Gemeindeblatt November

Herkunft

Am ersten Abend haben wir uns zuerst vorgestellt. Und ich fand es interessant, jede Herkunft auf einer Karte zu kennzeichnen. Wie ihr es auf dem Foto seht, sind die gelben Punkte die Heimat jedes Jugendlichen und die grüne Punkte wo sie in der Westschweiz sind.  In der heutigen Zeit sehen wir, dass auf der ganzen Welt eine Mischung von Nationen entstanden ist. Das Resultat daraus ist unter anderem, dass es eine kulturelle Mischung gibt. Das ist eine Bereicherung, wie auch eine Herausforderung.

In Apostelgeschichte 1 : 8 lesen wir : Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und ganz Judäa, in Samarien und überall auf der Erde. Der Vers zeigt uns, dass es normal ist, wenn wir an einen anderen Ort gehen, um Gottes Wort weiterzugeben. Aber manchmal ist das nicht möglich.

Aber auch wenn wir nicht überall auf der Erde hingehen können, haben wir die Möglichkeit mit Leuten, die von überall herkommen, über Jesus zu sprechen. Wie? Indem wir mit den Leuten Kontakt aufnehmen die von überall auf der Erde Kommen. Und diese Chance haben wir im Schärme, aber auch sonst in unserem Privatleben. Und wenn diese Leute mit Gott  wieder in ihre Heimat zurückgehen, dann nehmen sie Ihn mit und wir brauchen nicht selber zu gehen, um das Evangelium zu verbreiten !

Gemeindeblatt Oktober

Einladung

Im Moment denke ich viel über den Text aus Matthäus 22, 1-10 nach. Wir lesen dort über Gäste die auf ein Hochzeitsfest eingeladen sind. Doch sie sind alle mit etwas anderem beschäftigt. Etwas, das in ihren Augen wichtiger ist, als das Fest für den Sohn vom König. Daraufhin gehen die Diener vom König hinaus auf die Strassen und laden alle Menschen ein, die sie finden. Da füllt sich der Festsaal.

Was ist der Unterschied zwischen ihnen? Warum haben die geladenen Gäste so negativ auf die Einladung reagiert und die Menschen auf den Strassen die Einladung angenommen? Für mich sieht es so aus, als hätten die geladenen Gäste gedacht, sie haben alles was sie brauchen. Dass es besser ist sich um ihre eigenen Sachen zu kümmern, als die Einladung zu akzeptieren. Die zweite Gruppe, die von den Dienern spontan eingeladen wurde, schätzen die Einladung und nehmen sie an.

Diese Geschichte ist ein Gleichnis für unsere Entscheidung auf die Einladung Gottes für unser Leben.

Aber (auch wenn es nicht ein grosses Fest ist) hoffe ich jedes Mal, dass die neuen JG-ler den Wert sehen, in die JG zu kommen. Und dann auch sehen, dass es wichtig ist Gott in ihrem Leben zu haben. In der Schweiz ist es manchmal schwierig, weil wir das Gefühl haben, dass wir Ihn nicht brauchen.

Ich bin gespannt zu sehen, wie es sein wird.

Gemeindeblatt September

Ende / Anfang

 Der Ausgang einer Sache ist besser als ihr Anfang. (Prediger 7 : 8a). Ich weiss nicht ob ihr diesen Vers schon gelesen habt. Zuerst dachte ich mir: Warum ist das so? Ich meine, ich liebe wenn etwas neues kommt. Wenn wir etwas neues machen, gründen können. Aber ich kenne einen anderen Satz. «Etwas anfangen ist gut, es zu beenden ist besser.»

Vielleich habt ihr auch schon, wie ich, etwas voll motiviert angefangen und dann nach einiger Zeit, wird es schwieriger. Manchmal machen wir nur eine Pause, und manchmal hören wir ganz auf damit… Ich möchte uns motivieren, Dinge zu beenden, die wir gestartet hatten. Manchmal hilft es, nur schon beim Nachdenken, warum wir eigentlich gestartet hatten. Oder auch eine neue Planung zu machen.

Aber zurück zur JG. Auch wenn ich mich wieder einmal von den JG-Lern verabschieden musste, kann ich doch sagen, dass ich froh bin dass letztes Jahr sich beendet hatte. Nicht weil ich sie nicht mehr sehen wollte, oder weil letztes Jahr schwer war. Sondern weil ich sicher bin dass Gott wirken konnte, und ich froh bin dass ich sie mit dieser Saat nach Hause gehen lassen konnte. Dank dem, werde ich die Möglichkeit haben dieses Jahr wieder neues Saat in neue Feldern zu streuen.

