herbstzeit wünsche ich euch,
Andrea

Start JG Jahr 2018/19

Wir haben dieses Jahr einige Leute aus der Umgebung von Yverdon zur Jugendgruppe eingeladen. Und zu unserem Erfreuen sind alle, welche wir persönlich einluden, gekommen. So waren wir am Kennenlernabend vom 28.August eine Truppe von ca. 13 Leuten. Zuerst machten wir einige Spiele draussen. Als es langsam eindunkelte gingen wir in den Saal und machten ein weiteres Spiel. Anschliessend stellte ich ihnen den Schärme mit einer kurzen Präsentation vor. Danach liessen wir den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

 

Am zweiten Abend der Jugendgruppe fand ein Spaghettiessen statt. Was für eine Freude, es meldete sich niemand ab, so waren es motivierte Jugendliche die ziemlich offen waren.

Vorschau Päckliaktion
Wie die vorderen Jahre auch, werden wir wieder Michael Stauffer zu Gast haben, welcher uns über die diesjährige Päckliaktion einige Informationen weitergeben wird. Dazu darf ich euch alle ganz herzlich einladen.

Wann: Dienstagabend 9.Oktober
Zeit: 20.15h
Wo: Rue de la Plaine 48

Ich würde mich auf zahlreiche Besucher freuen.

In Römer 12,12 lesen wir folgendes: „Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusage erfüllt. Bleibt standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.“

Lob, Dank, Ehre und Gebetsanliegen

Dankt mit mir für:
-den guten Abschluss und das wunderbare JG Jahr, welches ich erleben durfte
-für die Leidenschaft, Energie und Freude die mir Jesus immer wieder schenkt für diese Arbeit
-die Kontakte die wir knüpfen durften und die wunderbare Möglichkeit ihnen die Gute Botschaft weiterzugeben

Betet mit mir für:
-guter Aufbau der neuen Gruppe, um offene Herzen der Jugendlichen
-ein immer tiefer werdenden Glauben und ein nie endendes Feuer für Jesus
-weiterhin um Schutz und Bewahrung bei allem was wir tun

Vielen Dank für all eure so wertvolle Unterstützung

Liebe Grüße,
Andrea