Freundesbrief

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Liebe Ehemalige, liebe Schärme-Freunde,
Seit dem letzten Brief ist viel Zeit vergangen. Wir vom Schärme haben viel erlebt und möchten Euch gerne davon erzählen.
Der erste grössere Ausflug in diesem Jahr war das Ski-Weekend in Gstaad. Schnee war Mangelware dafür war die Stimmung super.
Kurz nach dem Ski-Weekend organisierten wir den Stami Cup in Yverdon. Es war wieder ein farbenfrohes und originelles Unihockeytournier mit all den witzigen Verkleidungen. Es meldeten sich 16 Gruppen an, so dass wir zusätzlich zum normalen Turnier ein Kindertournier für die Kleinen organisierten. Von Yverdon spielten 3 Gruppen: der Mäucherblitz, les colorées und les Croccarottes (die Kindergruppe). Eigentlich wollten wir nur eine Gruppe Jugendlicher anmelden. Aber da es kurzfristig noch Abmeldungen gab stellten wir noch eine zweite Mannschaft zusammen. Am Tourniertag fehlte unser wichtigster Spieler. Alex spielte dann an seiner Stelle. Er war eigentlich als Jury gekommen und half uns dann so viel er konnte aus. Kurz vor dem Mittag verloren wir ein Spiel. Deswegen dachte ich mir dass wir keine Chancen hätten ins Halbfinale zu kommen. Aber es reichte dann doch. Wir kamen sogar ins Finale und gewannen!!! Der Stami Cup wird also auch nächstes Jahr in Yverdon stattfinden.
Am Stami Cup war auch die letzte Frist um sich für das Portugalcamp anzumelden. Und prompt meldeten sich noch zwei Ehemalige an, die zu Besuch waren. Somit war der Car komplett ausgebucht. Gespannt fieberten wir dem Camp entgegen. Für die Leiter gab es natürlich auch viel vorzubereiten. Ziemlich aufgeregt stiegen wir dann in den Car. Endlich ging es los! Es wurde eine geniale Zeit!! Unser Thema war „revolutionär glauben“. Dabei nahmen wir uns vor allem die Glaubenshelden aus Hebräer 11 als Vorbilder. Es ergaben sich viele interssante Gespräche. Es ist nämlich extrem spannend was zum Beispiel Abraham mit Gott erlebt hat. Du kennst bestimmt die Geschichte als Gott Abraham prüfte ob er für Gott sein liebstes hergeben würde. Abraham fiel es schwer, aber er war bereit dazu. Was Gott von ihm erwartete wollte er tun. Er glaubte sogar dass Gott seinen Sohn wider von den toten erwecken könnte. Gott wollte sein Vertrauen testen und schauen ob er wirklich das wichtigste in Abrahams Leben war. Ob er bereit wäre alles für Gott aufzugeben. Abraham bestand die schwierigen Test. Wie würden wir wohl reagieren? Natürlich haben wir auch fleissig gearbeitet und in der Freizeit das Land und das Meer genossen. Und Schwubs waren die Tage vorüber und wir machten uns wieder auf die Heimreise. Ein paar Wochen später beim Lagernachtreff staunte ich, wie viel die Teilnehmer nach dem Lager mit Gott erlebt hatten. Auf so manches Gebet hatte er geantwortet! Dass du das auch immer wieder erlebst, wünschen Dir!
Nachdem wir wieder Zuhause waren, organisierten wir einen Sponsorenlauf um unsere Kasse nicht verhungern zu lassen. Wir hatten grosses Glück mit dem Wetter. Den ganzen Tag über regnete es, doch während dem Lauf blieb es trocken. Gott ist gut! Allmählich ging dann dem Abschluss entgegen. So dass es Zeit wurde gemeinsam das „aDIEUwEEKEND“ zu organisieren. Auf dem Hof eines Jugendlichen durften wir grillieren und im Stroh übernachten. Am nächsten Morgen ging es ab in die Kirche und dann nach Estavayer an den See. Baden, Pedalo fahren, beachen und Banana- Boat war angesagt. Wir genossen das gemeinsame Weekend sehr, denn das ganze Jahr über hatten wir eine super Zeit zusammen.
Am Abschlussabend kamen 22 Personen! Alle wollten noch einmal dabei sein… Möge Gott mit ihnen gehen!
Letztes Jahr war ich sehr schwach und oft krank. Seid der Arzt mir eine Eisenionfusion verpasst hatte, ging es mir viel besser. Kein Schwindel mehr, viel weniger Kopfschmerzen und nicht mehr ständig krank. Ich bin sehr froh darum. Danke für eure Gebete. Im Vorstand vom Schärme gibt es grossen Wechsel. Der Präsident, der Kassier und der Sekretär möchten ihren Posten abgeben. Für die meisten Posten haben wir bereits Ersatz gefunden, einer ist aber noch offen. Bei der nächsten Vorstandssitzung wird über die Wechsel abgestimmt. Wir sind froh für die Aufgaben die bereits verteilt worden sind und hoffen dass sich auch noch jemand findet der die Kasse übernehmen wird. Auch hoffe ich auf Unterstützung im Leiterteam. Wir sind bloss noch drei Personen. Cynthia, Désirée und ich. Cynthia unterstützt uns an den Wochenenden. Unter der Woche sind wir bloss zu zweit. Eventuell macht Désirée eine Weiterbildung so dass ich ab Januar allein währe. Aber Gott wird sorgen… Bis im dahin bleibt noch etwas Zeit.
Wir haben nun nach den Sommerferien gerade wieder gestartet. Am ersten Abend sind über 20 Jugendliche gekommen. Wir sind gespannt wie das Jahr werden wird. Vielen Dank für deine Unterstützung, sei es durch beten, an uns denken, spenden oder mithelfen.
Sonnige Schärmegrüsse,
Julia

