Ungarnbericht

Zum 6. Mal sind wir am Gründonnerstag abends nach Ungarn gestartet. Die ersten Teilnehmer haben sich um kurz vor 20 Uhr am Bahnhof in Yverdon versammelt. Als alles Gepäck geladen war, haben wir uns auf den Weg nach Moudon gemacht, wo weitere Teilnehmer schon am Warten waren. Nach einem weiteren kurzen Stopp in Olten waren wir komplett und konnten die Erste Etappe bis Wien antreten.

Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht sind wir gegen 10 Uhr in Wien ausgestiegen. Unser Chauffeur hat uns im Stadtzentrum abgesetzt, ist dann ins Hotel gefahren und hat sich schlafen gelegt. Passend zu Karfreitag haben wir einen Kurzsketch über die Kreuzigung Jesus vorgeführt. Dieser Sketch sollte die Jugendlichen neugierig machen, warum ein unschuldiger Mensch vor bald 2000 Jahren am Kreuz gestorben ist. Diese Frage hat uns den ganzen Einsatz über begleitet. Nach zwei kleinen „Eisbrecherspielen“ und dem Erklären des Wichtelns, haben wir uns in Gruppen auf den Weg gemacht, Wien zu erkunden.

In meiner Gruppe waren wir zu viert unterwegs und sind über anderthalb Stunden zum Schloss Schönbrunn gelaufen. Es war einiges los, doch der lange Fussweg hat sich gelohnt als wir das imposante Gebäude umrundeten und durch den Park spazierten. Auf dem Rückweg ins Zentrum haben wir uns in ein Café gesetzt, etwas getrunken und Jass gespielt. Anschliessend war schon Zeit, zum Schnitzelwirt zu gehen. Dort haben wir alle anderen wiedergefunden und haben gemeinsam Wiener Schnitzel gegessen, lecker! Später kam der Chauffeur uns wieder abholen und wir haben es uns für die zweite Nacht im Car gemütlich gemacht und vor dem Schlafen noch einen Film geschaut.

Gegen 3 Uhr morgens sind wir in Janoshalma angekommen, haben das nötige Gepäck ausgeladen und haben uns ein Bett gesucht. Kurze Zeit später waren wir alle froh, noch ein paar Stunden in einem richtigen Bett schlafen zu dürfen.

Nach der Leitersitzung gab es ein reichhaltiges Frühstück. Später haben wir uns zur ersten Andacht im Gemeinschaftsraum versammelt. Danach haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt und haben das Thema im Gespräch vertieft. Nachmittags haben wir zuerst Fussball oder Volleyball gespielt und anschliessend einen Spaziergang in ein Romaquartier gemacht und mit den Kindern gespielt.

Am Ostersonntag haben wir einen kleinen Ostergottesdienst gefeiert und sind Nachmittags ins Thermalbad gefahren.

Am Montag und Dienstag haben wir auf den verschiedenen Baustellen, angefangen zu arbeiten. Dieses Jahr haben wir ein Dach repariert, eine Einfahrt betoniert, einen Zaun aufgestellt, zwei Hausfassaden neu gestrichen und Gartenarbeit gemacht. Dienstagabends waren wir ungarisch tanzen, da wurde viel gelacht und geschwitzt.

Als ich am Mittwoch aufgestanden bin, konnte ich meinen Augen kaum trauen, als ich die 5cm dicke Schneeschicht sah. An diesem Tag sind wir nach Budapest gefahren. Da es ziemlich kalt und nass war, haben wir die meiste Zeit in der Markthalle verbracht.

Am Donnerstag und Freitag haben wir die Baustellen fertiggestellt und Freitag Spätabends haben wir uns auf die Rückreise gemacht. Um 7 Uhr früh waren wir in Linz. Einige haben den Vormittag in der Kletterhalle verbracht, die anderen sind in den Hariboshop gegangen oder haben die Stadt erkundet. Als wir uns am Abend alle beim Car wiedergetroffen haben, waren wir ziemlich müde.

Früh am Sonntagmorgen sind wir in Olten eingetroffen, wo ein paar schon ausgestiegen sind. Dann sind wir weiter nach Biel gefahren, dort haben wir uns von Andy, unserem Chauffeur, verabschiedet. Das letzte Stück bis Yverdon, hatten wir einen Ersatzchauffeur. In Yverdon angekommen durften wir ein gemütliches Frühstück geniessen. Nach zehn Tagen Margarine gab es endlich wieder richtige Butter, gutes Brot und Zopf! Und schon war unser Arbeitseinsatz zu Ende…

