
Der Arbeitseinsatz

Mit freundlichen Grüssen,
Jonathan Diethlem
Der Stami Cup

Freundesbrief
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Liebe Schärme-Freunde,
Es sind bereits fünf Monate vom Jahr 2012 vergangen, und wir haben schon wieder viele Höhepunkte im JG-Jahr erlebt! Anfang Februar waren wir zusammen mit den Jugendgruppen von Moudon und Lausanne im Alljährlichen Ski-Wochenende in Rougemont. Bei eisiger Kälte von bis zu -20 oC in der Nacht hatten wir ein sehr lustiges Wochenende. Wir lernten wieder neue Leute von anderen JGs kennen, die wir auch sofort in unsre Herzen schlossen. Schon einen Monat später standen wir einigen derselben Leute wieder gegenüber: Auf dem Spielfeld der Turnhalle Léon Michaud in Yverdon. Mit Unihockey-Stöcken bewaffnet galt es für uns den Titel vom letzten Jahr wieder zu verteidigen. In einem hoch spannenden Finale konnten sich unsere Schlümpfe nach einem 0:2 Pausenrückstand noch mit 4:2 durchsetzen! Nach 2010 und 2011 war das für den Schärme nun der dritte Turniersieg infolge. Somit wird der Pokal jetzt definitiv in Yverdon auf einen Sockel gestellt!
Lange konnten wir uns jedoch nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, schliesslich stand bereits der alljährliche Einsatz über Ostern vor der Tür. Nach über 15 Jahren, in denen wir die Christliche Ostmission in einem ihrer Projekte in Portugal unterstützt hatten, empfanden wir es an der Zeit, uns auf ein neues Abenteuer eingelassen. So brachen wir am Gründonnerstag Abend nach Ungarn auf, um dort Georg Bayer und seine Agape Mission in ihrer Arbeit unter den Roma zu unterstützen. Wir verbrachten 10 wunderbare Tage miteinander und hatten sehr viel Spass. Die Erfahrungen, die wir mit den Roma und mit den anderen Teilnehmern gemacht haben, werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben!
Natürlich haben wir auch neben den speziellen Anlässen viel erlebt! So hatten wir einige Themen-Abende, die uns zum nachdenken anregten. Wir haben gelernt, dass uns die Musik auf verschiedene Art beeinflussen kann: Nicht nur durch den Text, sondern auch durch die Melodie, die Stimmung oder auch durch technische Hilfsmittel (z.B. versteckte Botschaften).
Wir haben auch gelernt, dass die Bibel ein einzigartiges Buch ist. Es gibt insgesamt mehr als 8’000 Abschriften oder Teile davon. Dass man die Bibel heute noch lesen kann, ist wahrhaftig ein Wunder. So viele Male wurde versucht, das Buch zu verbieten oder gar zu vernichten, doch Gott hat gesagt „mein Wort wird nicht vergehen“!
Wir haben uns auch mit anderen Religionen auseinandergesetzt. Dabei ist vor allem ein Zitat zu behalten. „Religion ist der Weg vom Menschen zu Gott, Jesus Christus aber ist der Weg von Gott zum Menschen.“
Wir haben uns sogar an das Thema Okkultismus herangewagt und dabei haben wir aus Erfahrungsberichten gelernt, dass solche Praktiken tatsächlich funktionieren. Doch es ist wichtig zu wissen, dass dahinter Mächte stehen, die dem Menschen schlussendlich nur schaden wollen. Sehr wichtig zu wissen ist auch, dass es keine höhere Macht gibt, als die von Jesus Christus, dem Auferstandenen! Ihm ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden!
