
Der Arbeitseinsatz

Mit freundlichen Grüssen,
Jonathan Diethlem
Der Stami Cup

Der Ungarn-Einsatz
Die letzten ca. 15 Jahre fuhr man über Ostern immer nach Portugal und entwickelte dabei eine gewisse Routine im Ablauf des Lagers. Wir fühlten uns die letzten zwei Jahre jedoch etwas überflüssig und beschlossen, uns auf ein neues Abenteuer einzulassen. Am Gründonnerstag Abend um 21 Uhr brachen wir also nach Ungarn auf, um dort Georg Bayer und seine Stiftung zu unterstützen. Verschiedene Fragen beschäftigten uns Leiter, davon hier die wichtigsten: Wie wird die Begegnung mit den Roma? Werden wir Arbeit haben?
Als wir am Samstag morgen früh um 7 Uhr ankamen, wurden wir mit einem feinen Zmorgen-Buffet empfangen. Bereits am Nachmittag machten wir einen Spaziergang in das Quartier der Roma. Als wir dort ankamen, sammelten sich schnell ein paar Kinder um uns und spielten mit uns Fussball auf der Strasse.
In den folgenden Tagen stellte sich heraus, dass Georg sehr gut vorbereitet war und uns immer Arbeit geben konnte. Gott hat es so geführt, dass wir für alle Arbeiten jemanden vom Fach dabei hatten: zwei Zimmermannen, welche die Arbeiten koordinierten; einen Elektriker, einen Spengler, eine Malerin und natürlich eine Gruppe junger, motivierter Leute! Es gab etliche Arbeiten an den Gebäuden der Stiftung, aber auch bei den Roma durften wir an zwei Häusern arbeiten.
Zudem gab einen völlig neuen Arbeitsbereich: an vier Tagen durften wir mit den Romakindern ein Kinderprogramm durchführen. Dieses Programm bestand vor allem aus Fussball, einer kleinen Andacht und wieder Fussball.
Das folgende Bild zeigt eine kleine Gruppe von uns mit paar Roma vor dem Haus, das gestrichen und der Eingang neu betoniert wurde.

Im folgenden ein Tagebucheintrag vom Donnerstag 12. April: “ Nach einem immer mühsameren Aufstehen, haben wir im Frühgebet für viele Anliegen gebetet. Eins davon war das Wetter. Der Himmel sah grau aus und die Aussicht aufs Arbeiten unterm Regen wollte und nicht wirklich gefallen… Also beteten wir auch dafür und tatsächlich, als wir aus dem Haus zum frühstücken gingen, war der Himmel schon ein ganzes Stück mehr blau! Der Frühstückstisch war wie immer sehr reich gedeckt mit der schön gemusterten Butter und der feinen Konfi. Bei der Andacht zeigte Cynthia uns einen Film über Erlösung. Danach arbeiteten alle fleissig weiter an den angefangenen Arbeiten. In einer kurzen halben Stunde durften wir alle unter die eiskalte Dusche, weil wir danach tanzen gehen wollten! Sechs bis acht Ungaren brachten uns ein paar Schritte mit viel Power bei. Das war wirklich mega lustig!“
Zum Schluss möchte ich mich noch bedanken für alle Unterstützung im Gebet und auch für das wunderbare Morgenessen, das wir nach Carfahrt am Sonntag morgen im Gemeindesaal geniessen durften!
Liebe Grüsse, Jonathan
Mission Titelverteidigung geglückt
Die Jungs und Mädchen unserer Mannschaft Die Schlümpfe sind ungeschlagen (mit einem Unentschieden) bis in den Final vorgerdrungen und lieferten sich dort ein hartumkäpftes Match gegen die Ritter aus Moudon.
Nach einem 0-2 Rückstand zur Pause konnten sie die Partie dank einem Frauentor (zählen doppelt!) und zwei schön herausgespielten Toren noch zum Endresultat von 4-2 wenden. Der Pokal geht somit zum 3. Man hintereinander an den Schärme und wird bei uns seinen festen Platz haben. Ab dem Jahr 2013 wird man dann um einen neuen Pokal kämpfen.
Es gab auch noch weitere Sieger an diesem Sonntag: Der Preis für Fairplay ging an die Gruppe Be blessed und der Preis für die beste Verkleidung ging an die Ritter von Moudon, die sich im Stichentscheid knapp gegen die Kindermannschaft Yakari durchsetzen konnten.