Herzliche Grüsse,

Cynthia

Skiweekend in Rougemont

Nun liegt das zweite Skiweekend in diesem JG-Jahr auch schon hinter uns. Auch für dieses Weekend haben wir uns an der Talstation, diesmal in Rougemont, getroffen und sind dann direkt auf die Skipisten gegangen. Doch nach nur zwei Abfahrten hiess es, dass drei Lifte wegen zu starken Windböen für den Rest des Tages geschlossen werden mussten. Das haben wir an der Talstation erfahren und mussten wie viele andere Skifahrer feststellen, dass wir nicht mehr hochfahren konnten. So haben wir unsere Skier wieder eingepackt und sind mit Autos nach Gstaad rübergefahren. Dort liefen die Lifte, da es etwas Windgeschützter liegt. Nachmittags hat es an der Talstation in Gstaad geregnet und auf dem Berg geschneit. Allgemein war das Wetter sehr feucht. Einige haben sich also schon um 16Uhr auf den Weg zum Chalet gemacht. Um dahin zu gelangen, musste wir jedoch die Langlaufpiste von einem Rennen überqueren. Ausserdem konnten Mittags nicht alle mit dem Auto nach Gstaad rüberfahren, so dass wir gestaffelt im Chalet ankamen. Doch um 18Uhr30 durften wir uns alle an den gedeckten Tisch setzen und ein gemeinsames Essen geniessen. Anschliessend ging es weiter mit Input, Abwaschen und einem Spielabend. Die Leiter aus der Jugendgruppe „La Côte“ hatten diesen Abend vorbereitet. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und mussten in verschiedenen Aufgaben gegeneinander antreten. Es musste z.B. ein Nagel ganz in ein Holz eingeschlagen werden, ein Pingpongball vom Tisch gepustet werden, mit Spaghetti gestrickt werden, ein Balken zersägt werden, ein Zopf geflochten werden, ein Puzzle schnell zusammengesetzt werden, ein Stern in einem Bild gefunden werden, oder noch ein lebender Hindernisparcours durchlaufen werden. Es war ein sehr lustiger und unterhaltsamer Abend. Jede Gruppe hat ihr bestes gegeben, so dass die Endergebnisse sehr nah beieinanderlagen. Doch die Rangverkündigung musste auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, denn plötzlich gingen draussen wieder Raketen los. Abermals wurden wir unerwartet überfallen. Doch diesmal wussten wir viel schneller, was los war! So haben viele ihre Jacken und Schuhe angezogen und sind nach draussen gestürmt, die Angreifer einzuseifen. Mehr zum Spass wurde den munteren Angreifern gesagt, sie dürften ruhig am nächsten Morgen mit frischen Croissants wiederkommen. Welch schöne Überraschung als ein paar tatsächlich gegen 7Uhr mit Croissants ankamen! Auch der Sonntag war ein eher nasser Tag auf den Skipisten. So haben manche die Mittagspause im Bergrestaurant bis um 16Uhr verlängert. Als alle wieder bei den Autos waren, haben wir noch einen gemeinsamen Abschluss gemacht und uns dann wieder voneinander verabschiedet.

Herzliche Grüße, Cynthia

Skiweekend in Gstaad

Mitte Januar hat unser erstes Skiweekend stattgefunden. Mit den Jugendgruppen Moudon und Mézières haben wir uns um halb zehn Uhr morgens an der Talstation Saanenmöser bei Gstaad getroffen. Früh sind wir aufgestanden, damit wir den ganzen Tag auf den Skipisten verbringen konnten. Da es in der Nacht vom Freitag auf den Samstag viel Neuschnee gab, hat die Anfahrt etwas länger als üblich gedauert. Die Schneeverhältnisse waren dementsprechend gut und am Samstag war es auch nicht so kalt. Nach dem Tag auf den Pisten sind wir dann ins Turbachtal gefahren. Das letzte Stück zum Chalet läuft man zu Fuss durch den Schnee. Es ist immer schön, wenn man nach einem solchen Tag im gemütlichen Chalet ankommt. Wir wurden herzlich von den Leuten empfangen, die den Tag im Hallenbad verbracht hatten. Fredi hat uns ein feines Abendessen gekocht und wir durften gute Gespräche und eine tolle Gemeinschaft erleben. Manche Jugendliche aus den anderen Jugendgruppen hatten wir schon im Herbstweekend kennengelernt.

Am Samstagabend im Chalet durfte ich einen kleinen Input bringen. Diesen möchte ich hier im Gemeindeblatt wiedergeben. Zuerst haben wir zusammen überlegt, wie ein Schneemann entsteht. Es waren alle einer Meinung, dass es zuerst einmal jemanden braucht, der ihn baut. Jemand der sich ausdenkt, wie der Schneemann aussehen soll. Wie gross oder klein er werden soll. Voraus er ihm eine Nase, Augen, Ohren und den Mund herstellt.

Ein Schneemann ist gewollt, man kann sogar sagen gewünscht. Sonst wäre er ja nicht gebaut worden.

Jeder Schneemann ist einzigartig. Es wird keinen zweiten geben, der ganz genauso aussieht!

Bei uns Menschen kann man Parallelen ziehen. Jemand hat sich ausgedacht, wie wir aussehen sollen. Aus diesem Grund ist jeder Mensch etwas einzigartiges. Es läuft niemand anders herum, der genauso aussieht wie wir. Es läuft sogar niemand herum, der genau die gleichen Fähigkeiten und Begabungen hat wie wir. Jeder von uns ist einmalig.