Wir war das Portugalcamp?

Fantastisch, sensationell und unvergesslich war es!
Am Donnerstag den 21. April trafen wir uns um 21h in Moudon. Wir verabschiedeten uns von unseren Angehörigen und fuhren los. Die ganze Nacht sollte der erste Teil der Reise dauern. Als wir in Barcelona ankamen, regnete es. In Gruppen aufgeteilt besuchten wir die Stadt. Abends assen wir dann alle zusammen beim Chinesen, um anschliessend das letzte und längste Stück der Reise unter die Räder zu nehmen. Samstags um zwei Uhr nachmittags sollten wir ankommen. Doch kurz vor dem Mittag sprang der Car nach dem Tanken nicht mehr an. Zum Glück war unser Chauffeur auch Mechaniker und konnte den Schaden reparieren. So kamen wir mit etwas Verspätung, aber wohlbehalten in Maffra an. Es war regnerisch, und als wir unsere Zelte aufgestellt hatten, gab es gleich noch einmal einen Schauer. Ja, die Zelte sind wirklich wetterfest!
Am Ostersonntag suchten wir als erstes die lustig versteckten Nestchen. Nach dem Morgenessen fuhren wir dann los zu unserem Ausflugsziel. Die  Fahrt lohnte sich! Die Aussicht bei Cabo Roca war prächtig. Das Wetter hatte auch gedreht und die Sonne sollte uns von nun an den Aufenthalt verschönern. Vom Aussichtspunkt Cabo Roca fuhren wir die wunderschöne Küste entlang bis zum schönen Städchen Cascais. Nachdem wir den Strand, das Meer  und das schmucke Städchen ausgiebig genossen hatten, kehrten wir zurück. In Maffra angekommen, machten wir Lobpreis, Andacht und diskutierten in den Kleingruppen über das Thema des Camps: FAITH REVOLUTION (revolutionär Glauben). Die Glaubenshelden aus Hebräer 11 waren dabei unsere Vorbilder. Am Montag begannen wir mit den Arbeiten. Stühle schleifen und streichen, Umgebung roden, Rasen mähen, Büsche schneiden, jäten, flicken und einen Schweinestall bauen. Wir unterstützten mit den Arbeiten die ACJ (Christliche Jugendhilfe) in ihrem Dienst. (Früher Christliche Ostmission). Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitagmorgen sah der Tagesplan immer ähnlich aus: Feiwilliges Joggen um 6h, Leitersitzung um 7h, Frühgebet um 7.30h. Frühstück um 8h. Andacht, Arbeiten, Mittagessen, Arbeiten, Abendessen und Freizeit. Ausser Mittwochnachmittags hatten wir frei. So legten wir unsere Werkzeuge beiseite und fuhren an den Strand. War das schön! Wir assen dort auch das Abendbrot, schauten den wunderschönen Sonnenuntergang und machten Lobpreis und Andacht am Strand. Das gemeinsame Forschen in der Bibel hat uns Gott näher gebracht. Wir haben viel füreinander gebetet und hoffen, dass unsere Beziehung zu Gott mindestens so tief werden darf wie die Freundschaften, die wir untereinander geknüpft haben. Auf der Heimfahrt verbrachten wir noch einen Tag in Portaventura und kamen dann am 1.Mai wieder in Moudon an –  müde, aber sehr glücklich.