Der Gottesdienst war zu recht sehr gut besucht, denn das Interview mit Sandrine Ray, einer ehemaligen Schweizer Eishockey-Nationalspielerin, war sehr interessant. Sie erzählte von ihrem Weg zu Gott und erklärte anhand con einem Trikot die Bedeutung, in Gottes Mannschaft zu spielen.
Nebst dem spannenden sportlichen Teil und dem interessanten Gottesdienst, war vor allem auch die Atmosphäre sehr schön. Den ganzen Tag sah man eigentlich nur fröhliche Gesichter. Die Jungen der verschiedenen Jugendgruppen tauschten miteinander aus und knüpften neue Kontakte.
Zum Schluss bedanke ich mich noch ganz herzlich bei all den Leuten der Gemeinde die in ganz verschiedener Arte dazu beigetragen haben, dass das Turnier stattfinden konnte!
Spenden-Aufruf
Die Jugendarbeit Schärme in Yverdon ist darum bemüht, den Jungen Welschlandgängern den Glauben an Jesus Christus weiter zu geben und sie in eine lebendige Beziehung zu ihm zu führen. Es ist unsere Überzeugung, dass wir diesen Auftrag von Gott erhalten haben und somit dazu beitragen, dass sein Reich sichtbar wird.
Die Finanzen des Vereins Schärme stehen zurzeit jedoch sehr im Argen. Das Budget für das Jahr 2012 sieht ein grösseres Defizit vor, als dass es vom Vereinsvermögen getragen werden könnte. Deshalb mache ich im Namen des Vereins und seines Kassiers an dieser Stelle einen speziellen Spendenaufruf.
Wenn Ihnen die Arbeit unter den jungen Welschlandgängern ebenfalls am Herzen liegt und Sie sie mittragen wollen, bitten wir Sie um eine Spende. Sie können dies anhand der untenstehenden Bankverbindung oder auch mit Hilfe der Einzahlungsscheine tun, welche in der Kirche in Yverdon aufliegen.
Mit herzlichen Grüssen, Jonathan Diethelm
Der neue Jugendleiter
Wie Sie sicher alle erwartet haben, werde ich mich in dieser Ausgabe des Gemeindeblattes etwas näher Vorstellen. Mein Name ist Jonathan Diethelm, Ich bin 27 Jahre alt, verheiratet mit Karin und Vater einer wunderschönen, 11 Monate alten Tochter Alisha. Seit dreieinhalb Jahren wohnen wir in Moudon, wo wir zusammen seit August 08 die Jugendgruppen von Moudon und Payerne leiten. Einige von Ihnen kennen mich daher sicher von Anlässen (oder zumindest von deren Fotos) wie dem Stamicup oder dem Portugaleinsatz. In diesen etwas mehr als drei Jahren habe Ich viel mit Julia
zusammengearbeitet und sie als „Arbeitskollegin“, vor allem aber auch als Person schätzen und lieben gelernt und bedaure es natürlich sehr, dass sie diese Arbeit nun verlässt. Von Herzen wünsche ich Ihr eine gesegnete und erfahrungsreiche Zeit auf Ihrer Reise in Südamerika.
Wie es nun weitergeht
Als sich im Dezember 2011 abzeichnete, dass die Nachfolge von Julia im Januar nicht gesichert sein wird, war für Karin und mich klar, dass man die Jugendlichen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen kann und die Arbeit auf jeden Fall weitergeführt werden muss. So erklärte ich mich bereit, diese Arbeit ad Interim bis Ende Juli 2012 weiterzuführen. Ich bin mir jedoch bewusst, dass die Zeit sehr kurz und die geografische Distanz zur Gemeinde gross ist. Deshalb werde ich den Schwerpunkt vor allem auf die Beziehung zu den Jugendlichen an den Dienstagabenden und den geplanten Wochenenden ausrichten und die hervorragende Arbeit von Julia in diesem Bereich weiterführen.
Ungarn-Einsatz
Wie im letzten Bericht bereits angesprochen, fahren wir dieses Jahr an Ostern nach Jánoshalma, Ungarn. Dort unterstützen wir die Agape Mission Ungarn von Agnes und Georg Bayer mit praktischen Arbeiten. Die Agape Mission Ungarn engagiert sich für die Integration der Roma in die öffentlichen Schulen und in die Gesellschaft. Die Roma kamen ab dem 4. Jahrhundert nach Christus aus Nordindien nach Osteuropa und werden bis heute als „Zigeuner“ diskriminiert. Die Roma lehnen diese Bezeichnung aber strikte ab, da sie Ihnen im 2. Weltkrieg von den Nationalsozialisten aufgezwungen wurde. Die Arbeitslosenquote unter den Roma ist heute mit 50-100% extrem hoch. Dies liegt vor allem auch daran, dass weniger als die Hälfte der Roma-Kinder die Grundschule abschliesst. Für diejenigen, welche mehr über die Mission erfahren wollen, empfiehlt sich der Gottesdienst mit Missionar Georg Bayer am 12. Februar um 10 Uhr in Moudon.
