Skiweekend Lauenen 2008

Nach dem ersten gelungenen Skiweekend durften wir auch dieses Wochenende wieder in die Berner Bergen zusammen mit den JG’s Montreux, Lausanne, Cossonay, Moudon und Mezières.

Der Tag begann sehr früh, um 07.00 fuhren wir mit dem Schärmebus los, doch schon bald merkten wir dass es ein regnerischer Tag geben wird, und so hofften wir dass es vielleicht in Rougemont besser aussieht.

Als wir an der Talstation Videmanette in Rougemont angekommen sind und wir erfuhren dass die Station nicht aufgemacht werde wegen zu starkem Wind, haben wir Gruppen gebildet. Eine ging ins Hallenbad die andere ins Bowlingcenter in Château d’Oex das aber leider zu hatte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Gstaad verteilten wir wieder die Gruppen. Klettern, spazieren, oder Kino standen auf dem Nachmittagsprogramm.

Pünktlichfür das Abendessen kamen wir dann im schönen Chalet in Lauenen an. Nach dem beziehen der Zimmer und dem Duschen konnten wir das feine Essen geniessen.

Nach dem Abwaschen begann auch schon das Abendprogramm und so durften wir eine Andacht über Psalm 91 hören. Danach ging es auch schon weiter mit Mannschaftsspielen.

Am nächsten Tag gab es das Frühstück um halb neun, mit Zöpfe, Konfi und Milch stärkten wir uns für diesen Sonntag. Nach Lobpreis und einer Geschichte wurde abgewaschen und das Haus geputzt. Das Wetter war besser als am Samstag, es regnete ab und zu, und man konnte schon ein bisschen blauen Himmel entdecken. Die Mutigen die auf die Piste gehen, und die die das Hallenbad in Gstaad unsicher machen wollten machten sich bereit.

Die Autos wurden aufgeteilt und so verliessen wir das Chalet. Der Tag wurde von Moment zu Moment schöner und die Wolken liessen Platz an der Sonne. Der Schnee war nicht sehr gut doch es machte trotzdem Spass die Pisten runter zu sausen. Die Gruppe die baden ging hatte auch ihre Freude im Wasser, und so ging der Tag schnell vorüber. Nach dem Hallenbad und dem bowlen treffen sich wieder beide Gruppen an der Talstation Videmanette. Nach einem „Z’Vieri“ gingen wir wieder nach Hause.

Stami Cup 2008

Wie jedes Jahr durften wir auch diesmal beim Stami Cup unser Können unter Beweis stellen. Und so traten wir als Panzerknacker an. Um 10h00 ging es für uns schon los, doch die „Daltons“ waren stärker. Als abgepfiffen wurde stand es 4:1 für die Gegner. Nicht viel besser ging es beim zweiten Match gegen die „Verkehrten“, sie gewannen 3:2.
Die Zeit verging so schnell, und schon durften wir den Herrn loben und preisen. Nach dem Gottesdienst wurden die Verkleidungen vorgestellt und abgestimmt. Es waren wieder schrille, bunte und lustige Kostüme dabei, um einige zu nennen: Chemifäger, die 7 Zwerge, Schmutzlis, Wasserclowns. Nach der Abstimmung tankten wir Kräfte, Mut und Motivation um die nächsten 6 Spiele zu meistern.
Nach dem wir gegen die „Sud 7s“ gewonnen haben, konnten wir auch beim Match gegen die Chemifäger als Sieger den Platz verlassen. Unser Selbstvertrauen kam wieder und wir konnten gegen die 4 nächsten Gegner auch bestehen.
Doch wegen 1 Punkt konnten wir nicht im Final spielen. Also traten wir gegen die „Tiger“ an um den 3. Platz zu erkämpfen. Dieser Match war sehr Nerven zehrend, da wir schon in der Vorrunde mit einem knappen 1:0 gewonnen haben. Als die Zeit um war und abgepfiffen wurde, stand es jedoch Unentschieden. Die Schiedsrichter waren sich einig und so gab es eine Verlängerung. Die Mannschaft die das nächste Tor schiesst gewinnt. Das so genannte „Golden Goal“ wurde jedoch von unsere Gruppe geschossen. Jubel in der ganze Equipe: Wir haben es doch noch auf das Podium geschafft! Der Dritte Platz war uns sicher.
Kurz darauf spielte auch das Grosse Final. Die „Daltons“ und die „Verkehrten“ gaben noch mal alles. Nach dem spannende Spiel ging der Sieg an die „Verkehrten“ von der Jugendgruppe in Mezières.
Anschliessend versammelten sich alle in der Halle und warteten gespannt die Resultate ab.
In der Sparte Fairplay durften die Chemifäger den Preis nach Hause nehmen. In der zweiten Kategorie Verkleidung haben die „Frösche“ gewonnen. Und dann durften auch noch die Siegergruppe nach vorne kommen und den Pokal entgegen nehmen.
Nach einem tosenden Applaus für alle die mitgemacht haben und natürlich an die Organisatoren neigte sich der Tag auch schon am Ende zu. Als alle wieder abgeschminkt und umgezogen waren, stiegen wir in den Schärme Bus und fuhren Richtung Yverdon.