Ausserdem sind wir gewollt und gewünscht. Ich glaube, dass Gott uns erschaffen hat. Wir sind auf dieser Welt, weil er es so gewollt hat. So wie wir, wenn wir einen Schneemann bauen, hat Gott sich die Zeit genommen jedes auch so kleine Detail an uns, sich auszudenken und uns so zu erschaffen.

Wir existieren also, weil jemand uns gewollt hat. Wir sind einzigartig und das macht uns sehr wertvoll.

Vielleicht glauben nicht alle so wie ich, dass Gott derjenige ist, der uns erschaffen hat. Vielleicht meinen manche sogar, Gott gibt es gar nicht…

Kommen wir doch kurz zu unseren Schneemännern zurück (siehe Bild).

 

Ich glaube nicht an Zufälle, oder dass wir aus dem Nichts entstanden sind. Ich glaube an Gott und, dass er uns erschaffen hat, wie wir sind.

Nach dem Input war der Abend frei, es gab ein paar Gesellschaftspiele zur Auswahl, andere haben lieber zusammen diskutiert. Nach und nach sind die Leute schlafen gegangen. Doch gegen elf hat es angefangen ans Chalet zu hämmern, es wurden auch Raketen abgefeuert. Da war es fertig mit der Nachtruhe. Jugendgruppen aus Gstaad hatten kurzfristig einen Überfall auf uns geplant. So wurde es doch erst Mitternacht, als wir müde ins Bett gingen.

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden, da wir wieder von dem Tag auf den Skipisten profitieren wollten. Auch dieser Tag ist schnell vorbeigegangen und am Abend sassen alle müde aber glücklich im Auto.

Herzliche Grüsse,

Cynthia

Marktverkauf

Am Mittwochabend vor dem Marktverkauf ging es bunt zu im Jugendraum. Es gab einiges zum vorbereiten für den Marktverkauf. In einer Ecke lief das Brezelieisen auf Hochtouren. Hinter dem Eisen sassen zwei Jugendliche und waren damit beschäftigt, Kümmelbrezelis herzustellen.

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In einer anderen Ecke wurden Teemischungen in Säckchen abgepackt und anschliessend mit einem Etikett und Geschenkband zugebunden und verziert. Am grossen Tisch wurden auf der einen Seite Cornflakeshäufchen aus Schokolade gemacht und auf der anderen Seite Schokoladenpralinen mit Karamellwürfeln, gehackter Kokosnuss, Erdnüssen oder Smarties hergestellt. Dann gab es auch noch Etiketts zum Schreiben und Verzieren. Es ging rasch voran und um halb zehn waren wir fertig. So blieb uns noch etwas Zeit und wir konnten die Gemeinschaft geniessen.

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Drei Tage später durften wir dies alles auf dem Stand zum Verkauf anbieten. Dazu gab es natürlich auch dieses Jahr wieder warme Waffeln. Unsere schon bekannte Schokokopfschleuder haben wir auch aufgestellt. Jedes Jahr wieder stehen wir vor dieser Schleuder und versuchen uns daran zu erinnern, wie sie aufgebaut werden muss! Nach einigem hin und her stand sie schlussendlich und war einsatzbereit! Da das Wetter eher grau war, kamen viele Marktbesucher erst ab halb elf. Das Ergebnis am Ende des Vormittags ist jedoch sehr erfreulich gewesen, der Umsatz lag bei ungefähr 400.- CHF! Herzlich darf ich den Jugendlichen für ihren Einsatz am Mittwochabend, Annika und Adrian für ihren Einsatz auf dem Markt und den vielen Marktbesuchern danken!

Für immer

Auch in diesem neuen Schärmejahr durfte ich Bouwina und Christian Brand sowie Garance und Yann Christen einladen. Bevor die Paare zu Wort kamen, haben sich die Jugendlichen einer kleinen Umfrage gestellt. Wir durften feststellen, dass wir alle einer Meinung waren. Alle anwesenden glauben, dass Liebe für immer heute noch möglich ist und wünschen es sich. Auch glauben alle, dass es sich lohnt zu heiraten. Nach der Umfrage haben beide Ehepaare uns ihre Liebesgeschichte erzählt. Sie haben uns erzählt wie und wo sie sich kennengelernt haben und warum sie entschieden haben, als Paar gemeinsam durchs Leben zu gehen und zu heiraten. Danach durften sie in einem Interview noch weiter berichten. Es wurden einige wichtige Aspekte hervorgehoben, wie die Bedeutung der Ehe und des Eheversprechens. Garance hat erklärt, dass die Standesamtliche Hochzeit für sie keine grosse Bedeutung hat. Es ist ein Papier, dass sie unterschrieben hat. Aber heute kann man solche Verträge wieder annullieren. Doch das Versprechen, dass sie vor ihrer Familie, ihren Freunden und Gott gegeben hat, das kann und möchte sie nicht brechen.