Ist Ostern mehr…

… als ein verlängertes Wochenende?

Diese Frage möchten wir uns in Portugal stellen. Denn über die Ostertage sind wir mit der Jugendgruppe wieder unterwegs, um auf der Quinta Omega in Mafra Unterhaltsarbeiten zu erledigen. Neben Arbeit und Freizeit möchten wir uns Zeit nehmen, um mehr über den Glauben zu erfahren. Weshalb feiern wir Ostern? An was glauben wir? Aus verschiedenen Blickwinkeln möchten wir uns darüber Gedanken machen.

Was gehört für dich zu Ostern? Ein paar freie Tage? Ostergeschenke besorgen für die Familie und Freunde? Schokoladenhäschen, Schokoladeneier, Nougateier…

Es macht uns Spass, Hühnereier möglichst originell zu färben und am Ostersonntag zu suchen. Bei all den schönen Bräuchen wollen wir aber die Bedeutung nicht vergessen. Es lohnt sich, das grösste Geschenk, das uns Jesus gemacht hat, immer wieder anzuschauen. Denn es ist nicht ein billiges Geschenk. Nein, es hat ihn sein Leben gekostet, uns das Geschenk der Erettung zu bieten! Überwältigend, was Ostern bedeutet, oder?

Eine Chance, die Jugendlichen aus dem Schärme besser kennen zu lernen – die Interviews:

Schärme: Wieso kommst du gern in die Jugendgruppe?

Silvana: Um andere Welschlandgänger zu treffen. Dass ich am Abend etwas unternehmen kann und ein bisschen Abwechslung habe.

Schärme: Würde dir etwas fehlen, wenn es den Schärme nicht geben würde?

Silvana: Schon, weil ich würde sonst niemanden kennen in der Gegend. Die JG verbindet Leute, man sieht sich häufiger, es entstehen Freundschaften.

Schärme: Welche Anlässe fandest du am besten?

Silvana: Am interessantesten finde ich die spannenden Vorträge, z.B. der über OpenDoors oder auch der Vortrag von Stephan W.

Schärme: Was gefällt dir am meisten am Schärme?

Natalie: Die Gemeinschaft mit den anderen Deutschschweizern, einfach zu reden und auszutauschen. Ich habe einen sehr guten Kollegen hier kennengelernt.

Schärme: Was wäre, wenn es die JG nicht gäbe?

Natalie: Ich würde es extrem vermissen. Es ist eine gute Abwechslung zum Alltag.

Schärme: Was war dein schönstes Erlebnis mit dem Schärme?