Liebe Grüsse, Jonathan
Wie läufst im Schärme?
Sehr gut! Das letzte halbe Jahr war total schön. Nach dem guten Start im Sommer, waren die gemeinsam erlebten Wochenenden die Höhepunkte. Das Survival- und das Märitweekend waren top. Aber auch Dienstag für Dienstag wurde viel gelacht, erlebt und ausgetauscht. Es sind bereits viele Freunschaften und ein guter Gruppenzusammenhalt entstanden. Momentan sind meistens so um die 20 Jugendliche im Schärme anzutreffen. Wenn nicht jedesmal ein paar fehlen würden, währen es fast 25 Junge. Möchtest du die Namen der Jugendlichen, die regelmässig kommen, kennenlernen? Das wären: Melanie, Marina, Katja, Christa, Carmen, Anette, Annika, Deborah K, Chiara, Helena, Lukas, Michael, Salome, Tabea, Anita, Belinda, Madlen, Deborah T, Thomas, Martina, Janine, Lisa und Sascha.
Ski-Weekend 4-5 Februar in Rougemont
Bereits haben sich die ersten für’s Ski-Weekend angemeldet. Es wird am 4-5 Februar in Rougemont statfinden. Meldet euch doch Ihm Schärmebüro für genauere Infos oder Anmeldungen.
Gesucht: Leiter und Fahrer
Wer möchte gerne bei der Jugendgruppe mithelfen? Da Désirée nun die Zollschule besucht, brauchen wir mindestens eine Person mehr, die für den Schärme fahren könnte. Oder würdest du auch sonst gerne in der Jugendgruppe mithelfen? Auch Leiter sind seit einiger Zeit gesucht. Wer die Hauptleitung übernimmt, diese Frage bleibt beim Schreiben der Seite noch offen. In der Ausgabe vom Februar wird bestimmt genauer darüber berichtet.
Seepredigt
Noch nie gehört? Mir hat der See letztens eine kleine Predigt gehalten. Es begann damit, dass jemandem der Schlüssel in den See fiel. Wir machten uns auf, um zu suchen. Mit einem kleinen Boot befanden wir uns wenig später genau über der Stelle, wo der Schlüssel reingefallen war. Nur 2 Meter tief war das Wasser an dieser Stelle. Ich fand, man sollte ihn doch sehen können. Wir gingen immer dichter mit den Gesichtern an die Wasseroberfläche heran, doch unsere Gesichter wurden immer länger, weil man einfach nichts sehen konnte. Es war ein Algenteppich, der fast den ganzen Boden überdeckte und die Sicht auf den Grund unmöglich machte. Wir suchten und suchten und konnten nichts entecken. Genau in diesem Moment fing die Predigt an. Wenn man bei völlig ruhigem See, in nur 2m Tiefe kaum etwas sehen kann – wieviel weniger findet man etwas im tiefsten Meer? Unmöglich, oder? So ist es mit der Sünde. Wenn Gott uns vergibt, dann kann sie niemand mehr finden. Wenn jemand suchen wollte, dann hätte er noch viel weniger Chancen sie zu finden, als wir beim Schlüsselsuchen. Wenn wir aufrichtig bereuen und Ihn um Vergebung bitten, dann wirft er unsere Schuld ins tiefste Meer. (Micha 7,19) An dieses Angebot, das uns Gott macht, hat mich der See erninnert.
Liegt Portugal in Ungarn?
Für die Jugendgruppe ist da etwas Wahres dran. Denn aus dem langjährigen Portugaleinsatz wird dieses Jahr nämlich ein Ungarneinsatz. Bald gibt es mehr Infos.
Auf Widersehn!
