News aus Portugal

Es war eine super schöne Zeit in Portugal!

Das Wetter war phänomenal, ein bisschen Wind aber warm und Sonnig. Der Einsatz und die Motivation von allen war genial und die Lagerstimmung und der Zusammenhalt der absolute Hit.
Besonders hat uns das Beachen und das Lagerfeuer bei Sternenhimmel am Strand gefallen.

Das shoppen in Barcelona und der Salsaabend und der Besuch bei den Patenkindern war extrem schön.
Das Higligth beim der Arbeit war ein alter Kinderwagen als Transportmittel benuzt wurde

und ein Hammer mit einem Messer als Stiel. Und natürlich die Palme die beim Verbrennen von Holzkram auch gleich ab-fackelt wurde.
Wir haben eine alte Hütte abgerissen, einen Weg betoniert, einen Zaun ausgeschaufelt und beim Zukünftigen Schafstall wieder aufgestellt. Viel Rasen gemäht, Bäume gefällt und Sträucher gepflanzt. Zudem räumten wir einen Keller aus, damit daraus ein Sportraum entstehen kann. Ende Woche waren wir stolz auf das Re-sultat und natürlich auch auf das Feuer das wir ohne Benzin entfacht haben nicht so wie Beat der einen halben Kanister Benzin dafür benutzt hat.

Mit nur 24 Betten für 42 Personen war es gemütlich wie in einer Familie.
Der Moment in dem Martina im Theater vom Stuhl gefallen ist und als unser Koch einen Pinguin spielen musste war zum kaputt lachen.
Abends waren wir immer müde zum umfallen, von der Arbeit, von der Wasserschlacht, vom singen oder von den Andachten die uns zum Nachdenken brachten.
Alles in allem war es eine super Zeit in der auch Gott mächtig gewirkt hat.

Wir konnten für viele Jugendlichen betet und wir freuen uns sehr über die die sich für Jesus entschieden haben!!! Danke für eure Gebete!

Märzbrief

Highlight Fondueabend
Seid anfangs Jahr haben wir schon einiges unternommen. Ein Höhepunkt war der Fondueabend bei Kellers in Bavois. Alle wollten dabei sein, es kamen sogar noch Neue dazu so, dass wir fast nicht wussten wie wir alle abholen sollten. Im Nebel suchten wir Kellers Hof. Dort angekommen halfen wir Claire bei den Nüssen knacken, damit sie nicht den ganzen Frühling alleine beim Öffnen verbringen muss… dazu konnten wir so richtig toll Gedanken austauschen. Nachher erzählten uns Kellers ihre Liebesgeschichte! Das war spannend ich sag’s euch!!! Beeindruckt hat unsauch zu hören, wie schwer es Paul fiel, eine ganz andere – die wichtigste Entscheidung im Leben zu treffen. Wichtiger als die Partnerwahl, nämlich: An Jesus zu glauben und sein Leben nach ihm auszurichten. Eine Entscheidung mit Konsequenzen, die sich lohnt wie keine Andere!!! Dann gab es superleckeres Fondue! Die Stimmung war ausgelassen und es war spannend die Neuen kennen zu lernen. Als auch der Hungrigste genug gegessen hatte, gab es Mandarinchen zum Nachtisch und schon mussten wir uns wieder verabschieden, denn es war schon spät. Adieu und vielen Dank!

Ski -Weekend in Gstaad
Für unser Ski – Weekend im Januar hatte sich niemand angemeldet. Ich suchte gerade nach Worten um es dem Jugendleiter von Moudon mitzuteilen, als ich genau die gleiche Situation durch den Hörer vernahm. Nur, bei diesen hatten zwar zwei Interesse gezeigt, sich aber wieder abgemeldet, weil sonst niemand mitkam. Was nun? Die Hütte war gemietet, so entschieden wir uns ein Leiter -Weekend zu machen. Wir hatten eine Menge Spass und lernten uns im Team besser kennen. Für das nächste Ski – Weekend in Rougemont haben wir bereits Anmeldungen. Danke dass ihr auch dieses mal an uns denkt und uns in eure Gebete einschliesst.