Wie sie sehen, geht es bei uns im Schärme immer sehr lebendig zu und her. Dies sowohl sportlich aktiv wie auch persönlich und thematisch gesehen! Leider steht es um die Finanzen des Vereins Schärme im Moment sehr schlecht. Das Budget für das Jahr 2012 sieht ein grösseres Defizit vor, als dass es vom Vereinsvermögen getragen werden könnte. Damit der Schärme auch weiterhin ein Zufluchtsort für Junge Teenager sein kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Helfen Sie mit, die Jugendarbeit des Vereins Schärme zu tragen. Sie können dies mit Hilfe der untenstehenden Bankverbindung tun. Mit folgendem Erlebnis will ich sie dazu ermutigen und Ihnen zeigen, wie Gott hinter unserer Arbeit steht:
Unsere „Red Susi“, wie wir unseren JG-Bus liebevoll nennen, wurde im März zur Fahrzeugprüfung im Verkehrsprüfungszentrum Yverdon aufgeboten. Bei der Prüfung wurden diverse Mängel aufgezeigt. Unter anderem musste der rechte Rückspiegel ersetzt werden, doch das grösste Problem stellte der Rost an der Carosserie dar. Diverse Stellen waren komplett durchgerostet und mussten ersetzt werden. Aufgrund mangelnder Zeit musste der zweite Prüfungstermin Ende April auf Ende Mai verschoben werden. Dank grossem zeitlichen Aufwand von Peter Wizemann, der sämtliche Schweissarbeiten in seiner Werkstatt ehrenamtlich erledigte, war der Bus schliesslich bereit um am Donnerstag, 24. Mai nochmals zur Nachprüfung zu erscheinen. Peter gab mir das schriftlich Aufgebot am Dienstag nach dem JG-Abend. Ohne nochmals die genaue Uhrzeit zu kontrollieren, prägte ich mir den Termin für den Nachmittag ein. Als ich dann an besagtem Donnerstag um 11 Uhr zum Fahrzeug ging, stellte ich mit grossem Schrecken fest, dass der Termin bereits um 10 Uhr gewesen wäre. Der Schreck wurde noch grösser, als ich im Aufgebot las, dass eine weitere Verschiebung des Termins nicht mehr möglich sei! Dies bestätigte mir auch die Dame am Telefon, als ich anrief um noch einen Termin zu bekommen. Ich rief Peter an und beichtete ihm mein Versagen. Er machte mir Mut und wir verabredeten uns nach dem Mittagessen vor dem Prüfungszentrum. Zusammen mit Ihm und meiner Frau beteten wir um Gottes Gnade und Beistand. Peter und ich gingen zum Schalter und erklärten unser Problem und dass wir mit dem Bus nun hier seien. Die Dame am Schalter war dieselbe, die ich am Morgen schon am Telefon hatte… Trotzdem rief sie die Werkstatt an und konnte uns 20 Minuten später noch einen Termin geben! Der Bus kam ohne Beanstandungen durch! Danke Vater im Himmel!
Mit herzlichen Grüssen,
Jonathan Diethelm
Der Ungarn-Einsatz
Die letzten ca. 15 Jahre fuhr man über Ostern immer nach Portugal und entwickelte dabei eine gewisse Routine im Ablauf des Lagers. Wir fühlten uns die letzten zwei Jahre jedoch etwas überflüssig und beschlossen, uns auf ein neues Abenteuer einzulassen. Am Gründonnerstag Abend um 21 Uhr brachen wir also nach Ungarn auf, um dort Georg Bayer und seine Stiftung zu unterstützen. Verschiedene Fragen beschäftigten uns Leiter, davon hier die wichtigsten: Wie wird die Begegnung mit den Roma? Werden wir Arbeit haben?
Als wir am Samstag morgen früh um 7 Uhr ankamen, wurden wir mit einem feinen Zmorgen-Buffet empfangen. Bereits am Nachmittag machten wir einen Spaziergang in das Quartier der Roma. Als wir dort ankamen, sammelten sich schnell ein paar Kinder um uns und spielten mit uns Fussball auf der Strasse.
In den folgenden Tagen stellte sich heraus, dass Georg sehr gut vorbereitet war und uns immer Arbeit geben konnte. Gott hat es so geführt, dass wir für alle Arbeiten jemanden vom Fach dabei hatten: zwei Zimmermannen, welche die Arbeiten koordinierten; einen Elektriker, einen Spengler, eine Malerin und natürlich eine Gruppe junger, motivierter Leute! Es gab etliche Arbeiten an den Gebäuden der Stiftung, aber auch bei den Roma durften wir an zwei Häusern arbeiten.
Zudem gab einen völlig neuen Arbeitsbereich: an vier Tagen durften wir mit den Romakindern ein Kinderprogramm durchführen. Dieses Programm bestand vor allem aus Fussball, einer kleinen Andacht und wieder Fussball.