Liebe Grüsse Julia
Vom Märit
Lisa, 16 Jahre, Aupair in Chavornay berichtet uns übers Märit Weekend:
29. Oktober, Samstagmorgen:
Um 8 Uhr morgens standen wir alle versammelt auf dem grossen Platz und bauten den Stand auf. Wir verkauften Weihnachtskarten, Konfitüren und Crèpes mit verschiedenen Zutaten. Es war ein sehr unterhaltsamer und lustiger Morgen. Nach dem Märit gingen wir Kart fahren. Für manche war es das erste mal und für andere das zigste Mal. Um 4 Uhr gingen wir dann zurück zum Schärme. Die Jungs machten den Einkauf und die Mädels tauschten den neusten Klatsch aus.
Zum Abendessen gab es Toast Hawaii und danach gab es einen Filmabend mit den Divertimento DVD’s. Es war ca, 12.30, als alle im Bett waren. Die Jungs schliefen oben in Julia’s Wohnung und wir Mädels machten es uns in Désirée’s Wohnung gemütlich.
30. Oktober, Sonntagmorgen:
Das Frühstück um 8 Uhr verlief ziemlich schnell, weil wir um 9 Uhr in der Kirche sein wollten. Also machten wir schnell den Abwasch und fuhren dann in die Kirche. Eine Stunde vor der Predigt, um noch Mal die Lieder zu üben, die wir dann im Gottesdienst vorsingen wollten. Die Predigt ging eine Stunde und war sehr intressant. Danach gingen wir zurück in das Schärmelokal und kochten Spagetti Bolognese. Am Nachmittag ging es dann ab auf die Schlittschuhbahn! Und mit einem unterhaltsamen und lustigen Eishockeymatch, von einem Mitglied unserer Jugendgruppe, schlossen wir unser tolles Weekend ab! Schade dass die Zeit immer so schnell vergeht…
Liebe Grüsse Lisa
Auf Wiedersehen
Die Zeit vergeht wirklich schnell. Seid fast 3 1/2 Jahren bin ich schon in Yverdon, und eigentlich wollte ich nur ein Jahr bleiben. Um dann so schnell wie möglich Richtung Südamerika weiter zu ziehen. Es gefällt mir hier sehr. Die Arbeit im Schärme ist eine sehr wichtige und hat viele schöne Seiten. So habe ich die Zeit genossen und sehr viel gelernt. Danke für das Vertrauen, die Geduld und für alle Unterstützung.
Hie und da werde ich von den Jugendlichen gefragt, ob ich nicht noch ein bisschen bleiben könnte. Natürlich fällt es mir schwer zu gehen, doch ich freue mich sehr auf meine Arbeit in Südamerika. Schon seit vielen Jahren trage ich den Wunsch in meinem Herzen, einen solchen Einsatz zu machen und freue mich sehr, dass sich mir nun die Möglichkeit bietet.
Ende Sommer, wenn ich zurückkomme, wäre es schön wenn ich eine Stelle in der Umgebung von Yverdon finden könnte und in meiner Freizeit die Jugendarbeit weiter unterstützen dürfte. Die Arbeit ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich würde gerne dazu beitragen, dass sie weitergeht. Helft ihr mit im Gebet dafür zu bitten, dass wir bald einen neuen Jugendleiter oder eine Jugendleiterin finden? Denn bis jetzt haben wir noch niemanden gefunden. Bis hierher hat uns der Herr geholfen und uns treu versorgt. Wir vertrauen Ihm auch in den Zukunftsfragen.
Liebe Grüsse, Julia
Survival-Weekend

Es war das schönste Lager, dass ich erlebt habe, meinte eine Jugendliche und auch ich fand es ein hervorragendes Weekend.
Dabei war der Start gar nicht so toll. Denn am Samstag Morgen beim Treffpunkt, regnete es in Strömen. Doch die Stimmung der Jugendlichen war auch durch den Regen nicht zu trüben. So trugen wir durch Matsch und Regen unser Material in den Wald. Wir befestigten erst einmal eine Blache, so dass wir nicht schon vor dem Mittagessen völlig durchnässt wurden und begannen unsere Kürbissuppe zu kochen.
Nur klein Alischa (6 Monate alt) wurde es zu bunt. Und so suchte die JG-Leiterin von Moudon mit ihrer Tochter bei den Tippis „Schärme“. Der Rest der Truppe zerlegte den Kürbis und bereitete eine leckere Kürbissuppe zu. Natürlich ganz ohne Mixer dafür mit vielen Regentropfen.