Portugal rückt näher
Die Anmeldefrist für den Arbeitseinsatz in Portugal, läuft schon bald ab. Dieses Jahr fahren wir nach Maffra (in der Nähe von Lissabon) und nicht in den Süden nach Olaho. Nach all den Jahren im Süden bleibt dort nicht mehr viel Arbeit die wir erledigen könnten. Also schauten wir uns nach einem neuen Projekt um. Bulgarien, Rumänien, Slowakei… doch nichts nahm so richtig Gestalt an. Die Portugiesen hingegen freuten sich über unsere Unterstützung und teilten uns mit, dass in Maffra mehr Arbeit ansteht als im Süden. So kommt es, dass wir wieder nach Portugal fahren aber weiterhin die Augen nach einem neuen Projekt offen halten. Wir hoffen, dass die Interessierten frei erhalten und wir dieses Jahr mit einem vollen Car reisen können. Möge Gott die gemeinsame Zeit dort besonders segnen!

Liebe Grüsse Julia

Liebe?!

Ist der 14. Februar für dich etwas Spezielles? Bis jetzt fand ich ihn nie etwas Besonderes! Vielleicht dass gestresste Liebhaber in letzter Minute noch eine Torte für ihre Liebste bestellen wollten. In Finnland wird der Valentinstag als Freundschaftstag gefeiert deutlich enterotisiert, im Gegensatz zu dem und hier gefeierten Tag der Liebenden. Viel Geldmacherei und sonst? Na ja manchmal wenn ich dann abends die verliebten Pärchen sah kam da vielleicht der Gedanke: Wäre doch schön auch einen Freund zu haben…
Zu lieben und geliebt zu werden. Wer möchte das nicht? Der religiöse, in der Kirchlichen Liturgie wurzelnde Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur himmlischen Hochzeit gefeiert wurde. Und so sind wir beim Erfinder der Liebe selbst angelangt. Niemand hat mehr liebe und niemand kann dich mehr lieben als er! Ich freue mich dass mir Gott nun seit einiger Zeit auch einen Freund geschenkt hat. Doch meine innerste Sehnsucht stillen, das kann nur Gott!
In letzter Zeit haben wir uns in der JG ein bisschen mit dem Thema der Liebe angenähert. Erst haben wir versucht uns bewusst zu machen wie unterschiedlich Mann und Frau sind. So verschieden wie wir sind, ist da ein gutes miteinander möglich? Dann kamen Christian und Bouwina Brand in die JG, erzählten uns ihre Liebesgeschichte und gaben uns wertvolle Tipps aus ihrem erfahrenen Eheleben weiter.
Vieles geht mir nicht mehr aus dem Kopf zum Beispiel:

  • Nur wenn wir wissen, dass Gott uns bedingungslos liebt, können wir auch lieben und den nächsten annehmen wie er ist.
  • Gemeinsam die Bibel lesen und beten ist genauso wichtig wie essen und trinken.
  • Einander mit Respekt behandeln und sich für einander begeistern ist Gold wert!
  • Das Gefühl gehört zur Liebe, doch Liebe ist vor allem Arbeit: Miteinander sprechen, verzeihen zusammen vorwärts gehen.
  • Sexualität hat einen viel grösseren Wert als wir oft denken.
    Deshalb ist es wichtig dass wir Ordnung in der Sexualität haben. Vor und in der Ehe.
  • Liebe wächst an gesunden Grenzen. Auch wenn uns ein/e anderer/e plötzlich besser gefällt, wir aber treu bleiben, wächst die Beziehung. Was andere auseinander treibt stärkt eigentlich. So wie sich immer wieder gegenseitig anzunehmen, sich zu versöhnen die Ehe kräftigt und ihr Tiefgang verleiht!
  • Lies doch mal in 1.Korinther 13 nach was Gott zur Liebe meint. Er ist es auch, der uns hilft diesem Ideal ähnlicher zu werden.