Time:Out

Der Begriff Time-out kommt ursprünglich aus dem Sport. Es ist eine Möglichkeit für den Coach oder Trainer, während einem Wettkampfspiel eine Auszeit zu nehmen. In diesen kurzen Momenten des Spielunterbruchs können sich die Spieler zum einen etwas erholen, viel wichtiger ist aber, dass der Trainer mit ihnen Reden kann und ihnen Ideen und Spielzüge für die aktuelle Situation geben kann.

Im Sport ist es so, dass diese Time-out’s sehr strategisch eingesetzt werden und häufig einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf und Ausgang des Spieles haben. Die Anzahl der Time-out’s ist in den Wettkampfregeln präzise definiert und so ist es Aufgabe des Trainers, diese optimal einzusetzen. Doch was hat das mit unserer Jugendarbeit zu tun?

Time:Out ist eine Aktion vom Blauen Kreuz. Sie hat zum Ziel, den Jugendlichen einen Anreiz zu geben während der Fastenzeit auf ein Suchtmittel zu verzichten. Sei das Alkohol, Tabak, Drogen oder auch Fernseher, Handy, Süssigkeiten, usw. Seit drei Jahren machen wir im Schärme bei dieser Aktion mit und haben schon interessante Sachen herausgefunden. Die Jugendlichen merken vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben, wie Abhängig sie vielleicht von ihrem Natel sind oder wie häufig sie eigentlich ein bestimmtes Wort brauchen. Das Time:Out soll den Jugendlichen also ihr Lebensstil bewusster machen. Ist damit aber das Ziel schon erreicht?

Nein. Wie bei einem Spiel das strategisch platzierte und sinnvoll verwendete Time-out das Spiel entscheiden kann, kann auch das Time:Out für die Jugendlichen zu einem entscheidenden Punkt werden. Zum einen lässt sich die neue Erkenntnisse über eigene Gewohnheiten selten einfach Links liegen sondern will konfrontiert werden.

Viel wichtiger ist aber, dass man sich durch die gewonnene Auszeit auf etwas anderes fokussieren kann. Wir alle wissen, wie einfach es dem Teufel heutzutage fällt, uns Menschen mit allerlei Ding abzulenken. Wenn wir uns bewusst dieser Ablenkung entziehen passiert es häufig, dass wir unseren Trainer, unseren Coach, wieder hören und auf seine gewinnbringenden Ratschläge hören können. Das ist auch der Grund, warum wir im Schärme bei dieser Aktion mitmachen. Wir wollen, dass die Jugendliche und auch wir Leiter in dieser Zeit neu, vermehrt oder endlich einmal verbindlich auf unseren Trainer im Himmel hören.

Gerade wie Jesus in Johannes 10, 16 sagt: Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

Nur wenn wir bereit sind auf unseren Trainer zu hören und seinen Rat zu befolgen, können wir das Spiel – unser Leben – gewinnen. Solange wir nur mit unseren Kräften und Strategien versuchen den Feind zu übertrumpfen, werden wir scheitern. Doch unser Trainer kennt den Spielplan des Widersachers und wird uns zum Sieg führen. Wie? Indem er uns immer wieder in ein Time-out nimmt und uns zeigt, was jetzt ansteht. Dabei wird er selten das ganze Spiel von A bis Z aufzeigen, sondern immer nur die nächste Etappe. Darum ist es für uns Spieler so wichtig, immer einen direkten Kontakt zum Trainer beizuhalten. Nur so wissen wir, wann er uns in einem Time-out haben will.

Ob wir seinem Ruf dann folgen, dass ist unsere Entscheidung. Aber welcher Spieler würde schon auf einen Ratschlag verzichten, welcher sein Spiel zum Sieg führen würde? Wir sind uns wohl einig, dass das niemand in einem Spiel tun würde. Warum nur tun wir es dann mit unserem eigenen Leben so häufig? Hoffen wir, dass dieses Time:Out zum Sieg in vielen Spielen beitragen wird. Seid gesegnet.