Natalie: Das Abschlussweekend 2010.

Schärme: Würdest du den Schärme weiterempfehlen?

Natalie: Auf jeden Fall. So lernt man Leute kennen, die man sonst nie kennengelernt hätte. Es gibt auch Unterstützung, wenn man Probleme auf dem Betrieb hat. Darum sollte man unbedingt in die JG gehen.

Liebe Grüsse,

die Jugendlichen und Julia.

Zukunftsblicke

Bis im Sommer steht einiges auf dem Programm der Jugendgruppe, denn es sind viele interessante Abende geplant. Aber auch neben den regelmässigen Anlässen können wir uns auf einiges freuen.

Bald schon packen wir die Taschen für unser Ski-weekend in Rougemont. Bereits haben sich 42 Personen angemeldet, und das Haus ist beinahe ausgebucht. Wie wird wohl das Wetter sein? Werden wir wieder eine super Gruppenstimmung haben?

Am 20. März wird der Stamicup in der Turnhalle Léon-Michaud, in Yverdon stattfinden. Jugendgruppen, Jungschar und sogar Sonntagsschüler werden bei diesem Unihockey-Turnier gegeneinander antreten. Ob Yverdon wieder gewinnen wird? Wie werden die Mannschaften wohl verkleidet sein? Das wird bestimmt lustig!

Ende April reisen wir dann wieder in Richtung Portugal. Das Projekt der Christlichen Ostmission in Mafra wartet wieder auf unsere fleissigen Hände. Was werden wir wohl diese Jahr bauen, umbauen, pflanzen oder sonst helfen können? Wird das Wetter wieder herrlich sein? Werden wir dieses Jahr wirklich genug Betten haben? Wird Gott diese 10 Tage wieder so segnen?

Eine spannende Zukunft haben wir vor uns! Was stellst du dir für Fragen, wenn du an deine Zukunft denkst?

Oftmals wissen wir nicht genau, was auf uns zukommt. Das kann uns Sorgen bereiten oder uns gerade wegen der Vorfreude richtig kribbelog machen. Kommt sehr darauf an, was für ein Ereignis auf uns zukommt.

Fragst du dich auch manchmal, wie deine Zukunft nach dem Leben auf dieser Erde aussehen wird?

Für welchen Ort in der Ewigkeit hast du dich entschieden? Machst du dir eher sorgen oder schlägt dein Herz höher vor Freude?

Ich liebe es darüber nachzudenken, wie es im Himmel einmal sein wird! Das meiste ist ein wunderbares Geheimnis. Doch ein bisschen etwas wird uns in der Bibel verraten. Es verstärkt meine Vorfreude, wenn ich solche Verse lese.

Aus Offenbarung 21:

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Schmerz wird mehr sein.

Die Stadt erstrahlte im Glanz der Herrlichkeit Gottes.  Sie leuchtet wie Edelstein, wir kristallklaser Jaspis.

Und die Stadt war aus reinem Gold gebaut, klar und durchsichtig wie Glas.

Die zwölf Tore bestanden aus zwölf Perlen, jedes Tor aus einer einzigen Perle. Umwerfend oder?

Ich möchte dir Hoffnung geben, besonders dann wenn du zu spüren bekommst, dass die Erde alles andere als der Himmel ist. Denn wir haben wunderbare Zukunftsaussichten!

Liebe Grüsse Julia

Nummer 1?

1.1.11 Ein tolles Datum oder? Wäre doch ein schönes Geburtsdatum…

Meine Gedanken gehen weiter: Nummer eins.. Wer ist die Nummer eins in meinem Leben? Viele Dinge sind uns sehr wichtig. Der Partner, unsere Familie, unsere Freunde, unser berufliches Ziel, das Hobby, die Lieblingsmannschaft…

Doch was ist uns am wichtigsten? Was erfüllt unser Leben ganz und gar? Was macht unser Leben lebenswert? Wem gehört der erste Gedanke Morgens und der letzte Abends? Für was investieren wir am meisten Zeit?