    Liebe Grüsse Julia

    Jahreswende…

    Hast du dich schon daran gewöhnt 2010 zu schreiben? Ich vertippe mich noch öfters. Was das neue Jahr wohl alles mit sich bringt? Viel Gutes, neue Errungenschaften, Liebe und Glück? Oder Schweres, Finanzkrise, Klimawandel usw… Bedrückt dich manches wenn du an das neue Jahr denkst oder schaust du voll Hoffnung in die Zukunft? Wenn ich beim Jahreswechsel darüber nachdenke, wie das Jahr so gewesen ist, und was ich alles erlebt habe, kann ich echt ins Grübeln kommen. Vieles war echt schön und ich möchte es in guter Erinnerung behalten. Anderes war nicht so erfreulich, traurige Erlebnisse oder Misserfolge die ich lieber vergessen möchte… Geht es dir auch so? Das Jahr war wie es war, ändern können wir daran nichts mehr. Ich sage Gott noch einmal Danke für all das Schöne und will was mich bedrückt ihm überlassen. Denn bei ihm ist es gut aufgehoben. Aus Fehlern lernen und sich neue Ziele setzen ist eine gute Sache. Wie würde wohl Gottes Bilanz über meinem Leben aussehen? Findet er die Ziele die ich mir fürs nächste Jahr gesteckt habe gut? Oder würde er noch etwas hinzufügen oder wegnehmen? Vertrauen wir unserem Schöpfer und glauben wir dass er nicht nur das Gute für uns will sondern das aller Beste? Denn er hat uns versprochen dass uns alle Dinge zum Besten dienen sollen. Auch wenn das vielleicht auf den ersten Blick nicht immer so aussieht. Es ist so! Bestimmt wird nicht alle Tage Sonnenschein sein. Doch auch düstere Zeiten ist uns Gott da, führt und tröstet uns. Er verspricht uns Zukunft und Hoffnung. (Jeremia 29,11) In seiner Nähe können wir Vertrauensvoll in die Zukunft blicken! Komme was wolle mit Gott sind wir auf der sicheren Seite.

    Das nächste halbe Schärmejahr
    Neben Ski-Weekends und dem Osterlager stehen viele interessante Punkte auf dem Programm. Möge Gott es schenken das wir IHN in der Zeit, die uns noch bleibt, besser kennen lernen dürfen.

    Gesucht
    Wir brauchen ganz dringend neue Leiter! In Montreux gibt es momentan nur eine Hauptleiterin die Unterstützung braucht. Aber auch in Lausanne und Yverdon benötigen wir Hilfe. Falls du Deutschweizer bist oder jemanden kennst, der ein Herz für Jugendliche hat melde dich doch bei uns. Auch Fahrer für hier in Yverdon werden gesucht. Wenn du auch nur ab und zu könntest oder nur für die Hin oder Rückfahrt, wir sind froh über jede Hilfe!

    Ich wünsche ihnen ein gutes neues Jahr!
    Liebe Grüsse Julia

    Dezemberbrief

    Kurzer Rückblick…
    Wir empfinden es bestimmt nicht alle gleich – doch für mich verging das Jahr extrem schnell. Noch nicht lange her, haben wir uns am Abschlusstag von den bekannten Jg-ler verabschiedet und nun feiern wir schon bald mit der neuen Gruppe Weihnachten. Nach dem Abschied ging es wieder los mit Einladen für die Welcome- Party, zwei Wochen später feierten wir das Schärmejubiläum. Kurz darauf besuchte uns Jakob Wampfler; und dann bastelten wir schon für den Herbstmarkt. Bei den vielen Aktivitäten verging die Zeit wie im Fluge… Ging es Dir auch so? Seid Ende August haben 35 neue Gesichter in die Jugendgruppe reingeschaut. Hinter jedem Lächeln steckt eine spannende Persönlichkeit mit seiner eigenen Geschichte. Es ist erstaunlich wie verschieden wir doch alle sind! Woche für Woche lernen wir uns besser kennen und haben immer mehr Spass miteinander. Momentan kommen 16 Jugendliche regelmässig in den Schärme. Schön dass die Gruppe grösser ist als letztes Jahr. Ich bin gespannt was Jesus mit uns vorhat und was wir noch alles gemeinsam erleben werden.