Weiter wurde hervorgehoben, dass wir heutzutage in einer Wegwerfgesellschaft leben. Wenn etwas kaputtgeht, werfen wir es weg, anstatt es zu flicken. Viele sehen es mit einer Beziehung genauso. Sobald nicht mehr alles gut und schön ist, schaut man sich weiter um, anstatt sich für die Beziehung einzusetzen. Dabei ist Vergebung ein wichtiges Stichwort. Beide Paare haben uns von Zeiten berichtet, in denen das Zusammenleben nicht einfach ist. Doch in diesen Zeiten dürfen sie Gott bitten, ihnen die Liebe füreinander zu geben und ihnen Geduld und Kraft zu geben, um die Macken und Kanten des anderen zu ertragen. Sie haben uns erzählt, wie wichtig Gott in ihrem Leben ist und wie sehr sie ihn in ihrer Beziehung brauchen. Für sie ist es jeden Tag neu eine Entscheidung, ihren Partner zu lieben wie er ist.

Eine schöne Adventszeit und fröhliche Festtage wünscht Euch,

Cynthia

Herbstweekend

Anfang Oktober durften wir einmal mehr ein Überlebenswochenende verbringen. Da wir alles haben, was wir für diese zwei Tage brauchen, kündige ich meinen Jugendlichen eher ein Überlebenstraining an. Wir haben Lebensmittel, welche wir nur zubereiten müssen. Wir haben einen geschützten Ort zum schlafen. Wir haben die Ausrüstung, die wir brauchen…

Handys brauchten wir aber keine, die mussten noch vor dem Mittagessen abgegeben werden.

Ein wichtiger Punkt in einem solchen Weekend ist natürlich der Zusammenhalt. Eine Gruppe kommt am besten vorwärts, wenn alle zusammenhalten, sich gegenseitig unterstützen und jeder seine Gaben und Fähigkeiten einbringen kann.

Ein kleines Abenteuer ist es aber doch. Denn nicht jeder hat schon einmal eine Pizza auf einem Holzfeuer im Wald zubereitet.

Auch haben die meisten noch nie ein Huhn geschlachtet und für das Essen zubereitet.

Wie man einen Kompass mithilfe einer Nadel, einem Magneten und einem Stück Papier bastelt, diesen auf einer glatten Wasseroberfläche sich ausrichten lässt, haben auch viele nicht gewusst.

Wie man sich im Angesicht von wilden Tieren verhalten sollte, ist auch für manche neu.

Eine verletzte Person zu transportieren, dessen Bein erst einmal geschient werden muss, haben auch nur wenige vorher gemacht.

So haben einige Herausforderungen auf die Jugendlichen gewartet, alle wurden gemeistert.

Dieses Jahr kam das Wetter als weitere Herausforderung dazu. Am Samstag hat es ab dem Mittagessen angefangen zu regnen. Erst leicht und gegen 14 Uhr immer stärker. Doch unter einer grossen Blache, finden sehr leicht über 15 Personen Schutz.

Wie ihr lesen könnt, ging es auch dieses Jahr abenteuerlich zu!

Ein neuer Schliff

Letztens haben wir mit den zahlreichen Jugendlichen die alten Holzhocker von den Anfängen vom Schärme neu geschliffen. Diese waren über einige Jahre gelagert. Das hat seine Spuren hinterlassen, Staub und zum Teil etwas Schimmel bedeckte die Oberfläche von manchen Hockern!

Eifrig haben wir uns an die Arbeit gemacht und tatsächlich den ganzen Stapel Hocker an einem Abend fertig schleifen können. Nun sollten sie demnächst eine neue Schicht Lasur bekommen und kommen dann im Jugendraum zum „Neueinsatz“.

Wenn ich an diesen Abend zurückdenke, kommen folgende Fragen in mir hoch: „Wo brauche ich einen neuen Schliff?“ „Welche Unreinheiten haben sich an meinen Herzen festgesetzt, die von Gott weggeschliffen werden müssen?“

Filmabend

Radio“ ist ein zwanzigjähriger Afroamerikaner. Er wird von seinen Schulkameraden wegen seiner geistigen Behinderung verspottet. Doch ein Footballcoach entdeckt in „Radio“ ungeahnte Talente. Der Film dauert 105 Minuten.

Mit lieben Grüssen,

Cynthia

Es ging los…

Am Mittwoch 31. August durften wir den ersten Abend mit den neuen Jugendlichen verbringen. Wie Euch vielleicht auffällt, findet die Jugendgruppe am Mittwochabend statt. Da ich am Dienstag den ganzen Tag in Cressier (FR) unterrichte, habe ich entschlossen, die JG auf den Mittwoch zu verschieben.