Skiweekend Gstaad

Der Tag begann sehr früh, und so standen wir, in Skihosen bekleidet, bereit um den Tag mit einer 2 Stündiger Fahrt zu beginnen. Und so kamen wir auch pünktlich zur Lifteröffnung in Saanenmöser an. Das gute Wetter zeigte uns am Anfang noch die kalte Schulter doch das ging nicht lange und wir konnten den Tag in der Sonne geniessen. Als wir an der Bergstation angekommen sind haben sich auch schon die ersten Gruppen gebildet, um kurz danach voller Elan die Piste zu erkundigen. Die Pisten waren gut beschneit doch an paar Stellen ein bisschen verreist. Die Zeit ging sehr schnell vorbei, um 13h00 haben wir uns wieder mit den anderen an der Bergstation zum Mittag essen getroffen.

Gestärkt und wieder voller Begeisterung haben wir den zweiten Teil des Tages in vollen Zügen geniessen können. Die Berner Alpen strahlten im Sonnenschein und es war auch angenehm warm. Doch auch das Schöne hat mal ein Ende, und so wartete der Schärmebus um 17h00 auf die müden aber glücklichen Ski und Snowboardfahrer. Nach einer kurzer Fahrt kamen wir dann im Turbachtal an wo auch schon Rauch aus dem Schornstein kam und es so richtig Idyllisch war. Die Dusche wartete auch nicht lange auf uns.

Später durften wir feines Ratatouille geniessen und das Erlebte mit den anderen zu Teilen. Nach einem Abendprogramm mit Spielen, gingen einige ins Bett und andere redeten und spielten noch tief in die Nacht.

Am Nächsten Tag waren alle mehr oder weniger ausgeruht am Frühstückstisch und besprachen wo es heute hingehen sollte. Eine Gruppe beschloss aber einen ruhigen Tag in Gstaad zu verbringen und die anderen gingen an den Skilift „Eggli“ noch einmal so richtig die Pisten runter brettern. Das Wetter war auch wieder herrlich.

Da dieser Tag auch der letzte Tag war haben wir uns schon um 16h00 den Treffpunkt an der Talstation gegeben. Nach dem Kuchen und Abschied gingen alle JG’s wieder nach Hause. Leider waren wir nicht die einzigen mit dieser Idee und so staute es noch lange, und so waren wir froh als wir dann zu Hause ins warme Bett durften.

Ab in den Schnee

So schnell wie möglich haben wir uns für das Skiwochenende des Schärme angemeldet, damit wir eini-ge der wenigen Plätze ergattern konnten. Glücklicherweise hat es geklappt und nun packen wir voller Vorfreude die Skier und Snowboards ins Auto um das Wochenende in Gstaad verbringen zu können – natürlich nur in Gedanken! In meiner Vorstellung sehe ich sie schon: die weissen Berge. Ich liebe es wenn alles so schön zugeschneit ist und die Sonne mit ihren hellen Strahlen die Schneeoberfläche in eine wunderschöne Glitzerlandschaft verzaubert.
Wie war das noch einmal? Wenn uns Gott die Sünden vergibt ist unser Herz so weiss wie Schnee? Dass sind aber gute Aussichten! Wenn wir uns jetzt Zeit nehmen unser Herz an-schauen, wie sieht es darin aus?
Ist alles so wie es sein sollte? Schön, rein und glänzend wie der Schnee? Leider entspricht das nicht der menschlichen Natur. Im Gegenteil, wir tun oft Dinge von denen wir ganz genau wissen, dass sie nicht gut sind. Wenn Du Sehnsucht hast nach dieser Reinheit:
Jesus macht es möglich, dass unser Herz in eine solche Schneelandschaft verwandelt werden kann. Weiss, rein und schön.
Du musst ihm nur Dein Herz geben. Ganz einfach so wie es ist. Es braucht Mut, aber es lohnt sich. Da Jesus uns kennt, weiss er auch dass es nicht immer so schön weiss blei-ben wird. Immer wieder werden wir Dinge tun die nicht richtig sind, was dann? Nichts wie hin zu ihm – damit er mein Herz wieder weiss waschen kann und mir dabei hilft weiter meinen Weg mit ihm zu gehen – auch wenn ich hin und wieder falle, so hilft er mir doch immer wieder auf, und dann kann es wieder glitzern und leuchten.
Was macht Julia sonst noch?
Verschiedene von euch haben mich darauf angesprochen was ich neben meiner Arbeit für den Schärme noch mache. Ich studiere am Bibelseminar Königsfeld, grösstenteils als Fernstu-dium, aber teilweise besuche ich die Kurse auch vor Ort. Das Studium fasziniert mich total und bereichert mein Leben und hoffentlich auch meine Arbeit im Schärme.
Ich danke allen die sich Zeit nehmen für den Schärme zu beten. Danke auch jenen, die mir mit praktischem Anpacken unter die Arme greifen und natürlich auch ein riesiges Merci an alle, die uns finanziell unterstüt-zen! Ich wünsche ihnen allen ein schönes und gesegnetes neues Jahr.
Julia

Ein Jahr der Vorsätze?