Mir kommt folgendes Kinderlied in den Sinn:

Absolut d’Nummer eis
söusch du sii i mim Läbe.
J-E-S-U und S

Jesus du bisch de Gröscht!
Du hesch de Wäg frei gmacht,
u hesch de Himu bracht,
du hesch dis Läbe gä,
i wotts aus Gschänk a näh

Er soll die wichtigste Person in meinem Leben sein. Ihm möchte ich alles erzählen, wenn ich glücklich bin oder traurig bin. Auf Ihn will ich hören und mein Leben nach Ihm ausrichten. Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Denn seither macht mein Leben erst richtig Sinn. Als Teenager befürchtete ich, dass Christen furchtbar spiessig und langweilig sind – das Gegenteil ist der Fall! Da geht die Post erst richtig ab! Was ich bereits mit Jesus erleben durfte übersteigt alles, was ich vorher erlebt habe.

Schwieriger finde ich, dass Jesus immer das Wichtigste in meinem Leben bleibt und nicht doch plötzlich etwas anderes Ihm den Platz wegnimmt. Es gibt so viele Dinge, die bei uns um Aufmerksamkeit buhlen. Verbringe ich dann trotzdem Zeit mit Ihm oder ist es schon bald etwas anderes, was mein Herz ausfüllt?

Immer wieder will ich darauf achten, dass Ihm der erste Platz gehört und ich will nicht vergessen „Gott von ganzem Herzen lieben. Mit ganzer Hingabe, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft.“

Ich wünsche Dir für das Neue Jahr alles Gute, dass Jesus bei Dir auch an erster Stelle steht, Deine Liebe zu Ihm immer tiefer und fester werden darf und Er Dich reich segnet!

Auch in der JG soll Jesus die Nummer eins bleiben. Wir sind gespannt darauf, was wir noch alles mit Ihm erleben dürfen.

2tes Semester

Wir hatten eine geniale Zeit im ersten Semester und wünschen uns, dass es so weitergeht und noch besser wird.

Danke für Eure Unterstützung, dass Ihr an uns denkt, für uns betet, uns bekannt macht, spendet, beim Fahrdienst mithelft oder uns auch sonst unterstützt. Vielen Dank!!

Liebe Grüsse Julia

Der allerschönste Liebesbrief

Während dem Erntedank-Gottesdienst vor zwei Jahren, wurde das Auto meiner Eltern aufgebrochen und unter anderem meine Handtasche gestohlen. Ich war schockiert, denn erst kurz vorher hatte ich als Leiterin im Schärme angefangen zu arbeiten und war sehr auf meinen Terminkalender angewiesen. Nachdem die Polizei da war, suchte ich die Umgebung nochmals ab, so wie auch am nächsten Morgen. Ich bat Gott, dass er mich doch wenigstens die leere Tasche mit dem Terminkalender finden lasse. Während dem Suchen sah ich am Bach einen grossen Stein in Form eines Herzens. „Wie Schön“, dachte ich, er liebt mich trotzdem! Um den Stein zu fotografieren wollte ich meine Fotokamera hervornehmen. In diesem Moment realisierte ich, dass sich auch diese in der gestohlenen Handtasche befand! Ich brauchte diese jedoch für die Jugendgruppe und wusste, dass ich mir nicht so schnell wieder eine kaufen konnte. Terminkalender, Portemonnaie, Ausweise, Schlüssel, Handy, Kamera, meine Spanische Bibel alles geklaut…

Von der Situation überfordert konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Auf meinem Rückweg, sah ich an einer Plakatwand das Traktat „Der allerschönste Liebesbrief“ hängen, mit der Aufforderung „Nimm und lies“! Der Zuspruch, dass Gott nur das Allerbeste für uns will, hat mich in diesem Moment sehr berührt. Meine Situation hatte sich nicht geändert, doch wurde mir wieder bewusst, dass Jesus Christus da ist, egal was passiert. Er liebt mich und hat alles im Griff!