Seit über einem Jahr haben wir nun keinen Bus mehr… letztes Jahr haben Privatautos ausgereicht. Doch an diesem ersten Abend waren wir nur zwei Fahrer, so dass wir nicht genügend Sitzplätze zur Verfügung hatten. Also habe ich im August entschlossen, ein Testabonnement bei „Mobility“ zu nehmen. Da sie in Yverdon einen 7-Plätzer stehen haben, ging es für den ersten Abend genau auf! Pünktlich um 19 Uhr bin ich zum Bahnhof nach Yverdon gegangen und wollte das reservierte Auto abholen. Doch am Bahnhof angekommen, musste ich leider feststellen, dass das Auto nicht da war. So kam ich noch ein wenig unter Zeitdruck. Der Abend konnte trotz dieser Panne ohne weitere Probleme durchgeführt werden. Es kamen 12 Jugendliche zusammen. Zuerst haben wir im Garten einen Begrüssungscocktail getrunken, anschliessend ein Kennlernspiel gemacht. Als es dann langsam dämmrig wurde, sind wir in den Jugendraum reingegangen. Dort haben wir eine grosse Kennlernrunde gemacht. Danach habe ich den Jugendlichen die Jugendgruppe Schärme vorgestellt und Fotos von einigen speziellen Anlässen, die uns während dem Jahr erwarten, gezeigt. Speziell haben wir schon Werbung für das Herbstweekend Anfangs Oktober gemacht. Es wäre schön, wenn sich dazu einige Jugendliche anmelden. Die Stimmung war sehr gut und die jungen Menschen durften schon einige gute Kontakte untereinander knüpfen.

Mmmmh Spaghetti

Am zweiten JG-Abend kamen 14 Jeunes-filles und Jeunes-hommes zusammen. Mein Esszimmer war voll belegt, knapp hat jeder einen Platz um die zwei Tische gefunden! Am Nachmittag hatte ich schon zwei Saucen für die Spaghetti vorbereitet, so dass wir uns direkt an den Tisch setzen konnten! An diesem Abend gab es viel Zeit für Gespräche.

 

Nach dem Essen sind wir in den Jugendraum runtergegangen, dort habe ich ihnen die Geschichte von der Suche des Hauses mit Jugendraum erzählt, wie für Gott nichts unmöglich ist und Er mich zu diesem Haus gebracht hat!

Aktion Weihnachtspäckli

Am Mittwochabend den 12. Oktober bekommen wir wieder Besuch von Michael Stauffer. Er kommt mit neuen Berichten und Fotos von der Aktion Weihnachtspäckli. Zu diesem Anlass darf ich Euch herzlich einladen. Der Abend fängt um 20h15 im Haus in der ‚rue du Valentin 92‘ an.

Auch dieses Jahr möchte ich Euch ermutigen, an der Sammelaktion teilzunehmen. Zutaten für Teilpäckli können bis am Sonntag 20. November in die dafür vorgesehene Kiste in der Kirche deponiert werden. Komplette Päckli können bis am Freitag 25. November in die Kirche oder zu mir nach Hause gebracht werden. Bei Fragen dürft Ihr Euch gern bei mir melden. Meine Kontaktdaten stehen unten auf dem Blatt.

Mit lieben Grüssen,

Cynthia

Zum Vierten

Im August ist mein viertes Jahr als Hauptleiterin der JG losgegangen. Eine neue Truppe von Jugendlichen ist nun in die Westschweiz gereist und einmal wieder heisst es, diese jungen Menschen für die Anlässe der Jugendgruppe einzuladen.

Doch bevor ich in dieses Neue Schärmejahr starte, möchte ich einen Rückblick über die zwei letzten Sommermonate geben.

Einweihungs- und Dankfest

Ende Juni hat das grosse Einweihungs- und Dankfest für das Haus und den neuen Jugendraum stattgefunden. Es war schön, ein ganzes Wochenende Zeit für die zahlreichen Besucher zu haben. Die Gäste haben sich gut auf die zwei Tage verteilt. So waren viele tolle Gespräche und guter Austausch möglich. Jung und alt kamen zusammen, so manches Stück Fleisch oder Würstchen wurde auf dem Grill gegrillt und das Buffet wurde reich mit Salaten und anderer kalter Kost bestückt. Danke an alle, die vorbeikamen, das Buffet ergänzt haben oder auf sonst eine Weise das Fest bereichert haben!

Am Samstag Nachmittag hatten wir im Jugendraum das EM-Fussballspiel Schweiz gegen Polen ausgestrahlt. Die Schweizfans mussten nach den Verlängerungen und dem Penaltyschiessen enttäuscht feststellen, dass die EM für die Schweiz nun zu Ende war. Am Samstagabend sassen wir lange im Garten und haben anschliessend noch einen Film geschaut. So wurde es recht spät bis wir schlafen gingen. Am Sonntag kamen zahlreiche Gäste nach dem Gottesdienst und viele sind bis in den Nachmittag geblieben. Nachdem die letzten gegangen waren und alles aufgeräumt war, bin ich erschöpft und mit Fieber ins Bett gefallen. Doch ich war glücklich, es war ein schönes Fest!