Viele Menschen nutzten den Jahresbeginn, um etwas zu ändern, dass sie schon lange unzufrieden macht. Der Einte möchte weniger trinken, der andere mehr Sport treiben und wieder ein anderer nimmt sich vor, sich nichts vor zu nehmen. Wir alle kennen sie, die guten Vorsätze, welche man sich zu Silvester nimmt und meistens wissen wir zur Frühlingswende kaum noch etwas davon.

Wie also ist das bei uns mit den Vorsätzen. Haben wir dem ewigen Verfehlen nachgegeben und nehmen uns auch nichts mehr vor? Dann können wir auf jeden Fall nicht mehr scheitern. So mag manch einer argumentieren und merkt dabei nicht, dass genau dieses Denken schon ein scheitern ist. Natürlich, es ist kräfteraubend, wenn man einen Vorsatz wieder nicht erfüllt und wieder in den alten Trott fällt. Darum mag ich auch keine Vorsätze, wo ich vorneweg schon weiss, dass das nicht klappen wird. Was ich aber mag, sind Ziele, die ich erreichen kann.

Wir haben letzthin in der Kleingruppe über den Auftrag der Christen gesprochen. Uns allen ist wohl der sogenannte Missionsbefehl aus Matthäus 28 bekannt. Wie haben sich wohl die Jünger damals gefühlt, als Jesus ihnen sagte, so Burschen, jetzt aber ran an die Lisa: alle Nationen sollt ihr jetzt zu Jüngern machen. Nicht bloss eure Kinder, alle Nationen.

Und heute sind wir noch immer nicht ganz am Ziel – aber schon sehr nahe. Haben also die Jünger Jesu versagt? Nein, denn sonst wüssten wir heute nichts vom Evangelium. Haben sie das Ziel erreicht? Nun, technisch gesehen nicht ganz. Wir wissen auch, dass sie zu beginn recht grosse Startschwierigkeiten hatten und nach Jesu Himmelfahrt gar die Hoffnung zu verlieren drohten. Doch dann kam eine Mahnung aus dem Nichts: Was steht ihr hier so rum, los, ihr wisst was zu tun ist.

Und so ist es auch gut, wenn wir unsere Vorsätze gross setzten. Nicht weil wir es können, sondern weil Gott an uns Grosses vollbringen kann. Lasst uns einander Teilhaben an diesen Vorsätzen, damit wir sie Gegenseitig prüfen und einander ermahnen können.

Auch im Schärme haben wir uns im Team für das kommende Semester einiges vorgenommen. Wir möchten zum Beispiel vermehrt auf die einzelnen Teilnehmer eingehen und die Abende noch relevanter gestallten.

Es ist darum umso schöner, nicht alleine Unterwegs zu sein sondern Freunde und Helfer zu haben, die mit einem auf dem Weg sind. Auch die Jünger gingen nie alleine los, immer waren sie mindestens zu zweit. Lassen wir uns also nicht lähmen von vergangenen Niederlagen sondern blicken wir auf zum ewigen Sieger, der uns zum Sieg verhelfen will. Ich wünsche euch allen ein gesegnetes neues Jahr.

Die Sache mit dem Wünschen

Und der Herr erschien Salomo zu Gibeon im Traum und sprach: Bitte, was ich dir geben soll. Salomo sprach: So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben. Das gefiel dem Herrn gut. (Zusammengefasst aus 1. Könige 3, 5-10)

Was hätte ich, was hättest du dir wohl gewünscht, wenn dir Gott ein solches Angebot gemacht hätte? Salomo, der frischgebackene König entschied sich für ein gehorsames Herz obwohl er bereits den Gesetzten und Geboten entsprechend lebte. Wenn wir den gesamten Text lesen, dann merken wir, dass Salomo sich sehr gut überlegte, was er sich nun von Gott wünschte und nach reiflicher Überlegung und aus tiefstem Herzen wünscht sich Salomo eben diese eine, unscheinbare Ding: ein gehorsames Herzen.
Was also ist mein tiefster Wunsch? Wäre ich bereit, bei einer solchen Gelegenheit „nur“ um ein gehorsames Herzen zu bitten? Wären nicht Wünsche nach einem glücklichen Leben, keinen Sorgen oder ähnlichem präsenter? Wenn ich den Bibeltext weiterlese sehe ich, dass Gott Salomo mit vielem mehr beschenkte als nur dem gehorsamen Herzen. Kann man daraus nicht auch schliessen, dass Gott seinen gehorsamen Kinder mehr geben will als sie sich wünschen – und dies nicht zwingend auf die materielle Ebene reduziert? Warum wünschen wir uns nicht ein gehorsames Herzen? Ach ja, wir befürchten, dann nicht mehr selber über unser Leben entscheiden zu können und unseren individualistischen und narzisstischen Lebensstil aufgeben zu müssen. Aber ob darin Freiheit und Glück zu finden sind, muss anhand der gesellschaftlichen Probleme arg in Frage gestellt werden. Darum, wünschen wir uns doch endlich wieder ein gehorsames Herzen und beginnen, in diesem Gehorsam zu leben. So kann Gott sein Reich bauen indem wir schlussendlich die Königskinder sein dürfen.