Der Überlebens-Postenlauf fiel also wortwörtlich ins Wasser. So mussten die Jugendlichen bloss den Weg duch den Wald bis zu den Tippis ausfindig machen. Bei den Tippis angekommen machten wir dann erst einmal Feuer. Danach hiess es Abendessen zubereiten. Nahrungsbeschaffung in der Natur ist nicht immer einfach, aber auch diese Mutprobe meisterten die Jugendlichen mit Bravur.
Nach dem Abendessen sassen wir alle in einem Tippi um’s Feuer und sangen Lieder. In der Nacht waren wir ständig damit beschäftigt Holz nachzulegen, damit es in den Tippis genug warm zum schlafen war. Denn es war eine sehr kalte Nacht. Schnee bis 600m war die Wetterprognose…
Am Sonntag morgen gab es ein leckeres Frühstück auf dem Bauernhof. Danach hielt uns Dennis einen intressanten Input und wir sangen noch einmal Lieder. War das schön, so um’s Lagerfeuer…
Bald gab es Mittagessen. Essen ist wichtig um überleben zu können. Auch unser Glaube braucht Nahrung. Zur Frage was unseren Glauben stärkt, hatten die Jugendlichen viele Ideen. Bibellesen zum Beispiel, beten, Lobpreis, der Heilige Geist, Erlebnisse mit Gott…
Weiter ging es dann mit Überlebensübungen. Wie macht man Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer? Das wurde ein lustiges Experiment.
Den Richtigen Weg zu finden ist in der Wildniss sehr wichtig. Wie bastelt man einen Kompass? Wir probierten es aus. Bei vielen Entscheidungen im Leben hilft uns aber kein Kompass weiter. Wie gut, dass wir Gott um Wegweisung fragen können.
Das wollen wir nicht vergessen auch wenn das Weekend schon wieder ein paar Wochen her ist.
Julia
Olivia, Janine oder Sascha?
„Nein, Helena kommt mit dem Fahrrad, Lukas mit dem Roller und Michael wie letztes Jahr mit seinem Auto. Die anderen 20 warten, um mit dem Auto abgeholt zu werden.“ So fuhren Désirée, Peter, Anneliese und ich am 23. August los um die Jugendlichen für den ersten JG-Abend abzuholen.
So gab es dann ein buntes Hallo mit so vielen neuen Gesichtern. Und bei Kennenlernspielen, einer Vorstellungsrunde und alkoholfreien Cocktails lernten wir uns ein wenig kennen. Eine fröhliche und spannende Gruppe besucht nun neuerdings den Schärme. Ich finde es sehr spannend wie unterschiedlich sie sind. Madlen zum Beispiel, spielt Schwizerörgeli, schwingt gerne und möchte Landwirtin werden. Olivia hingegen will eine KV-Lehre machen, hört gerne Musik und geht in ihrer Freizeit tanzen. Michael ist bereits Landwirt, spielt Eishockey, fährt gerne Snowboard und möchte Kanada bereisen…
Es gibt viele die das Hauswirtschaftslehrjahr machen, Aupairs, einige Bauernlehrlinge und solche, die weiter zur Schule gehen. In der Jugendgruppe würden sie am liebsten Abenteuer erleben, Sport machen und einfach rumhängen und die Beziehungen pflegen. Die Themen Sucht und Liebe intressieren sie am meisten. Und so möchte ich das Programm in diese Richtung gestalten.
Bis jetzt haben wir die schönen Sommerabende noch genossen und einmal am See Schoggifondue gegessen und ein andermal Beachvolleyball gespielt.
Auch mit dem Hauskreis haben wir bereits gestartet. Denn unter den Jugendlichen gibt es auch ein paar junge Frauen die an Jesus glauben und im Glauben weiterkommen möchten. Wie schön! Gott möge die Wünsche erfüllen und unsere Herzen immer mehr für Ihn öffnen.
Zum Programm
VORTRAG MENSCHENHANDEL: Wir sind gespannt, was uns Michael Stauffer über Menschenhandel und Pornographie berichten wird. Ein trauriges aber leider sehr aktuelles Thema.
SURVIVAL-WEEKEND: Schon bald ist unser Herbstweekend an der Reihe. Dieses Jahr übernachten wir in Villars-le-Terroir in Tippi-Zelten. Wie auch letztes Jahr geht es wieder ums Überleben. Wir wollen verschiedene Situationen austesten, Tipps zum überleben lernen und auch herausfinden was unser Glaube zum über“leben“ braucht.
HERBSTMARKT: Auch beim Marktverkauf werden wir wieder mit von Partie sein. Werden wir sie auch treffen?
Liebe Grüsse Julia