Ferien

Nach dem Fest war das Schärmejahr auch fast zu Ende. Am letzten Abend waren wir mit den Jugendlichen am See, haben gegrillt und das schöne Sommerwetter genossen. Eine Woche später durfte ich schon nach Schottland in die Ferien fliegen. Dort war ich 10 Tage und habe viele Teile des Landes gesehen.

In Schottland gibt es viele grüne Weiden mit Schafen. So durfte ich oft an den Psalm 23 denken: „Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Strasse um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fliesst über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn immerdar.“

Danach durfte ich für zwei Wochen Leiterin in einem Kinderlager im Berner Oberland sein. Nach einer Woche daheim, bin ich nochmals als Leiterin in ein Lager gefahren. Diesmal ein Teenslager in L’Auberson. Es liegt nun ein erlebnisreicher Sommer hinter mir und ich freue mich auf die neuen Herausforderungen im kommenden Schul- und Schärmejahr.

Neue Schule

Nachdem ich vor einem Jahr meine Stelle in Estavayer aufgegeben hatte, damit ich Zeit für die Haussuche hatte, durfte ich mich im Juni für eine neue Stelle in Cressier (FR) bewerben und wurde auch prompt eingestellt. Nächstes Schuljahr unterrichte ich also weiter in Edenpark (Yverdon) und neu anderthalb Tage in der Primarschule von Cressier. Dort bin ich für ein Deutschprojekt verantwortlich. Das heisst, dass ich alle Klassenstufen für 20-35 Minuten pro Woche sehe und mit ihnen kleine Spiele oder ähnliches auf Deutsch durchführe.

Herzliche Grüsse,

Cynthia

Einladung

Ganz herzlich darf ich Euch zum Einweihungs- und Dankfest für das Haus am Wochenende vom 25.-26. Juni einladen. Der Garten und das Haus sind vom Samstag ab 11 Uhr bis am Sonntag um 17 Uhr offen. Wann Ihr kommt und wie lange ihr bleibt, entscheidet ihr!

Es wird ein Grill zur Verfügung stehen. Nehmt also etwas zum grillen mit. Die Beilagen werden geteilt, Ihr dürft nach eurer Wahl ein Getränk, einen Salat, Brot, Chips oder ein Dessert zum Buffet beisteuern. Gern gebt ihr mir ein paar Tage vorher Bescheid, was ihr mitbringt. Ich freue mich schon, Euch dann zu begrüssen!

Menschenmengen

Ende April habe ich zum zweiten Mal an den „20 KM de Lausanne“ teilgenommen. Am Samstag bin ich 4km gelaufen und am Sonntag 10km. Es war ein riesiges Ereignis, über 24’500 Läufer waren dieses Jahr dabei; einige mehr als im letzten Jahr. Diese sehr hohe Teilnehmerzahl, habe ich am Sonntag so richtig zu spüren bekommen. Da ich schon am Samstag meine Startnummer für Sonntag abholen konnte, kam ich erst 45 Minuten vor meinem Start auf dem Sportgelände in Vidy an. So hatte ich immer noch mehr als genügend Zeit, meinen Rucksack in der Tribüne zu deponieren, meine Wertsachen abzugeben und ein WC zu finden. So dachte ich jedenfalls! Denn als ich auf dem Gelände angekommen bin, habe ich erstmals über 10 Minuten angestanden, um aufs WC zu können. Dabei habe ich mir noch keine Sorgen gemacht. Erst als ich zur Tribüne hinüberwollte, ist mir etwas mulmiger geworden. Es war so eine Menge an Menschen da, dass man weder zu den Tribünen hinein, noch heraus konnte. Über zehn Meter vor und um den Eingang herum stauten sich die Menschen so sehr, dass nichts mehr ging. Nach 10 erfolglosen Minuten, irgendwie in das Stadion hineinzukommen, musste ich aufgeben. Es war Zwecklos. Unmöglich würde ich pünktlich in meinem Startblock sein! Doch mit meinem Rucksack laufen, konnte ich nicht. Es sind mir zwei Möglichkeiten eingefallen: entweder ich fahre wieder nach Hause und lasse den Lauf ausfallen, oder ich finde jemanden, der sich bereit erklärt, meinen Rucksack in der Tribüne zu deponieren. So habe ich mich an eine Frau gewandt, die schon am Vormittag gelaufen war und nun ihre Sachen im Stadion holen wollte. Sie war sehr freundlich und hat mir tatsächlich meinen Rucksack abgenommen. Schnell habe ich mitten in der Menschenmenge meine Laufschuhe angezogen, meine Jacke in den Rucksack gepackt und meine Startnummer geschnappt, sehr erleichtert eine Lösung gefunden zu haben! Ganz oben in der Tribüne, im dritten Block würde sie meinen Rucksack ablegen. Mit einem herzlichen Dankeschön habe ich mich von ihr verabschiedet. Zu den Startblocks musste ich mir erst noch einen Weg verschaffen, denn es wimmelte überall von Menschen überall. Gerade rechtzeitig habe ich es bis zum Block geschafft. Der Lauf ist gut gegangen, nach einer Stunde und 19 Sekunden lief ich glücklich ins Ziel ein und dies unter einem kurzen Schneeschauer. Da ich nun etwas nass war und es für Ende April sehr kalt war, wollte ich so schnell wie möglich meinen Rucksack wiederfinden. Bei so vielen Taschen, Säcken und Kleidern war dies einfacher gesagt als getan. Vor allem weil mein Rucksack nicht ganz an dem Ort war, an dem ich dachte. Sehr erleichtert war ich dann, als ich ihn endlich erblickte und meine warme Jacke anziehen durfte. Ich war Gott sehr dankbar für diese gute Wendung der Umstände.