Aus dem Tagebuch (Désirée Ritschard)
Mit einem herzlichen „Aloha“ wurden die Jungen, die den Schritt getan haben, in die JG zu kommen begrüsst.
Viele neue Gesichter die neugierig in die Runde schauten waren mit von der Partie. Nachdem alle Handys eingesammelt und an anderen Personen weitergegeben wurden, konnte auch schon das Kennenlernspiel beginnen. Jeder und jede durfte das fremde Natel durchstöbern um so viele Informationen wie möglich über diese Person herauszufinden. Anschliessend wurde ein Dessert genossen.
Und so hat das ganze JG Jahr begonnen. Seither haben wir aber schon viele Sachen erleben dürfen, wie zum Beispiel Bowlen, Pizzaparty, Film und Bastelabend um einige zu nennen. Neben den Aktivitäten hatten wir auch Themen, und so konnten wir unter anderem viel über die Bibel erfahren, das aktuelle Thema Gewalt haben wir auch durchgenommen. Und als wir Masken aus Gips machten wurden wir dazu ermutigt uns so zu geben wie wir wirklich sind.
Ein prägender Abend haben wir in Lausanne verbracht wo wir ein Ausbildungscenter zum Thema Feuer besucht haben. Dort lernten wir wie Feuer entsteht, wie man es richtig löscht und auch praktische Übungen durften wir durchführen.
Auch dieses Jahr haben wir am Marktverkauf wieder Selbstgebasteltes so wie auch Pralinen und Schokocornflakes verkauft.
Nun geht auch das Jahr 2007 langsam aber sicher dem Ende zu und wir dürfen uns auf das kommende Jahr freuen. Eine gesegnete Weihnachtszeit.

Stand der Dinge
Schon sind wieder knapp fünf Monate Schärmegeschichte passiert. Désirée hat euch zusammenfassend erzählt, was wir gemeinsam erleben durften. Zusätzlich zum JG Betrieb haben wir auch mit der Kleingruppenarbeit wieder begonnen und werden uns im nächsten Semester den verschiedenen Gaben widmen, welche in der Bibel erwähnt werden.
Trotz oder gerade wegen aller Geschäftigkeit wird uns immer bewusster, wie schnell die Zeit vergeht. Silvester steht uns kurz bevor und mit all den Skiweekends, StamiCup, Portugaleinsatz und anderen Aktivitäten wird die Zeit bis in den Sommer wie im Fluge vergehen. Und was kommt danach?
Diese Frage stellen wir uns letzthin immer häufiger. Fest steht, dass ich mit der Sommerpause das Welsche und den Schärme verlasse. Noch nicht sicher ist, wer die Leitung dann übernehmen wird. Einige von euch wissen ja, dass auch Pfarrer Christian Brand im nächsten Sommer pensioniert wird und die Kirchgemeinde darum auf der Suche für einen Nachfolger ist. Für den Schärme könnte das heissen, dass die Leitung wieder vom neuen Pfarrer übernommen wird.
Das hätte den Vorteil, dass der Schärme weiterhin eng mit der Kirchgemeinde verknüpft bleibt und mögliche Synergien genutzt werden können. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, wer die Pfarrstelle neu besetzten wird. Darum ist es für uns auch noch nicht möglich abzuklären, ob der neue Pfarrer überhaupt diese Arbeit zusätzlich übernehmen möchte.
Falls dem nicht so ist, würde wahrscheinlich ein neue/r Jugendarbeiter/in gesucht. In der kommenden Generalversammlung vom 8. Februar 2008 werden wir über genau diesen Punkt entscheiden müssen. Betet doch mit uns, damit wir die richtige Wahl treffen und die Jugendarbeit weiterhin ihre Arbeit in der Region tun kann.
Die Frage stellt sich natürlich auch, ob diese Arbeit überhaupt noch gerechtfertigt ist. Die Teilnehmerzahlen sind zwar recht stabil und über die letzten Wochen sogar wieder steigend. Aber stimmen Aufwand und Ertrag noch überein?
Eine solch wirtschaftliche Frage kann man im geistlichen Sinne kaum beantworten. Lohnt sich der finanzielle, materielle, personelle wie auch zeitliche Aufwand, wenn sich auch nur eine Person für ein Leben mit Jesus entscheidet? Die Antwort liegt auf der Hand. Was allenfalls zu diskutieren ist, ist die Art der Arbeit.
Einen kleinen Versuch unternehmen wir, indem wir mit den Jugendlichen gemeinsam das Programm für das kommende Semester zusammenstellen werden. Wir möchten nicht einfach eine Abendunterhaltung bieten, sondern den Jugendlichen Relevantes auf verständige Weise beibringen – und doch merken wir, dass unser eigenes Leben häufig lauter erzählt, als unsere Worte und Konzepte das jemals könnten. Darum haben wir ja auch die ActiveSundays eingeführt, wo wir gemeinsam mit den Jugendlichen den Sonntag verbringen.
Die Arbeit ist im Vergleich zum Jahr 2007 also alles andere als am Ende. Es wäre wohl kaum möglich gewesen alles zu organisieren und durchzuführen, wenn sich nicht einige der lokal ansässigen Jugendlichen in den letzten Jahren mehr und mehr als Leiter in der Jugendarbeit engagiert hätten. Darum hier mal ein fettes Merci.
Ein GROSSES Dankeschön natürlich auch an all unsere treuen Freunde. Danke für eure Gebete, für eure Gaben und all die kleinen Kontakte hier und dort. Ich staune immer wieder, wenn ich eine wildfremde Person treffe und sich „per Zufall“ herausstellt, dass sie einmal den Schärme besucht hat. So vieles ist in der Vergangenheit geleistet worden und so viel gibt es noch zu tun. Doch ohne Gott wäre alles Werken und Tun, alle Anstrengung nur ein Kampf mit dem Wind. Darum gehört ihm unser grösster Dank.
Ä schöni Wiehnachte und e guete Rutsch