    Feiern ohne Ende

    Bist du auch schon wieder unterwegs um Weihnachtsgeschenke zu kaufen? Manchmal habe ich sofort super Ideen, öfters ist es aber auch schwierig etwas Passendes zu finden, dass dem anderen wirklich Freude macht. Jedes Mal freue ich mich total, wenn die Überraschung gelingt und der Beschenkte sich so richtig freut! Ein ganz besonderes Geschenk hat uns unser Himmlischer Vater gemacht, etwas was wir dringend benötigen und das uns richtig glücklich macht wenn wir es annehmen. Du weißt bestimmt wovon ich spreche… Kein billiges Geschenk, nein Er hat es sich etwas kosten lassen und uns das gegeben was ihm am wertvollsten ist! Wahnsinn oder? Das kann nur Liebe sein! Echte Liebe, die keine Grenzen kennt um den anderen glücklich zu machen. Die sogar den eigenen Verlust in Kauf nimmt um dem anderen Freude zu bereiten und ihm Hilfe zu bieten. Lasst uns nicht vergessen warum wir Weihnachten feiern und das Geschenk und die Liebe die uns Gott bedingungslos gibt annehmen und geniessen! Wenn wir davon weiterschenken können wir so das ganze Jahr über Weihnachten feiern. Schenken und beschenkt zu werden nicht nur an Geburtstagen oder Weihnachten – das ist doch mal was!

    Frohe Weihnachten wünscht euch eure Julia.

    Schärmejubiläum

    Einige Wochen ist es schon wieder her, seit wir das Schärmejubiläumsweekend feierten. Hier ein kleiner Rückblick für all`die, die nicht dabei sein konnten…

    Am Samstagnachmittag starteten wir mit einem originellen Postenlauf. Tobias und Désirée hatten ihn zusammengestellt und im Wald aufgebaut. Eine knifflige Matheaufgabe sorgte für Unterhaltung. Beim Abendessen entpuppte sich unser Gastgeber als prima Grillmeister. Auf einem Riesengrill brutzelten unsere Würste und dazu gab es leckere Salate und Sauerrahmkartoffeln. Nach dem Nachtisch zogen wir die verstaubten Liederhefte hervor und sangen ein paar alte Schärmesongs. Mit jedem der ehemaligen Leiter wurde anschliessend ein Interview gemacht. Sie gaben uns sehr wertvolle Tipps weiter. Gleich anschliessend haben wir uns Fotos von 1989 – 2009 angeschaut. Witzig wie sehr sich manche verändert haben… Bei gemütlichem Beisammensein liessen wir den Tag ausklingen. Es wurde noch fleissig musiziert um am Sonntag in der Kirche singen zu können. Gegen Mitternacht machten wir uns auf Richtung Stall. Dort war alles schön bereitgemacht für uns. Es gab aufgelockertes Stroh worin wir es uns richtig schön gemütlich machen konnten. Neben Hund und Katze schliefen wir ein um gutgelaunt am nächsten Morgen zu erwachen!

    Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in Yverdon. Unser Beitrag war ein kurzer Anbetungsteil. Nach dem Gottesdienst fuhren wir wieder zurück auf Gerus Hof. Dort wartete Barbara mit selbst gemachten Teigwaren und leckeren Saucen auf uns. Nach dem Essen ging es weiter mit Interviews und Austausch. Dank Cynthia, Désirée und den backfreudigen Frauen der Gemeinde lud uns ein leckeres Dessertbuffet zum Schlemmen ein. Anschliessend wurden Gruppenfotos gemacht und wir hatten Zeit uns nach Lust und Laune auszutauschen. Schon bald verabschiedeten sich die Ersten und so neigte sich das Wochenende seinem Ende zu.

    Für mich persönlich war der Austausch mit den ehemaligen Leitern sehr wertvoll und bereichernd. Es war spannend zu hören wie es den anderen damals erging. All die Ratschläge, Tipps und Tricks sowie die mutmachenden Worte, motivieren mich neu beim weiterführen der Arbeit.