Und ER hat auch geholfen!! Ich habe keine wichtigen Termine für die Jugendgruppe verpasst. Jemand den ich kaum kannte hat mir sogar  Geld für anfallende Kosten geschenkt! GOTT IST SO GROSS!!!

Die Situation hat mein Vertrauen  zu Gott stärker gemacht. Wir können  ihm in jeder Lebenslage alles erzählen. Ob wir glücklich oder frustriert, verzweifelt oder zufrieden sind auf ihn können wir uns verlassen! Auch wenn uns kein Mensch helfen kann, er ist da.
Schmerz und Probleme bieten uns die Gelegenheit, Gott zu zeigen wie gross unser Vertrauen zu ihm ist.
Manchmal geschehen Dinge die für uns einfach keinen Sinn machen. Doch er ist da und lässt uns nie alleine, über seine Hilfe staune ich immer wieder.

Herbstweekend

Das erste Novemberwochenende werden wir in Gstaad verbringen. „Überleben“ ist unser Thema.  Überleben in der Natur und wie überlebt unser Glaube?
Wir werden euch natürlich darüber berichten, wenn wir zurück sind. Danke, dass ihr für uns betet!
Liebe Grüsse Julia

Ab ins neue Schärmejahr!

Schön hat das neue Schärmejahr begonnen! Die Welcome-Party wurde richtig herbeigesehnt. Denn anders als in den letzten Jahren, haben wir einige Jugendliche die länger hier sind und die Abende in den Sommerferien vermisst haben. So haben wir gleich Mitte August wieder mit dem Hauskreis angefangen. Mit den Jugendtreffs starteten wir wie üblich, mit dem Schulbeginn. Denn zuerst hiess es, wie immer, telefonieren, neue Adressen suchen, einladen…
Wir waren neugierig darauf, wer auf die Einladung reagieren und zur Welcome-Party kommen würde. Mit den Leitern waren wir dann zwanzig Personen. Viele sympathische neue Gesichter! Seid dem Start machten nun schon 25 verschiedene junge Frauen und Männer an den Aktivitäten mit.
Wir sind gespannt wer regelmässig mitmachen wird und wer sonst noch alles kommt.
Es ist eine interessante, fröhliche und bis jetzt, recht ruhige Gruppe. Ich freue mich sie besser kennen zu lernen, hoffe auf viele interessante Gespräche und dass ein guter Gruppen-zusammenhalt entstehen kann.
Am meisten wünsche ich mir dass wir im Glauben weiterkommen und das viele eine Beziehung zu Jesus beginnen.

Ehemaligentreff
Am 12. September war unser Wiedersehen unter den Schärme Ehemaligen. Es war eine gute Stimmung und ein gelungenes Fest, auch wenn wir eher eine kleine Gruppe waren – 14 Personen.
Zuerst nahmen wir am Gottesdienst in der Kirche teil. Wir sangen Lieder und hörten eine Predigt übers Sorgen, oder besser gesagt, dass wir uns nicht sorgen sollen!
Gleich anschliessend gab es Curry-Poulet mit Salat zum Mittagessen.
Danach vergnügten wir uns mit ein paar lustigen Spielen wie: Wer kann am schnellsten einen Mohrenkopf ohne Hände aufessen? Das sah lustig aus, und als Preis für den Gewinner gab es dann ein Gymnastikinstrument für die Lunge (einen Luftballon). So wurde viel gelacht aber wir hatten auch schön Zeit uns auszutauschen.
Nach den Spielen war Kaffee und Nachtisch angesagt.
Da so schönes Wetter war, gingen wir hinterher ein wenig spazieren. Und als wir zurückkamen traten schon die ersten den Heimweg an.
Wir übergebliebenen sangen noch ein paar Lieder, erzählten uns lustige Witze und mussten auch schon bald wieder Abschied nehmen.
Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, war eines der Lieder das wir noch zusammen sangen.