Was? Weihnachten?

In einer repräsentativen Umfrage im Dezember letzten Jahres in Deutschland wussten 10% der Befragen nicht mehr, warum man eigentlich Weihnachten feiert. (Quelle: Spiegel Online 13.12.06). Ob das in der Schweiz so anders ausschaut?

Ja, seit wann gibt es dann Weihnachten? Die Kirchengeschichte gibt Aufschluss. Im Jahre 274 hat der römische Kaiser Aurelian den 25. Dezember (Wintersonnenwende) zum göttlichen Geburtstag des Sonnengottes (Sol Invictus) ausgerufen um somit den verschiedenen Kulten des Reiches eine gemeinsame Grundlage zu geben. Als kirchlicher Feiertag ist der 25.12. erst seit 336 belegbar. Es finden sich auch andere Daten für Weihnachten in den Geschichtsbüchern. Abschliessend lässt es sich nicht bestimmen, wann Weihnachten wirklich zu feiern ist.

Doch was bedeutet schon das Datum im Vergleich zum Ereignis? Aber was ist denn nun passiert? Ich bin froh, dass weit mehr als 90% der Leserschaft des Gemeindeblattes wissen, worum es bei Weihnachten geht. Unser Herr Jesus Christus kam in die Welt.

Dieses eine Ereignis hat die Geschichte dieser Welt beeinflusst wie kein anderes. Doch viel wichtiger als die Weltgeschichte, sind die Leben jedes einzelnen Menschen. Und ist nicht Weihnachten ein kleiner Abglanz davon? Liegen uns in der Advents- und Weihnachtszeit nicht jene Menschen am meisten am Herzen, die wir am liebsten haben? Suchen wir nicht nach dem perfekten Geschenk für unsere Liebsten? Nehmen wir den weltgemachten Stress nicht alljährlich auf uns, um schlussendlich ein wunderbares Fest mit jenen Menschen zu feiern, welche uns am nächsten sind? Und so ist es auch bei Gott. An Weihnachten hat er seine ganze Liebe zu uns Menschen auf einen Punkt gebracht und uns seinen Sohn geschenkt. Es ging ihm nicht um die Welt, sondern um dich und mich. Darum wird ja Weihnachten als Fest der Liebe bezeichnet.

Aber wo kann Liebe sein, wo Gott nicht ist? Wenn in unseren so überaus informierten Gesellschaft bereits 10% nicht mehr wissen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern, zwingt sich da die Frage nicht auf, ob Gott noch mit ihnen – oder vielleicht eher – ob sie noch mit Gott, der Quelle der Liebe, unterwegs sind? Und wenn dem nicht der Fall ist, was haben sie eigentlich zu feiern? Einstein meinte einst, dass alles relativ sei – und er hatte recht. Die Liebe dieser Welt, die Liebe jedes Menschen ist relativ. Thomas Gottschalk sagte einmal in Wetten Dass…? während einem Gespräch über Familie, dass seine Frau nie an Scheidung, wohl aber an Mord gedacht hätte. Sie ist wohl nicht ganz ernst zu nehmen diese Aussage. Doch es zeigt uns sehr deutlich auf, dass wir Menschen unsere Grenzen haben, auch und gerade wenn es um die Liebe zu einem Mitmenschen oder Liebsten geht.