    Was meinst du, wie wird der Schärme wohl in 20 Jahren aussehen?
    Eure Julia

    Zwischenzeit

    Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich wie Gott mich jetzt schon kennt. Was bleibt sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Grösste. 1.Korinter 13.12

    Wenn das nicht geniale Aussichten sind: GOTT gegenüber zu stehen! Endlich werden wir sehen wie ER ist. Alle unsere Fragen werden beantwortet und unsere Sehnsucht gestillt sein. In der Bibel, durch Gottes Wirken und durch seine Schöpfung erfahren wir verschiedenes über unseren Gott und doch sind es nur Bruchstücke. Wir brauchen oft viel Geduld, weil wir noch nicht sehen können was wir glauben. Doch wir werden überwältigt sein, wenn das Geheimnis gelüftet wird und wir reich belohnt werden für unser Warten!
    Jetzt in der Zwischenzeit leben wir noch auf der Erde – mitten in dieser Welt mit all ihren positiven und negativen Seiten. Unsere Aufgabe, Gottes Liebe weiterzugeben wollen wir erfüllen. Mit der Liebe, mit welcher Gott liebt auch unsere Nächsten lieben…

    Zwischenzeit

    Auch im Schärme sind wir in einer Zwischenzeit. Zwischen vielen schönen Erlebnissen und herausfordernden Aufgaben, verflog mein erstes Jahr im Schärme sehr schnell. Einige Jugendliche sind bereits Ende Juni zurückgekehrt und werden dort ihre Ausbildung oder Weiterbildung absolvieren. Für die Anderen geht ihr Welschlandjahr diesen Monat zu Ende. Schweren Herzens werden wir Abschied nehmen. Die Einen gehen, Neue werden kommen. Bereits kennen wir einige Namen und hoffen, dass wir ihr Interesse für die JG wecken können.
    Ich danke Euch für die erlebnisreiche und schöne Zeit mit Euch, und freue mich auf das nächste Jahr im Schärme und bei euch in der Kirchgemeinde. Besonders bedanke ich mich bei Désirée Ritschard, Tobias Wegmann, Cynthia Wegmann und allen anderen Helfern für die vielen Dinge die sie für den Schärme und für die Jugendlichen getan haben. Danke, dass ich auch weiterhin mit eurer Unterstützung rechnen darf. Danke auch Ihnen für das Mitwirken, die Gaben und besonders für das Gebet – ohne diese Hilfe würde es den Schärme nicht mehr geben.

    Tagebuch Portugal 2009

    Donnerstag 09/04/09

    Mit Bergen von Gepäck erwarteten wir freudig den Funicar in Yverdon. Er liess allerdings nicht lange auf sich warten und schon durften wir die Reisekoffer in den Car einpacken.

    Als wir dann auch in Moudon die Abenteuerlustigen eingeladen haben, waren wir mit 36 inklusive 2 Chauffeure komplett. Mit einem herzlichen Willkommen wurden wir von Daniel und Roland im nagelneuen Reisecar begrüsst. Nachdem sich alle mehr oder weniger bequem eingerichtet haben, wurde auch das Leiterteam vorgestellt. Mit ein paar peinliche aber auch lustige Vorlieben und Gewohnheiten von den Leitern wurde das ganze mit einer amüsanten Pointe kommentiert. Als aber dann der Film „Demokrat Läppli“ am Fernseher kam, wurde gelacht, geschwätzt und geschlafen.

    Freitag 10/04/09

    Leichte Regenschauer weckten uns am nächsten Morgen in Barcelona. Es war grau und die Strassen nass. Als wir dann etwa 2 mal um die Stadt gefahren sind haben wir unser Ziel auch erreicht: Der bekannte Aussichtspunkt Montjuic. Dort genossen wir unser erstes gemeinsames Frühstück. Als wir dann den Name von unserer „Wichteli“ kannten, gingen wir, mit Regenschutz, warme Kleider und Vorfreude in diese Millionenstadt. Es wurde die Sagrada Familia besucht, den Gaudipark und auch die Ramblas durfte bei dieser Besichtigung nicht fehlen. Doch der Tag wurde bald Geschichte, und der Abend liess auf sich warten. Wie jedes Jahr genossen wir auch dieses, das feine Mahl bei dem Chinesen „Confuzius“. Mit vollem Magen sind wir Richtung Car gegangen um sich dort wieder den Gesprächen und auch einem Film zu widmen.