Das folgende Bild zeigt eine kleine Gruppe von uns mit paar Roma vor dem Haus, das gestrichen und der Eingang neu betoniert wurde.

Im folgenden ein Tagebucheintrag vom Donnerstag 12. April: “ Nach einem immer mühsameren Aufstehen, haben wir im Frühgebet für viele Anliegen gebetet. Eins davon war das Wetter. Der Himmel sah grau aus und die Aussicht aufs Arbeiten unterm Regen wollte und nicht wirklich gefallen… Also beteten wir auch dafür und tatsächlich, als wir aus dem Haus zum frühstücken gingen, war der Himmel schon ein ganzes Stück mehr blau! Der Frühstückstisch war wie immer sehr reich gedeckt mit der schön gemusterten Butter und der feinen Konfi. Bei der Andacht zeigte Cynthia uns einen Film über Erlösung. Danach arbeiteten alle fleissig weiter an den angefangenen Arbeiten. In einer kurzen halben Stunde durften wir alle unter die eiskalte Dusche, weil wir danach tanzen gehen wollten! Sechs bis acht Ungaren brachten uns ein paar Schritte mit viel Power bei. Das war wirklich mega lustig!“
Zum Schluss möchte ich mich noch bedanken für alle Unterstützung im Gebet und auch für das wunderbare Morgenessen, das wir nach Carfahrt am Sonntag morgen im Gemeindesaal geniessen durften!
Liebe Grüsse, Jonathan
Erste Eindrücke aus Ungarn
Folgende Bilderzusammenstellung hat Georg Bayer, unser Gastgeber in Ungarn, erstellt!

Mission Titelverteidigung geglückt
Die Jungs und Mädchen unserer Mannschaft Die Schlümpfe sind ungeschlagen (mit einem Unentschieden) bis in den Final vorgerdrungen und lieferten sich dort ein hartumkäpftes Match gegen die Ritter aus Moudon.
Nach einem 0-2 Rückstand zur Pause konnten sie die Partie dank einem Frauentor (zählen doppelt!) und zwei schön herausgespielten Toren noch zum Endresultat von 4-2 wenden. Der Pokal geht somit zum 3. Man hintereinander an den Schärme und wird bei uns seinen festen Platz haben. Ab dem Jahr 2013 wird man dann um einen neuen Pokal kämpfen.
Es gab auch noch weitere Sieger an diesem Sonntag: Der Preis für Fairplay ging an die Gruppe Be blessed und der Preis für die beste Verkleidung ging an die Ritter von Moudon, die sich im Stichentscheid knapp gegen die Kindermannschaft Yakari durchsetzen konnten.
Der Gottesdienst war zu recht sehr gut besucht, denn das Interview mit Sandrine Ray, einer ehemaligen Schweizer Eishockey-Nationalspielerin, war sehr interessant. Sie erzählte von ihrem Weg zu Gott und erklärte anhand con einem Trikot die Bedeutung, in Gottes Mannschaft zu spielen.
Nebst dem spannenden sportlichen Teil und dem interessanten Gottesdienst, war vor allem auch die Atmosphäre sehr schön. Den ganzen Tag sah man eigentlich nur fröhliche Gesichter. Die Jungen der verschiedenen Jugendgruppen tauschten miteinander aus und knüpften neue Kontakte.
Zum Schluss bedanke ich mich noch ganz herzlich bei all den Leuten der Gemeinde die in ganz verschiedener Arte dazu beigetragen haben, dass das Turnier stattfinden konnte!
Spenden-Aufruf
Die Jugendarbeit Schärme in Yverdon ist darum bemüht, den Jungen Welschlandgängern den Glauben an Jesus Christus weiter zu geben und sie in eine lebendige Beziehung zu ihm zu führen. Es ist unsere Überzeugung, dass wir diesen Auftrag von Gott erhalten haben und somit dazu beitragen, dass sein Reich sichtbar wird.
Die Finanzen des Vereins Schärme stehen zurzeit jedoch sehr im Argen. Das Budget für das Jahr 2012 sieht ein grösseres Defizit vor, als dass es vom Vereinsvermögen getragen werden könnte. Deshalb mache ich im Namen des Vereins und seines Kassiers an dieser Stelle einen speziellen Spendenaufruf.