Vielen Dank für die Spenden für den Sponsorenlauf. Es ist sehr Kostbar! Ihr könnt uns immer noch unterstützen: (BCV 10-725-4, Groupe evang. L’Abri, Kto.-Nr. L0823.13.90, IBAN CH80 0076 7000 L082 3139 0)

Gemeindeblatt Juli – August

Kommunikation

An einem Abend hatten wir einen speziellen Spielabend.

Zuerst mussten die JG-ler Toilettenpapier aufrollen auf dem ein Becher voll Wasser stand (siehe Bild). Wenn zu fest gezogen wird, spritzt Wasser aus dem Becher und benetzt das Toilettenpapier. Das nasse Papier mit dem Becher löst sich von der Rolle und der Becher bleibt stehen!

Danach haben wir noch zwei weitere Spiele gespielt, im letzten Spiel ging es um Kommunikation.

Zwei Jugendliche mussten einem dritten Jugendlichen ein Bild erklären, der, ohne das Bild selber zu sehen, es auf eine weisse Tafel zeichnen musste. Sie konnten das Bild nicht einfach so beschreiben, sondern mussten erklären können was, wie, und wo, etwas gezeichnet werden soll.

Mit diesem letzten Spiel haben wir nochmals gesehen wie sehr die Kommunikation wichtig ist. Manchmal sagen wir Dinge, die falsch verstanden werden, oder wir verstehen Dinge anders, als sie gemeint sind. Dies passiert besonders zwischen Generationen, Geschlechtern, am Arbeitsplatz, etc.

Es ist immer wichtig sich gut auszudrücken und, wenn nötig, die andere Person zu fragen was sie verstanden hat.

Das war ein lustiger Abend.

Sponsorenlauf 2021

Der jährliche Sponsorenlauf findet dieses Jahr am 24. Juni statt! 🏃‍♂️🏃‍♀️😃
Du kannst uns unterstützen als Sponsor, oder als Läufer der auch Sponsoren sucht!
Melde dich hier👉 jg.schaerme@gmail.com
Danke für deine Unterstützung! 😎

Gemeindeblatt Juni

Spazieren 

Wir waren froh zu sehen, dass die Tage sich wieder verlängern, und dass es wieder wärmer wird. Mitte April haben wir uns an einem Abend ganz spontan entschieden, raus zu gehen um diese Zeit zu geniessen. Zuerst gingen wir Richtung Pestalozziplatz.

Da wir aber noch nicht zurückgehen wollten, gingen wir bis zum See hinunter und dann von der anderen Seite wieder hinauf zum CAJO. Wir waren mehr als eine Stunde unterwegs!

Was ich an diesem Abend gemerkt habe, ist, dass es nicht nur beim Essen einfacher ist, miteinander zu sprechen, aber auch beim Spazieren. Kein Wunder, dass Jesus immer unterwegs war und mit Leuten gegessen hat. So ist es nämlich viel einfacher, ein Gespräch zu haben. Da hat man immer etwas zu tun und wir sind nebeneinander. Wir schauen uns nicht einfach in die Augen. Und wenn man gerade nichts zu sagen hat, kann man einfach das kommentieren, was man gerade sieht.

Das Leben ist auch ein Weg. Und es tut gut, sich ab und zu Zeit mit Gott zu nehmen und zuzuhören was Er uns sagen will. Und dafür ist es auch manchmal gut, alleine spazieren zu gehen.

 

 

Gemeindeblatt Mai

Religion vs. Beziehung mit Gott

Eine Jugendliche hat mich vor kurzem gefragt, ob ich immer in die Kirche gehe und, ob ich voll an Jesus glaube. Es tönte fast ein bisschen negativ. Nicht gegen mich, aber gegen den Glauben. Ich konnte ihr (und den anderen), erklären wie ich meinen Glaube lebe. Dass es eine Beziehung mit Gott ist. Dass ich mit Ihm sprechen kann, dass ich ihm sagen kann wie ich mich fühle und, dass Er mir auch antwortet. Dass ich auch seine Gegenwart spüren kann. Sie waren recht erstaunt und hörten mir aufmerksam zu.  

Für mich definiert sich eine Religion durch Menschen, die Gott suchen. Eine Beziehung mit Gott hingegen ist, Gott der die Menschen sucht.

Es klingt sehr ähnlich, ist es aber nicht. In einer Religion muss man Dinge tun und andere Dinge darf man aber nicht tun, damit wir den Himmel erreichen. Wir warten das ganze Leben, damit wir wissen können, ob wir es geschafft haben oder nicht. Aber in der Beziehung mit Gott merken wir, dass Er uns sucht. Dass Er denn ersten Schritt macht. Zuerst hat Er uns erschaffen. Dann hat Er uns einen freien Willen gegeben und schliesslich hat Er uns seinen eingeborenen Sohn gegeben, so dass wir das ewige Leben haben, wenn wir an Ihn glauben.

Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.  Epheser 2 : 8

Gemeindeblatt April

Generationen

Seit Jahren gibt es auf dieser Erde eine Generation nach der anderen. Jede Generation hat ihren Reichtum, ihre Herausforderungen, unterschiedliche Kapazitäten und Geschmäcker. Und jede hat auch ihre eigene Sprache. Obwohl wir alle Deutsch sprechen, sprechen wir anders. Weil wir nicht dieselben Herausforderungen haben und, weil wir die aktuellen Ereignissen nicht im selben Alter erleben wie die nächste Generation. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man diese andere Sprache kennt, damit wir besser mit ihnen sprechen können.

Im Monat Februar hatten wir einen Themenabend über die Generation der JG-ler. Wir nennen sie die «Generation Z». Das sind für die Jugendlichen die zwischen ca. 1997-2010 geboren sind. Wie alle anderen Generationen, lieben sie es, zusammen Sport zu machen, zu essen, zu sprechen, etc. Natürlich reden die Mädchen über die Jungs und umgekehrt auch. Sie sind viel spontaner als die vorherigen Generationen. Sie können sich einfach und schnell schreiben (Handy sei dank!) und etwas organisieren. Früher ging das nicht so.  Was auch schwierig ist, ist dass sie akzeptiert werden wollen wie sie sind und sie aber das Gefühl haben, dass sie sich anpassen müssen.

Das sind nur ein paar Punkte. Ich glaube, dass die Schwierigkeit darin besteht, dass eine Generation über eine andere richtet, ohne ihr die Möglichkeit zu lassen, eine Antwort zu geben. Gott bleibt aber derselbe! Bitten wir Ihn um Hilfe, die neuen Generationen kennenzulernen, und ihnen die Frohe Botschaft in ihrer Sprache mitteilen zu können.

Gemeindeblatt März

Wierderbegegnung

 Jetzt sind es schon drei Monate, dass ich die JG-ler zum letzten Mal getroffen habe. Das ist eine lange Zeit, besonders wenn man weiss, dass sie nur ein Jahr bei uns sind. Wir hatten natürlich immer noch Online-Treffen. Aber da die Jugendlichen nur zwei Monate in die JG kamen, war es schwieriger sich online zu treffen.

Letztes Jahr sah ich sie über sechs Monate bevor der Lockdown kam. Und ich bin überzeugt, dass dies einen Einfluss hat.

Nun dachte ich mir, dass wir uns mit den üblichen Vorsichtsmassnahmen wieder treffen sollten. Natürlich ist es anders. Es ist manchmal einfacher, gute Diskussionen zu haben in kleineren Gruppen zu haben.

Im Januar, habe ich mich wieder mit drei JG-lern getroffen, wir haben uns Pizza bestellt und zusammen gegessen. Wir sassen zwei Stunden zusammen und haben einfach miteinander gesprochen, ohne Handys ohne Spiele, einfach so. Und das ist, was mich interessiert. So kann ich die Jugendlichen besser kennenlernen.

Ich glaube, dass das gemeinsame Essen sehr wichtig ist. Jesus hat es genauso gemacht. Er sass mit seinen Jüngern, aber auch mit anderen zusammen, und bevor, während, oder nachdem Er mit ihnen über ein Thema sprach, haben sie zusammen gegessen.

So entstehen einfacher Diskussionen und es bleibt nicht bei einem Monolog.

„Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch saß, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch.“               Matthäus 9 : 10

Gemeindeblatt Februar

Eine Alternative für den Schärme

   

Da wir uns in der Jugendgruppe seit längerer Zeit nicht treffen konnten, müssen wir andere Ideen finden. Es ist nicht immer einfach, sich per Videokonferenz zu treffen. Es ist auch nicht das Gleiche, da es nicht persönlich ist. Dazu wird vieles andere schon per Videokonferenz geplant und dadurch ist eine mehr, eine zu viel. Wir werden uns weiterhin per Internet treffen bis wir uns wieder zusammenfinden können.

Aber zusätzlich kommt eine neue Plattform die der Schärme noch nie gebraucht hat: Instagram

Da können sich die Jugendlichen einfach mit ihrem eigenen Konto anmelden. Dann wenn sie mal Zeit haben, können sie Videos, Bilder und Texte ansehen, die gepostet wurden.

Ich glaube, dass es Zeit ist, um neue Sachen zu schaffen und sich nicht auf das zu konzentrieren, was wir nicht mehr machen können…

Gott macht keine Wiederverwertung, sondern Er macht alles NEU!

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Jesaja 43:19