Gottes Liebe hingegen kennt keine Grenzen. Wir lesen in der Bibel viel darüber, aber kein Vers summiert es so, wie Johannes 3, 16: Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben habe.

Darum kann das schönste Geschenk nur sein, wenn wir unseren Nächsten diese göttliche Liebe weitergeben und selbst Anteil daran nehmen können. Wir lesen im ersten Johanneskapitel, dass Jesus als Licht in die Welt kam und die Finsternis es nicht überwinden konnte. Wollen auch wir wieder zu wahren Lichtern der Liebe werden und unseren Mitmenschen dieses Geschenk Gottes weitergeben. Lasst uns an diese Liebe denken wenn wir eine Kerze sehen und lasst uns diese Liebe weitergeben. Ohne Bedingungen, ohne Hintergedanken. Einfach weil auch wir beschenkt wurden und die Liebe Gottes erfahren durften. Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Ziellose Zielverfolgung?

Letzten Monat sass ich im schönen Graubünden in einem Kurs über Leitung durch Verkündigung. Hauptpunkt war, dass nicht einfach ohne Ziel verkündet werden soll, sondern jede Verkündigung Teil eines Planes sein soll, welcher ein Endziel verfolgt. Um nun dieses Endziel zu erreichen, reicht es selten, nur auf einem Geleise zu fahren. Viele Stränge machen ein Seil stark und so sollen auch viele Stränge (hier sind die Gaben des Geistes gemeint) mithelfen, das Ziel zu verfolgen. Ja, was ist denn das Endziel hier bei uns im Schärme? Wohin wollen wir die Jugendlichen bringen? Oder modern ausgedrückt, was ist denn unsere Vision für die Jugendarbeit? Kann es eine solche überhaupt geben, wenn wir nach einem Jahr wieder bei Null beginnen müssen?

Solche und ähnliche Fragen schossen mir also während dem Kurs durch den Kopf. Habe ich, haben wir die letzten drei Jahre Jugendarbeit einfach ziellos verbracht und es ist einzig Gottes Gnade und Wirken zuzurechnen, dass sich dennoch Jugendliche bekehrt haben? Ja und Nein. Ja, es ist alleine Gottes Gnade und Wirken zuzurechnen, dass sich Jugendliche für einen Weg mit Jesus entschieden haben. Aber nein, es geschah nicht ziellos. Das Ziel der Jugendarbeit ist sogar sehr klar. Wir wollen es Jugendlichen während ihrem Welschlandaufenthalt ermöglichen, das Evangelium konkret und direkt zu entdecken.

Das ist also unser Ziel. Ziellos waren und sind wir somit nicht. Ist darum bei uns alles im grünen Bereich? Der Kurs hätte sich nicht gelohnt, wenn dem so wäre. Auch bei uns gibt es viel Verbesserungspotential was aber nicht meint, dass dadurch die Frucht der Arbeit besser werden muss. Den Wachstum schenkt alleine der Herr. Verbessern können wir unsere Säh- und Bewässerungstechnik. Darum sind wir im Team am überlegen, ob wir für das nächste Halbjahr nicht die eine oder andere Anpassung vornehmen wollen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn wir die Themen etwas umfassender definieren würden und dann einen ganzen Monat anstatt nur einem Abend damit verbringen? Riecht etwas nach Monotonie. Doch wenn wir dieses eine Thema mal theoretisch, mal praktisch und mal kommunikativ angehen würden, gäbe uns das eine ganz neue Tiefe. Von dieser Tiefe erhoffen wir uns, dass sie den Jugendlichen vor allem in ihrem heimischen Umfeld weiterhelfen wird.

Hier in der Westschweiz fällt einem vieles leichter. Man ist nicht in den gewohnten Geleisen. Doch in der Heimat, wo das Jahr über meist alles beim Alten blieb, dort braucht es viel Kraft um all das Neugelernte wirklich beizubehalten. Die Jugendliche alleine zum Glauben zu führen, dass greift schlussendlich zu kurz. Wir müssen ihnen mit allen Mitteln helfen, diesen neuen Glauben auch in ihrem gewohnten Umfeld leben und entwickeln zu können. Dass dabei gewisse alte und hindernde Stränge abgehauen werden und andere neu wachsen müssen, ist offensichtlich. Gute Frucht hat Bestand, sie geht nicht wie ein Strohfeuer gleich wieder ein, sondern bringt selber immer und immer wieder neue Frucht.
Darum muss die Verkündigung im Schärme die Jugendliche anleiten, ihnen Hilfe stellen und sie herausfordern. Es ist noch immer das gleiche Ziel, welches wir seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft hatten. Und es ist der heutigen Zeit und ihren Bedürfnissen angepasst. Wie genau diese Verkündigung nun jetzt ausschaut, dass werden die nächsten Wochen zeigen. Wir sind und bleiben alle Lernende vor dem Herrn und wir können, dürfen und sollen nur tun, was in seinem Willen unser Dienst und Auftrag ist.