    Samstag 11/04/09

    Der Ankunftstag in Portugal ist immer etwas Spezielles; niemand weiss so genau ob wir schon in Portugal sind oder doch noch in Spanien. Und so wird spekuliert ob man die Uhr eine Stunde zurück stellen kann oder nicht. Doch so gegen 14h00 Ortszeit sind wir in der Quinta da Ana Velha angekommen, wo uns schon ein üppiges Mittagessen erwartet hat. Der Tag war eher ruhig: alle waren geschafft von der Reise, und die die noch Kraft hatten, mähten den Rasen oder siebten das Volleyballfeld, um danach Fuss- oder Volleyball zu spielen.
    Nach dem Abendessen haben wir uns gesammelt für die Andacht über Jesus Geburt, und diese Thema dann später in den Kleingruppen besprochen.

    Sonntag 12/04/09

    Der Sonntag begann mit Osternestchen suchen. Als so ziemlich jeder seins hatte, wurde gefrühstückt, abgewaschen und Sandwichs gestrichen um danach den wohlverdienten Tagesausflug zu machen. Auch dieses Jahr sind wir an den Südwestlichsten Punkt des Europäischen Festlands gegangen. Und gegen Mittag bräunten wir uns am herrlichen Strand nahe bei Lagos. Nach dem sonnen, Glacé essen und baden sind wir dann wieder gute 90 Minuten unterwegs gewesen. Zum Abendessen gab es feine Spaghettis Bolognaise. Später trafen wir uns für den Tagesinput über die Fusswaschung und Kleingruppe. Da wir am nächsten Tag die Arbeit anfingen, gingen wir ziemlich früh ins Bett.

    Montag 13/04/09

    Der Tag begann wie üblich: Frühstück und Ämtli erledigen. Doch heute war etwas ein wenig anders: Alle hatten schon Arbeitskleider an, und waren voll motiviert diese Arbeit zu erledigen. Verschiedenstes wurde unternommen: Mauer gestrichen, Geländer aus Holz gebastelt und auch Gartenarbeit stand auf dem Programm. Es wurde mit viel Einsatz gestrichen, man konnte dies unschwer an den Kleidern, Haare und Gesicht erkennen. Nach einer Stärkung von der Küche wurde am Nachmittag die angefangene Arbeit weitergeführt.
    Heute war „Das letzte Passah“ an der Reihe und dies wurde auch, wie bei den vorherigen Tagen in den Kleingruppen besprochen.

    Dienstag 14/04/09

    Für manche fing dieser Tag mit einem Morgenjogging an, und die anderen wollten lieber noch ein paar Minuten länger liegen bleiben. Vor dem Frühstück wurde fleissig die Wichteli mit feinen Brotschnitten, Orangensaft und Blumen überrascht. Später ging die Arbeit wieder weiter wo sie am vorherigen Tag aufgehört wurde, weitergeführt.
    Heute durften wir auch die Geschichte von „Jesus im Garten Gethsemane“ hören und dann in der Kleingruppe näher unter die Lupe nehmen.

    Mittwoch 15/04/09

    Dank der vielen Arbeit die schon geleistet wurde, konnten wir den Nachmittag so nutzen wie wir es wollten. Viele gingen ans Meer, in die Stadt oder blieben ganz einfach auf der Quinta. Doch die Eindrücke waren bei allen gross, es wurde darüber diskutiert und gelacht. Viele Fotos wurden gemacht, und die Wichtel gingen auch nicht leer aus. Die Andacht sprach über die „Kreuzigung Jesu“, dies löste viele Fragen aus und Diskussionen.