Und das ist auch das was ich den Jungen und auch Ihnen wünsche!
Julia Zbinden

Nächstenliebe

Unsere wichtigste Aufgabe als Christ ist es Gott von ganzem Herzen zu lieben, mit ganzer Hingabe, mit ganzen Verstand und mit aller Kraft. Und den Mitmenschen zu lieben wie uns selbst.

Diese zwei Sätze fordern alles von uns. Doch wie setzen wir sie in die Praxis um? Was heisst es konkret, Gott zu lieben? Wie zeigen wir einem Menschen unsere Liebe? In der Familie, bei den Nachbarn, in der Jugendgruppe…
Nun auch in der Jugendgruppe ist es die wichtigste Aufgabe Nächstenliebe zu üben. Doch wie kann man es lernen?
Sich mit den andern mitfreuen oder etwas schwieriger mitleiden. Wir lernen es, wenn wir uns mit Menschen abgeben, nicht nur mit angenehmen und netten, sondern mit allen auch den schwierigen, unvollkommenen und frustrierten Menschen.
Nächstenliebe verlangt denken und handeln. Kleinigkeiten werden oft sehr geschätzt. Wenn wir z.B. aufmerksam zuhören. Fragen wie es geht und uns für die Antwort auch wirklich interessieren.
Offene Ohren und offene Türen haben und das Leben mit den andern teilen. Ich bin froh, dass Jugendliche unkompliziert sind und sich auch über Spagetti freuen. Wichtiger ist es ihnen Willkommen zu sein und dazu zu gehören. Um Freundschaften zu pflegen braucht es Zeit. Wieviel investieren wir?
Wichtig ist, dass wir nicht lieben um Liebe zu bekommen. Sondern lieben, weil Jesus uns liebt und sogar für uns gestorben ist. Er begleitet uns im Alltag und hilft uns liebevoll weiter, tröstet wenn wir es brauchen und schenkt uns viel Freude! Wenn wir weitergeben was wir von ihm erhalten geht es leicht. Gott gibt uns Kraft, Ideen und die Fähigkeiten, durch seinen Geist. Ich will immer mehr lernen nach Gottes Vorbild zu lieben.
Liebe, die nicht nach arm oder reich, nach Herkunft und Abstammung fragt. Liebe, die den Menschen nicht mit den normalen Augen, sondern mit Gottes Augen sieht.
Irgendwie ist Gottes Liebe Paradox: Sie gilt genau denen am meisten die es nach den Augen der Welt am wenigsten verdienen.
Ich wünsche mir, dass ich noch mehr lerne die Gaben und Fähigkeiten die Gott gibt wachsen zu lassen, so dass andere davon profitieren können.
Wir haben die beste Nachricht der Welt, und sie mit anderen zu teilen ist die grösste Freundlichkeit, die wir jemandem erweisen können.
Wie können wir heute jemandem einen Liebesdienst erweisen? Ich wünsche euch viel kreative Ideen um die Nächstenliebe zu leben.

Momentan sind wir damit beschäftigt die neuen Welschlandgänger in der Gegend einzuladen. Wir sind gespannt wer alles kommen wird!

Julia Zbinden

Das ging aber schnell!

Es erscheint mir noch nicht lange her als wir im Herbst die Begrüssungsparty organisierten und gleich drauf das Schärmejubiläum feierten. Dannach verkauften wir Bastelsachen am Herbstmarkt und feierten Weihnachten. Ab Januar verflog die Zeit viel zu schnell für mich. Ski-Weekends, Stami-Cup, der Sänger Marcel Bürgi besuchte uns und schon kam der Höhepunkt: Das Portugallager!
Und nun planen wir den Abschlusstag und werden uns auch schon bald ‚Auf Wiedersehen‘ sagen müssen. Die Zeit verging so schnell. Doch wir haben dieses Jahr viel gemeinsam unternommen, hatten viele schöne Erlebnisse, an die wir uns gerne erinnern.