Gnade und Friede sei mit euch von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. (Eph 1, 2).

Herzensangelegenheiten

„Bewahre dein Herz mit allem Fleiss, denn daraus fliesst das Leben“ (Sprüche 4, 23)

Wir sind in der heutigen Zeit einem Informationsfluss ausgesetzt, wie das noch nie in der Geschichte der Menschheit der Fall war. Werbung, Fernsehen, Kino, Internet und zunehmend auch Handy oder PDA liefern uns rund um die Uhr Information und Unterhaltung, welche immer persönlicher auf den Kunden zugeschnitten wird.

Ich bin nicht der Meinung, dass diese Informationsflut prinzipiell negativ ist. Für Arbeit und Studium bin ich sehr froh um die Fülle an Information. So muss ich selber nicht immer wieder das Rad neu erfinden. Doch die Bibel warnt uns davor, diesen Strom an Neuigkeiten ungefiltert in uns aufzunehmen. Ja, Gott hat uns sogar selbst gewisse Filter eingebaut, mit welchen wir viele Eindrücke schon gar nicht erst wirklich realisieren und wie mit einem Schutzschild gar nicht damit in Berührung kommen.

Aber noch immer gilt, dass wir schlussendlich verantwortlich sind, welchen Vogel wir nicht nur über unseren Köpfen kreisen lassen sondern ihm auch erlauben, auf unserem Haupt sein Nest zu bauen. „Bewahre dein Herz mit allem Fleiss“ rät uns die Bibel, eine wahre Versperle. Gerade für die Jungen im Schärme ist dieses Jahr eine grosse Chance, genau das tun zu lernen. Sie leben in einem neuen Umfeld, mit neuen Leute, neuer Sprache und neuen Eindrücken. Hier kann man sich darauf besinnen, was wirklich wichtig ist uns es sich zu eigen machen, sein Herz vor schlechten Eindrücken zu bewahren.

Darum ist es unser Ziel, den Jungen die Botschaft der Bibel nahe zu bringen. Nicht in dem wir sie jede Woche damit konfrontieren und möglichst vielseitig stimulieren. Sondern in dem wir ihnen zeigen, was sie in unserem Leben bewirkt und gewirkt hat. Denn hier gilt das Versprechen aus diesem Vers, dass wenn wir unser Herz mit allem Fleiss bewahren, daraus Leben fliessen wird. Und Leben wollen wir doch alle.

Darum freuen wir uns auch wieder auf unsere Kleingruppenzeiten. Wie im letzten Jahr treffen wir uns in einer kleineren Gruppe jeden Mittwoch Abend zum gemeinsamen Essen, Singen, Bibellesen und Beten. Dieser Abend ist nicht als Alternative zur JG, sondern als Ergänzung und Erweiterung gedacht. Da wir aber noch nicht wissen, wie gross das Interesse der Jugendlichen an diesem zusätzlichen Abend sein wird, bitten wir Gott, dass er sie darauf vorbereiten wird und uns auch zeigt, auf wen wir zugehen sollen.

In diesem Zusammenhang möchten wir euch noch informieren, dass Désirée gemeinsam mit Stephanie die Wohnung von Matthias übernommen haben. Es hat sich kein Untermieter für Matthias gefunden und die beiden suchten schon seit einiger Zeit eine Wohnung in Yverdon. So konnte allen Parteien geholfen werden. Désirée und Stephanie haben eine Wohnung, der Gebäudeverwaltung entsteht kein Einnahmeverlust der Mieten, der Schärme kann weiterhin die Wohnung gebrauchen und auch Matthias fand eine Etage höher ein neues Zuhause. Herzlichen Dank allen, die sich für eine Subventionierung des Mietzins bereit erklärt hatten.

Nun sind wir gespannt, was uns der Oktober alles bringen wird. Wir haben sehr interessante Abende im Programm und freuen uns auf die Gemeinschaft, die Gespräche, das einander besser kennen lernen und all die Dinge, mit denen Gott uns überraschen wird.

Und in alldem wollen wir unsere Herzen bewahren und Jesus darum bitten, dass er sie lebendig hält und wir merken, was wirklich wichtig und von ewiger Bedeutung für uns ist.