Wenn Ihnen die Arbeit unter den jungen Welschlandgängern ebenfalls am Herzen liegt und Sie sie mittragen wollen, bitten wir Sie um eine Spende. Sie können dies anhand der untenstehenden Bankverbindung oder auch mit Hilfe der Einzahlungsscheine tun, welche in der Kirche in Yverdon aufliegen.
Mit herzlichen Grüssen, Jonathan Diethelm
Der neue Jugendleiter
Wie Sie sicher alle erwartet haben, werde ich mich in dieser Ausgabe des Gemeindeblattes etwas näher Vorstellen. Mein Name ist Jonathan Diethelm, Ich bin 27 Jahre alt, verheiratet mit Karin und Vater einer wunderschönen, 11 Monate alten Tochter Alisha. Seit dreieinhalb Jahren wohnen wir in Moudon, wo wir zusammen seit August 08 die Jugendgruppen von Moudon und Payerne leiten. Einige von Ihnen kennen mich daher sicher von Anlässen (oder zumindest von deren Fotos) wie dem Stamicup oder dem Portugaleinsatz. In diesen etwas mehr als drei Jahren habe Ich viel mit Julia
zusammengearbeitet und sie als „Arbeitskollegin“, vor allem aber auch als Person schätzen und lieben gelernt und bedaure es natürlich sehr, dass sie diese Arbeit nun verlässt. Von Herzen wünsche ich Ihr eine gesegnete und erfahrungsreiche Zeit auf Ihrer Reise in Südamerika.
Wie es nun weitergeht
Als sich im Dezember 2011 abzeichnete, dass die Nachfolge von Julia im Januar nicht gesichert sein wird, war für Karin und mich klar, dass man die Jugendlichen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen kann und die Arbeit auf jeden Fall weitergeführt werden muss. So erklärte ich mich bereit, diese Arbeit ad Interim bis Ende Juli 2012 weiterzuführen. Ich bin mir jedoch bewusst, dass die Zeit sehr kurz und die geografische Distanz zur Gemeinde gross ist. Deshalb werde ich den Schwerpunkt vor allem auf die Beziehung zu den Jugendlichen an den Dienstagabenden und den geplanten Wochenenden ausrichten und die hervorragende Arbeit von Julia in diesem Bereich weiterführen.
Ungarn-Einsatz
Wie im letzten Bericht bereits angesprochen, fahren wir dieses Jahr an Ostern nach Jánoshalma, Ungarn. Dort unterstützen wir die Agape Mission Ungarn von Agnes und Georg Bayer mit praktischen Arbeiten. Die Agape Mission Ungarn engagiert sich für die Integration der Roma in die öffentlichen Schulen und in die Gesellschaft. Die Roma kamen ab dem 4. Jahrhundert nach Christus aus Nordindien nach Osteuropa und werden bis heute als „Zigeuner“ diskriminiert. Die Roma lehnen diese Bezeichnung aber strikte ab, da sie Ihnen im 2. Weltkrieg von den Nationalsozialisten aufgezwungen wurde. Die Arbeitslosenquote unter den Roma ist heute mit 50-100% extrem hoch. Dies liegt vor allem auch daran, dass weniger als die Hälfte der Roma-Kinder die Grundschule abschliesst. Für diejenigen, welche mehr über die Mission erfahren wollen, empfiehlt sich der Gottesdienst mit Missionar Georg Bayer am 12. Februar um 10 Uhr in Moudon.
Liebe Grüsse, Jonathan
Neues in der Schärmeleitung
Julia, unsere Jugendarbeiterin, verlässt uns nach dreieinhalb Jahren. Sie wird Anfang Februar für ein halbes Jahr nach Bolivien fliegen. In Bolivien wird sie in einem Kinderheim arbeiten. Ihr Rückflug ist für Ende Juli geplant. Sie freut sich schon sehr auf ihren Auslandeinsatz! Julia verlässt uns aber nicht ganz, denn nach ihrer Rückkehr möchte sie dem Schärme treu bleiben und als Teammitglied mitanpacken. Wir wünschen ihr alles Gute in Bolivien und freuen uns, sie im Sommer wiederzusehen!