Auch ist mein Vertrauen auf Jesus dieses Jahr stärker geworden. Ich bin am lernen dass er da ist und für uns sorgt auch wenn ich gar nichts fühle. Wenn ich nicht mehr weiss wie weiter dann hat er noch überhaupt kein Problem und kann viel mehr tun als ich von ihm erbitten oder mir auch nur vorstellen kann. Das macht mich ruhig und gibt mir Geborgenheit!

Liebe Jugendliche, lieber Jugendlicher vom Schärme, vergiss nie: Dass du immer zu Jesus kommen kannst, egal was ist.
Er hört es wenn du mit ihm sprichst. Gott erschuf dich liebevoll, hat einen guten Plan für dein leben und will dich führen.
Seine Gebote sollen uns nicht einschränken sondern uns schützen. Und er liebt dich mehr als du dir das vorstellen kannst!!!
Ich hoffe dass wir weiterhin voneinander hören und uns auch bald Wiedersehen! Vielleicht am Ehemaligentreff?


    Der Herr segne dich
    und behüte dich;
    der Herr lasse sein
    Angesicht leuchten über dir
    und sei dir gnädig;
    der Herr hebe sein Angesicht
    über dich
    und gebe dir
    seinen Frieden.

    4.Mose 6,24-26

Vielen Dank allen freiwilligen Helfern. Vor allem Desi für die grosse Unterstützung und das viele Fahren! Danke auch Tobi, Cynthia und Steffi für eure Mithilfe! Danke Lilo für deine Unterstützung im Gebet! Danke auch Anneliese, Eva und Ernst für den Fahrdienst.
Und Danke euch allen für eure Gebete und Hilfe und Spenden in diesem Jahr!

Julia Zbinden

Sponsorenlauf

Das Wetter war super, ein sommerlich warmer Frühlingsabend. Richtig angenehm um draussen Sport zu machen. Genial wie Gott unsere Gebete erhört hat und es nicht regnete wie letztes Jahr!

Als erstes leitete Lilo die Aufwärmrunde. Kurz vor dem Start erinnerten wir uns daran wie Paulus die Korinther anspornte zu kämpfen um den Siegespreis zu gewinnen. Wer im Wettkampf siegen will, setzt alles dafür ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Die Gutscheine die es beim Sponsorenlauf zu gewinnen gab sind nicht ewig gültig. Ganz im Gegensatz zu dem Ziel, auf das wir als Christen hin laufen. Geben wir auch alles für diesen Sieg und holen das letzte aus uns heraus um es zu erreichen?

15 Läufer liefen los als der Startpfiff ertönte. Der Lauf dauerte eine halbe Stunde. Nicht nur die Jugendlichen des Schärme waren mit von der Partie sondern auch Annika und Lilo.
Einige waren so schnell dass ich beim zählen der Runden meinen Augen kaum traute.
Gegen Ende der Laufzeit wären die Augen einer Eule praktisch gewesen um die Gesichter der Läufer in der Dunkelheit besser erkennen zu können.
Beim Zweiten ertönen der Autohupe war die Laufzeit dann zu Ende. Mit einem Schlusssprint kam die Siegerin Natalie dicht grefolgt von Annika beim Ziel an. Bei den Männern war der Gewinner Thomas.

Es war schon völlig dunkel als die Sieger geehrt wurden und sie ihren Preis erhielten.
Der beste Sponsor dieses Jahr war das Ehepaar Eva und Urs Rüfenacht
Nach dem Lauf gab es für Läufer und Zuschauer Getränke und etwas zum z’Nüni.

Die Möglichkeit sich im See abzukühlen wurde tatsächlich genutzt und dann war aber schon bald Zeit zum abfahren.
An dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön, den Läufern, Helfern, Sponsoren und Zuschauern!

Herzlichen Dank für eure Unterstützung!