    Donnerstag 16/04/09

    Auch Heute stand wieder Arbeit an erster Stelle. Nach einem tollen Frühstück ging es auch wieder los, und viele konnten die Pause kaum abwarten. Man sah schon dass die Motivation Platz an der Müdigkeit machte, doch die Arbeit ging weiter sehr gut voran. Nach dem Mittagessen hatten wir die Andacht über „die Auferstehung“ und nach den Kleingruppen, ging es weiter bei der Arbeit.

    Nach dem Abendessen wurde auch schon vielen klar dass dieses auch schon der letzte Abend ist, den wir gemeinsam in Portugal verbringen werden. Doch was ist ein Portugallager ohne richtigen Abschlussabend? Und so gab es auch dieses Jahr einen Abend voll von Spielen und Wettkämpfen. Die verschiedne Kleingruppen traten gegeneinander an. Und da es der letzte Abend war, wurde auch nicht so viel geschlafen. Alle profitierten noch diese Gemütliche Atmosphäre und spielten noch Ping Pong, Kartenspiele oder versuchte ein Lagerfeuer zu machen.

    Freitag 17/04/09

    Nach dem Frühstück hiess es: Koffer packen! Dies war allerdings nicht eine leichte Aufgabe für alle, einen Socken da, der andere dort drüben, hat jemand meine Schuhe gesehen? Und so weiter. Doch als alle die Sachen zusammen hatten, wurden noch die letzten Arbeiten fertig gestellt, Küche geputzt und Sandwichs für die Heimreise gestrichen. Die letzte Andacht in Portugal sprach über „die Himmelsfahrt und wie es weitergeht“ .Schweren Herzens wurden die Koffer in den Car gepackt und wir begaben uns zu Tisch, wo wir ein feines Mittagessen vorfanden. Dieses wurde wie auch das erste Essen, von der Quinta geschenkt.

    Noch ein paar rührende Worte, Geschenksübergabe und einem Gruppenfoto, wurden die Hände geschüttelt und wir stiegen in den Car. Im Car wurde gesungen und auch viel gelacht. Man merkte so richtig wie sich die Gruppe lieb gewonnen hat.

    Samstag 18/04/09

    Der langersehnter Tag ist endlich da. Viele freuten sich riesig auf Port Aventura, den grössten Abenteuerpark in Spanien. Die Adrenalinjunkies in einer Gruppe und die die eher ein ruhiger Tag wollten, in eine andere Gruppe. Mit vielen Bahnen, Spiele und andere Eindrücken ging auch dieser Tag, wie im Fluge vorbei. Am Abend wurden die Fotokameras eingesammelt, um so viele Fotos und Eindrücke zu sammeln. Und schon ging es wieder Richtung Schweiz.

    Sonntag 19/04/09

    Am Morgen um 09h00 sind wir gesund und munter in Yverdon angekommen, wo ein reich gedeckter Frühstückstisch auf uns wartete. Und mit vielen Tränen verabschiedeten wir uns, und freuen uns ganz besonders auf das nächste Treffen!!! Vielen Dank an all den Personen die in diesem Lager mitgewirkt haben und natürlich gehört ein grosser Dank unserem Herrn!

    Wie auf der Intensivstation?!

    Gestern sass Marco ganz gemütlich im Wohnzimmer und sprach mit seiner Mutter über viele Dinge des Lebens. Unter anderem über das Thema leben und sterben.

    Er sagte: „Mutter, lass mich nicht leben, in einem vegetativen Zustand, abhängig von Maschinen und der Flüssigkeit einer Flasche. Wenn du mich in einem solchen Zustand siehst, bitte Stecke die Apparate aus die mich am Leben halten. Ich bevorzuge es zu sterben.

    Darauf, stand seine Mutter mit einem erstaunten Gesichtsausdruck auf…

    Sie steckte den Fernseher aus, das DVD-Gerät, das Internet, den Computer, die Playstation 3, PSP, die WII, das Festnetz, nahm ihm das Handy ab, den ipod, das iphone und warf sein Bier weg! Du liebe Zeit! Er meinte er würde sterben!!!