Die Jugendarbeit übernimmt Jonathan aus Moudon. Die Jugendarbeit ist für ihn kein Neuland mehr, da er und seine Frau Karin, schon seit mehr als drei Jahren die Gruppen in Moudon, Mézières und Payerne leiten. Wir freuen uns sehr, dass er die Stelle bis im Sommer übernimmt. Wir wünschen ihm ein gutes Einarbeiten und viel Spass bei seiner neuen Aufgabe!
Cynthia, im Namen des Schärmevorstands
Wie läufst im Schärme?
Sehr gut! Das letzte halbe Jahr war total schön. Nach dem guten Start im Sommer, waren die gemeinsam erlebten Wochenenden die Höhepunkte. Das Survival- und das Märitweekend waren top. Aber auch Dienstag für Dienstag wurde viel gelacht, erlebt und ausgetauscht. Es sind bereits viele Freunschaften und ein guter Gruppenzusammenhalt entstanden. Momentan sind meistens so um die 20 Jugendliche im Schärme anzutreffen. Wenn nicht jedesmal ein paar fehlen würden, währen es fast 25 Junge. Möchtest du die Namen der Jugendlichen, die regelmässig kommen, kennenlernen? Das wären: Melanie, Marina, Katja, Christa, Carmen, Anette, Annika, Deborah K, Chiara, Helena, Lukas, Michael, Salome, Tabea, Anita, Belinda, Madlen, Deborah T, Thomas, Martina, Janine, Lisa und Sascha.
Ski-Weekend 4-5 Februar in Rougemont
Bereits haben sich die ersten für’s Ski-Weekend angemeldet. Es wird am 4-5 Februar in Rougemont statfinden. Meldet euch doch Ihm Schärmebüro für genauere Infos oder Anmeldungen.
Gesucht: Leiter und Fahrer
Wer möchte gerne bei der Jugendgruppe mithelfen? Da Désirée nun die Zollschule besucht, brauchen wir mindestens eine Person mehr, die für den Schärme fahren könnte. Oder würdest du auch sonst gerne in der Jugendgruppe mithelfen? Auch Leiter sind seit einiger Zeit gesucht. Wer die Hauptleitung übernimmt, diese Frage bleibt beim Schreiben der Seite noch offen. In der Ausgabe vom Februar wird bestimmt genauer darüber berichtet.
Seepredigt
Noch nie gehört? Mir hat der See letztens eine kleine Predigt gehalten. Es begann damit, dass jemandem der Schlüssel in den See fiel. Wir machten uns auf, um zu suchen. Mit einem kleinen Boot befanden wir uns wenig später genau über der Stelle, wo der Schlüssel reingefallen war. Nur 2 Meter tief war das Wasser an dieser Stelle. Ich fand, man sollte ihn doch sehen können. Wir gingen immer dichter mit den Gesichtern an die Wasseroberfläche heran, doch unsere Gesichter wurden immer länger, weil man einfach nichts sehen konnte. Es war ein Algenteppich, der fast den ganzen Boden überdeckte und die Sicht auf den Grund unmöglich machte. Wir suchten und suchten und konnten nichts entecken. Genau in diesem Moment fing die Predigt an. Wenn man bei völlig ruhigem See, in nur 2m Tiefe kaum etwas sehen kann – wieviel weniger findet man etwas im tiefsten Meer? Unmöglich, oder? So ist es mit der Sünde. Wenn Gott uns vergibt, dann kann sie niemand mehr finden. Wenn jemand suchen wollte, dann hätte er noch viel weniger Chancen sie zu finden, als wir beim Schlüsselsuchen. Wenn wir aufrichtig bereuen und Ihn um Vergebung bitten, dann wirft er unsere Schuld ins tiefste Meer. (Micha 7,19) An dieses Angebot, das uns Gott macht, hat mich der See erninnert.
Liegt Portugal in Ungarn?
Für die Jugendgruppe ist da etwas Wahres dran. Denn aus dem langjährigen Portugaleinsatz wird dieses Jahr nämlich ein Ungarneinsatz. Bald gibt es mehr Infos.
Auf Widersehn!
Liebe Grüsse Julia