Schmunzelnd hat mich das an einen Vers aus der Bibel erinnert. „Der Mensch plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte.“ Sprüche 16,9.

Dies durfte ich an jenem Sonntag erleben! Ich hatte mir einen schönen Zeitplan ausgedacht, jedoch wurde dieser durch die Menschenmengen unumsetzbar. Doch durfte ich dann erleben, wie Gott in dieser Situation meine Schritte gelenkt hat!

Mit lieben Grüssen,

Cynthia

Zurück aus Ungarn

Zurück aus Ungarn

Beim Schreiben dieser Ausgabe des Gemeindeblattes sind wir gerade aus Ungarn zurückgekehrt. Der zehntägige Einsatz ist schnell vorbeigegangen. Da Ostern dieses Jahr sehr früh im Jahr lag, ist auch die Vorbereitungszeit eher kurz gewesen. Sehr schnell war der 24. März da. Eigentlich war es ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag, doch am Abend um kurz nach 20Uhr sind wir in Yverdon in den Car eingestiegen. Das Wiedersehen mit dem Chauffeur hat Annika und mich sehr gefreut. Ihn auch, als er uns sah, hat er sofort gemeint: „Ihr seid da, dann kann es ja nur gut laufen“ Es ist sehr wertvoll einen professionellen und offenherzigen Chauffeur zu haben. Nach einem Halt in Moudon und einem weiteren in Olten, waren wir komplett. Insgesamt waren 36 Personen auf dem Einsatz dabei.

Im Sitzen lässt es sich eher weniger gut schlafen, dementsprechend müde sind wir am nächsten Morgen aus dem Car gestiegen. Den ersten Tag haben wir in Wien verbracht, während unser Chauffeur am Schlafen war. Am Samstag gegen 2Uhr sind wir in Janoshalma angekommen. Bei der Ankunft haben sich alle ein Bett gesucht. Bei den Mädchen haben drei Betten gefehlt, so wurden kurzerhand ein paar Zimmer umgeräumt und Matratzen und Bettwäsche umgezogen. Schliesslich lagen wir alle im Bett und konnten noch ein paar Stunden in liegender Position schlafen.

Dieses Jahr haben wir in den Andachten einige der „Ich bin…“ Worte von Jesus durchgenommen. Die erste Andacht fand gleich am Samstagvormittag statt. Nach einer Lobpreiszeit ging es um „…die Auferstehung und das Leben“. Anschliessend haben wir uns in Kleingruppen zusammengefunden und haben das Thema durchgesprochen. So Zeiten durften wir fast jeden Tag erleben. Die Diskussionen in den Kleingruppen sind dabei besonders wertvoll. Denn sie regen für weitere Gespräche an; beim Abwaschen oder Arbeiten lässt sich gut reden und austauschen!

Bei den praktischen Arbeiten wurde dieses Jahr ein Dach gebaut, Betonarbeit gemacht, Sand für einen Spielplatz hergeschafft und jede Menge Gartenarbeit geleistet. Dazu wurde von einer Gruppe ein Kinderprogramm für die Roma auf die Beine gestellt.

Mitten in der Woche, nach zwei Tagen Arbeit, durften wir einen freien Tag in Budapest verbringen. Nach einem kurzen Halt auf dem Heldenplatz hatten wir zwei Stunden Zeit auf dem Hügel bei der Fischerbastei. Von da aus hat man einen tollen Blick auf das Parlament, die Donau und den Rest der Stadt. Am Nachmittag hatten wir dann drei Stunden Zeit in der Innenstadt. Die riesige Markthalle ist es wert besucht zu werden. Auf zwei Stockwerken findet man da von Gemüse bis Souvenirs eigentlich fast alles zu kaufen.

Dieser Tag in Budapest ist schnell wieder vorbei. Doch auch der Einsatz in Ungarn neigt sich schnell seinem Ende zu, denn nach zwei weiteren Arbeitstagen, steht die Abreise vor der Tür.