    Wie wäre deine Reaktion?

    Mich hat die Geschichte von Marco zum nachdenken gebracht. Welchen Stellenwert hat all das in meinem und deinem Leben? Wie viel Zeit verbringen wir vor dem Computer? Würde bei uns auch sofort der Alarm losgehen, wie auf der Intensivstation, wenn jemand einfach ein paar Stecker ausziehen täte?

    Du sagst Spass muss sein! Das sagt auch unser Schöpfer zum Beispiel in Prediger 11:

    „Du junger Mensch geniesse deine Jugend, und freu dich in der Blüte deines Lebens! Tu was dein Herz dir sagt und was deinen Augen gefällt!

    Aber sei dir Bewusst, dass Gott dich für alles zur Rechenschaft ziehen wird! Lass dich nicht von Kummer und Sorgen beherrschen, und schütze dich vor Krankheit. Denn Jugend und Schönheit sind vergänglich.“

    Es könnte sein dass der zweite Teil in deinen Ohren vielleicht wie eine Einschränkung tönt. Doch ist Spass ohne belastende Konsequenzen, auf die Dauer nicht viel schöner?

    Vergnügen braucht gesunde Grenzen, damit es uns und den anderen dabei gut geht.

    Schütze dich vor Krankheit schliesst auch Süchte wie Game oder Internetsucht und ihre Folgen mit ein.

    Sich amüsieren ohne bitteren Nachgeschmack, weil die anderen nicht darunter leiden und sich Gott sogar darüber freut! Was gibt es schöneres?

    Jahresbericht 2008 für den Schärme von Gérard Wyss. Präsident

    Im Jahr 2008 fand wieder einmal ein Leiterwechsel statt. Nach 4 Jahren in Yverdon ist Matthias Liechti nun wieder in die Deutschschweiz zurückgekehrt. Im Namen des Schärme-Vorstandes möchte ich Matthias herzlich danken für die Arbeit welche er bei uns geleistet hat. Wir wünschen ihm Gottes Segen und alles Gute für seine weitere Zukunft. Seit diesem Sommer haben wir ebenfalls die Zusammenarbeit mit Payerne beendet.

    Wir sind dankbar, dass wir schnell und ohne Unterbruch eine Nachfolgerin für die Schärme-Arbeit gefunden haben.

    Als neue Mitarbeiterin dürfen wir Julia Zbinden begrüssen. Sie kommt aus Cordast. Leider kommen dieses Jahr nur sehr wenige Junge an die Abende. Julia hat die Gelegenheit sich über die Schärme-Arbeit in ihrem Jahresbericht zu äussern.

    Wir haben den Vorstand neu organisiert, sodass jedes Mitglied nun für ein eigenes „Ämtli“ verantwortlich sein kann.

    Kasse : Désirée hat die Kasse übernommen. Eine nicht leichte Angelegenheit die viel Arbeit erfordert. Désirée führt zum 1. Mal eine Buchhaltung und der Leiterwechsel vereinfacht diese Aufgabe nicht.

    Sekretär : Andy kümmert sich weiterhin sehr exakt um die verschiedenen Protokolle sowie alle anderen administrativen Aktivitäten.

    Cynthia : Das ist die neue Vertrauensperson für Julia und somit Bindeglied zwischen ihr und dem Schärmevorstand sowie der Kirchgemeinde.

    Jacqueline : Ist die Person welche sich jeweils um die Einleitung bei den Vorstandssitzungen bzw. der GV kümmert.

    Schärmebus : Seit einigen Monaten kümmert sich Fritz Graber um den Bus bzw. um die Reperaturen, Service, diverse Kontrollen etc…. Herzlichen Dank Fritz für Deine geschätze Arbeit!

    Aus finanzieller Sicht ist zu bemerken, dass wir uns in einer ziemlich schwierigen Situation befinden. Ein Rundbrief wird demnächst verfasst und wir hoffen auf viele Gaben.

    Ich möchte auch allen Personen danken, welche uns unterstützen und für den Schärme beten.

    Der Präsident, Gérard Wyss