Der Freitag 1. April wird vielen in Erinnerung bleiben. Als ich an diesem Morgen um kurz vor sieben zur Teamsitzung gehen wollte, musste ich verdutzt feststellen, dass kein einziger Schuh mehr im Eingang war. Da wo sonst immer Schuhchaos herrscht, herrschte nun leere. Als ich dann aus dem Haus ging, bot sich mir ein lustiges Bild. Sämtliche Schuhe hingen an den Bäumen im Garten. Am Abend hat sich dann endlich eine Kleingruppe zu diesen Aprilscherz bekannt.

Auf der Rückfahrt hatten wir einen Tag Zeit, Linz zu entdecken und am Sonntag morgen waren wir schon wieder in Yverdon. Dort durften wir noch ein gemeinsames Frühstück geniessen, bevor wir alle heim sind.

Mit lieben Grüssen,

Cynthia

Verloren?!

In Lukas 15, 11-32 lesen wir die Geschichte vom verlorenen Sohn. Sie handelt von zwei Söhne und über diese Söhne können wir einiges lernen.

Der jüngere Sohn in der Geschichte verlangt sein Erbe; eigentlich bekommt man das nur, wenn der Vater tot ist. Doch sein Vater gibt es ihm doch !

Und der Sohn ? Er verjubelt all sein Geld, lebt in Saus und Braus, schert sich keinen Deut mehr um seine Familie (er hat sie ja alle im Stich gelassen und ist in ein fremdes Land gezogen).

Bis zu dem Tag, an dem er nichts mehr hat: kein Geld, keine Unterkunft und auch keinen Job. Sogar seine „Freunde“ haben ihn verlassen.

Da merkt er, dass er alles verloren hat und wie blöd er doch gewesen ist, fortzugehen. Bei seinem Vater hatte er alles gehabt, was er zum leben braucht. Also will er zurückkehren und als einfacher Arbeiter für seinen Vater schuften.

Überraschenderweise empfängt ihn sein Vater mit offenen Armen, ohne einem einzigen Vorwurf!

Gott ist wie dieser Vater, der jüngere Sohn wie ein jeder von uns.

Viele wollen von Gott gar nichts wissen, leben wie sie wollen, feiern Orgien, usw. Das enttäuscht Gott natürlich. Aber er lässt uns selber entscheiden, was wir wollen.

Das Erbe, das der Sohn verlangt, ist so ähnlich wie die Freiheit, die Gott uns geschenkt hat. Wir dürfen tun und lassen, was wir wollen.

Aber Geld allein, macht nicht glücklich, da wollen wir immer mehr… bis wir eines Tages völlig ausgelaugt sind oder sogar allein dastehen.

Gott hat uns trotz allem lieb. Egal wie sehr wir ihn enttäuscht haben. Egal wie viel Mist wir gebaut haben. Gott liebt uns!

Und das beste: Gott wartet mit offenen Armen auf uns! Denn sein grösster Wunsch ist, dass wir zu ihm zurückkehren… Und das ist unsere Entscheidung! Aber wir müssen mit dieser Entscheidung nicht etwa warten, bis es uns so schlecht geht, wie dem Sohn im Gleichnis!

Gott wartet! Und er freut sich enorm über jeden, der sich entscheidet umzukehren. Er liebt uns, egal was wir vorher getan haben… das ist etwas grossartiges!!

 

Kommen wir nun zum älteren Sohn.

Er hat sich entschlossen bei seinem Vater zu bleiben und arbeitet hart für ihn. Da ist ja nur verständlich, dass er nicht gerade begeistert ist, als sein jüngerer Bruder auf einmal wieder vor der Tür steht und sein Vater ein riesiges Fest organisiert. Eigentlich hätte er doch solch ein Fest verdient und nicht sein kleiner Bruder, der sein ganzes Erbe verschleudert hat!

Das ist ungerecht, sagt ihr euch vielleicht. Oder?

Warum ein Fest für einen, der alles vermasselt hat, aber keins für einen, der alles „richtig“ macht?

 

Was will Jesus uns mit diesem älteren Sohn zeigen?

Als Christ versucht man Gott zu gefallen und möchte alles richtig machen. Man gibt sich enorm Mühe, man möchte ein gutes Leben für Gott leben. Also liest man regelmässig in der Bibel, geht am Sonntag in den Gottesdienst, betet jeden Tag, usw. Aber das macht einen nicht zu einem Kind Gottes!

Auch der ältere Sohn ist irgendwie verloren, denn Gott liebt uns nicht weil wir etwas für ihn tun!

Gottes Liebe ist bedingungslos. Du musst nicht perfekt sein. Gott liebt dich trotz allem! Du kannst auch nichts tun, was Gott umstimmen würde, dich zu lieben.

Es ist riesiges Geschenk! Gottes Geschenk an dich!

Gott vergleicht nicht; für Gott sind wir alle gleich, ob wir nun wie der jüngere oder eher wie der ältere Sohn leben. Gott hat uns alle genauso gern.

Die Entscheidung liegt allein bei dir, du darfst Gottes Liebe annehmen… er wartet mit offenen Armen auf dich!

 

Mit lieben Grüssen,

Cynthia